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Die ältesten Tätowierungen der Welt

gepostet am 06.03.2018

Seit fast hundert Jahren im British Museum, doch bisher unerkannt: Die ältesten Tätowierungen, die der Archäologie bekannt sind, wurden unter Anwendung moderner Technik auf einer ca. 5200 Jahre alten Mumie aus Oberägypten entdeckt. Es handelt sich um den konservierten Leichnam eines Mannes um die 20 Jahre, der auf seinem rechten Oberarm die Bilder eines Stieres und einer Ziege trägt.       Tattoo-Kunst 1000 Jahre älter als bisher angenommen Der bisherige Stand der Forschung wird durch diesen neuen Fund auf den Kopf gestellt: Zum einen waren Tätowierungen mit einem Alter um 4000 Jahre nachgewiesen worden, zum anderen fanden sich Tätowierungen auf ägyptischen Mumien bisher nur bei Frauen, sodass bis zum jüngsten Fund davon ausgegangen wurde, Tätowierungen wären als Körperkunst ausschließlich für Frauen in Frage gekommen, die diese als Zeichen der Fruchtbarkeit oder möglicherweise aus Motiven der Erotik getragen hätten. Die Mumie des jungen Mannes ist nicht die einzige, die unter Einsatz von Computertomografie und Infrarotkamera untersucht worden ist. Der mumifizierte Körper einer Frau aus der gleichen Epoche weist auf der rechten Schulter Tätowierungen in Form von vier gleichmäßigen Schlangenlinien auf, die wie vier S aussehen. Die Archäologen Renée Friedman, Daniel Antoine, Sahra Talamo, Paula J. Reimer, John H. Taylor, Barbara Wills, Marcello A. Mannino deuten die Tätowierungen der beiden Mumien als Symbole für gesellschaftlichen Status, Mut und magische Kenntnisse.   War Ötzi nicht der älteste Tätowierte? Bislang galt die Gletschermumie »Ötzi« aus den Ötztaler Alpen in Tirol als Beleg für die früheste bekannte Tätowierung, und Ötzi könnte älter sein als die beiden oberägyptischen Mumien. Der Gletschermann aus der Jungsteinzeit dürfte zwischen 3350 und 3100 vor unserer Zeitrechnung gelebt haben, während die beiden Mumien aus Gebelein nahe Luxor eventuell knapp 100 Jahre jünger sind. Gemeinsam sind dem Tiroler und dem Ägypter, dass sie beide mutmaßlich einem Verbrechen zum Opfer gefallen waren – und dass ihre Körper auf natürliche Weise konserviert wurden. Der eine im Gletschereis, der andere im trockenen Wüstenklima. Was nun die Mumien aus Ägypten von Ötzi aus Tirol unterscheidet und zu den ältesten Tattoo-Kandidaten macht, ist die Tatsache, dass es sich bei den Tätowierungen erstens um die ältesten bildlichen Darstellungen handelt – die Tätowierungen Ötzis bestehen aus Strichen, wie sie zustande kommen, wenn Ruß in Ritzwunden gerieben wird. Und das führt zur zweiten Besonderheit: Die ägyptischen Tätowierungen wurden unter die Haut gestochen, vermutlich kam ebenfalls Ruß als Tätowier-Mittel zum Einsatz.   Where is Mr. Mustache??? Diese fortgeschrittene Form der Tätowierkunst konnte bisher nicht so weit in die Vergangenheit zurückdatiert werden, wenn man einmal vom Fall des »Mr. Mustache« absieht, eine Trocken-Mumie aus Chiles Chinchorro-Kultur: Der Fischer trug eine gestochene Linie aus Punkten auf der Oberlippe und galt als ältester diensthabender Tätowierter mit einer Datierung von 3 830 Jahren vor unserer Zeitrechnung. Der Tattoo-Anthropologe Lars Krutak stieß allerdings mit Kollegen in der Auswertung der Forschungen zu Mr. Mustache auf Ungereimtheiten, die möglicherweise auf einen kleinen, aber bedeutenden Tippfehler zurückzuführen waren: Die Abkürzung für »vor unserer Zeitrechnung« oder »vor Christus« lautet im Englischen »BC« (before Christ), alternativ kann man auch bis in die Gegenwart rechnen, also »before present«, »vor unserer Zeit«, was mit »BP« abgekürzt wird. Dem Autor der Studie von 1996 J. M. Allison war möglicherweise dieser Fehler unterlaufen – in seinem Forschungsaufsatz war von »BC« die Rede. Die Radiokarbonanalyse, mit der das Alter bestimmt worden war, gab 3 830 (+/- 100 Jahre) vor unserer Zeit an, also »BP« und nicht »vor Christus«. Lektorat könnte einen vor solchem »BS« bewahren! Übrigens ist »vor unserer Zeitrechnung« der objektivere Ausdruck, weil das Geburtsjahr des historischen Jesus auch nicht feststeht – das kann man glauben, wenn man will. Dass wir aber so rechnen, als ob wir es wüssten, das steht außer Zweifel ... Formulierungen können den Unterschied zwischen objektiver Berichterstattung und Fake-News ausmachen, nebenbei bemerkt. Kurzum: Ötzi ist im weitesten Sinne der Tattoo-Art der älteste bekannte Tintling. Das sicherte seinen Platz im Guinnessbuch der Rekorde. Die beiden ägyptischen Youngster sind jedoch die ältesten bekannten Tattoo-Träger, die zu Lebzeiten im engeren Sinne tätowiert wurden, also gestochen und zudem mit bildlichen Motiven. Das wäre durchaus der Erwähnung im Guinnessbuch der Rekorde wert.   .
Laser-Anwender-Workshop SkinWorks DocTattooentfernung Köln
Sie möchten gerne wissen, wie das mit der Laser-Tattooentfernung richtig funktioniert? Gemeinsam mit SkinWorks AKP - Privatschule für professionelles Piercing & Lasertherapie, veranstalten wir am Sonntag, den 18. März 2018 in Köln den bereits 10ten Seminar-Workshop "Anwendung des Nd:YAG Lasers zur Tattooentfernung". Neben umfangreichen Informationen im theoretischen Teil der Veranstaltung, werden wir Ihnen im praktischen Teil (live und in kleinen Gruppen) einen Einblick in die Laser-Behandlungen an Modellen geben. Es wird ein interessanter und umfangreicher Tag - anmelden lohnt sich also!   Referenten: Martina Lehnhoff - Lasertherapeutin seit 2006 (DGP Vorstand/ SkinWorks APK)Thomas Sembt - GF von DocTattooentfernung (Mitglied ESTPresearch.org/ Bundesverband Tattoo e.V.)   Theoretisches Wissen und praktische Übungen zu folgenden Themen: Kundenaufklärung und Einverständniserklärung Anamnese Bogen Rechtliche Hintergründe Behandlungsdokumentation Beurteilung der tätowierten Hautstelle Möglichkeiten und Grenzen der Tattooentfernung Wartung und Pflege des Lasers Wie reagieren verschiedene Tattoofarben auf den Laser Risiken und mögliche Nebenwirkungen Nachbehandlung und Pflegehinweise Einstellung und Anwendung des Nd: YAG Lasers auf individuelle Kundenanforderung Praktische Anwendung mit einem modernen Lasersysteme an Modellen        Praktische Anwendungen (in kleineren Gruppen): Tattooentfernungen (live) mit einem modernen Piko- und Nanosekunden Nd:YAG Lasersystemen (enlighten Picolaser & BiAxis QS Nanolaser) an Modellen   Veranstaltungort: SkinWorks - Praxis für Körperschmuck Händelstrasse 2-4 50674 Köln info@skinworks.de 0221-240 77 65     Workshop Zeiten: Sonntag, den 18. März 2018 von 12.00 bis 18.00 Uhr      Teilnahmegebühren: Der Preis für den Seminar-Workshop beträgt einmalig 395,- € zuzüglich 19% MwSt. pro Person.   inklusive Snacks, kalten und warmen Getränken vor Ort und einem gemeinsamen Lunch im Restaurant "Sands" im Steigenberger Hotel Köln. Die Teilnahme wird mittels Zertifikat bestätigt. Eine Seminarunterlage mit den vermittelten Inhalten wird bereitgestellt. Modelle sind ausreichend vor Ort. Moderne Lasersysteme und Laserschutzbrillen sowie weiteres Equipment stehen zur Verfügung. Den Weg zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier oder direkt via Email unter info@skinworks.de   Anmelde-Formular zum Seminar-Workshop    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!  

Das wird ein Hundejahr!

gepostet am 06.02.2018

Fotolia xiaoliangge für DocTattooentfernung 2018
Das neue Jahr im traditionellen chinesischen Mondkalender beginnt am 16. Februar. Es steht im Zeichen des Hundes (狗 gǒu), dem hierzulande als des Menschen liebster Freund manche Wade oder Oberarm geopfert wird – für ein Tattoo, versteht sich. Was also wird das Jahr des Hundes uns bringen? Dem Hund werden in der Ordnung des chinesischen Kalendariums die Eigenschaften zugeschrieben, treu und sozial zu sein. Das wäre deutlich ein Alternativprogramm zum protzig-prahlenden Feuer-Hahn, der im kürzlich vergangenen Jahr mit einem besonders geschwolenen Kamm daherkam…     Blicken wir ein Jahr zurück: 2017 sollte als Jahr des Feuer-Hahns ein gutes Geschäftsjahr werden. Zumindest die Börsenkurse gingen durch so ziemlich jede Decke, die Börsenanalysten in ihre Charts malen konnten. Fibonacci, Trendkanal, Ichimoku, Bollinger-Bänder, Elliot-Wellen – wozu das alles, wenn man genauso gut in den Feng-Shui-Index schauen kann? Es ergäben sich gute geschäftliche Chancen, begleitet einer gewissen Streitlust, hieß es vor einem Jahr.   Was soll man sagen?   Börsenkurse mal Diesel-Gate geteilt durch den Untersuchsuchungsausschuss Ihrer Wahl – das passt doch ganz hervorragend! Wer im Januar 2017 in den DAX investiert hat, war ein Jahr später gut 16 % reicher – vorausgesetzt, er hat rechtzeitig Kasse gemacht. Nun verabschiedet sich der feurige Hahn mit einem Knall und hinterlässt verbrannte Erde. Seit dem 23. Januar 2018 ist die Börsenparty vorbei, über 1000 Börsenpunkte ging’s in 10 Tagen abwärts. Damit verlassen wir das Element des Feuers und kommen zurück auf die Erde, also den Boden der Tatsachen… Da möchte der friedliebende Zeitgenosse seine Ruhe haben und zieht sich in seine Hundehütte zurück. Bloß nichts ändern, lautet die Parole im Hundejahr. In Deutschland hört der Hund daher auf den Spitznamen GroKo. Tattoo-Motive im Jahr 2018 sollten etwas mit Ausgeglichenheit, Gerechtigkeit und Treue zu tun haben (aber verzichten Sie bitte auf Partner-Tattoos, das geht selten gut und landet zu häufig bei der Tattooentfernung).   Was war los in den Hundejahren?   Jedem Tier wird im chinesischen Mondkalender ein Element zugeordnet. Der chinesische Tierkreis ist ein zwölfjährlicher Zyklus, der mit den fünf Elementen Erde, Wasser, Luft, Feuer und Metall kombiniert wird. Also kehrt die gleiche Konstellation alle 60 Jahre wieder. Blicken wir auf die Ereignisse vor 60 Jahren: Die Belgier errichten das Brüsseler Atomium zur Expo ’58 – eigentlich sollte es danach wieder demontiert werden, aber Hundejahre bringen Beständigkeit. Die revolutionären Kubaner verjagen endgültig die Schergen der Battista-Diktatur in der Schlacht bei Santa Clara, in Frankreich wird Charles de Gaulle Präsident der neuen Fünften Republik. Der Oberste Sowjet beschließt einseitig, die Atomwaffentests einzustellen, Elvis Presley zieht in die Goethestraße 14 nach Bad Nauheim, in Indianapolis wird der Klub der Aluhüte, die John-Birch-Society gegründet und setzt seither Verschwörungstheorien in die Welt – John Wayne war da Mitglied. Und Roy Cohn. Wer ist das? Der väterliche Freund, der Donald Trump (Jahrgang 1958!) beigebracht hat, wie man einen Knochen festhält. Der Kreis schließt sich.   Das Jahr des Hundes endet am 4. Februar 2019 – dann werden wir – so oder so – Schwein haben.   .

Das Tattoo als Trauertherapie

gepostet am 29.01.2018

Trauertattoo
Die Ausstellung »Trauertattoo – Unsere Haut als Gefühlslandschaft« kommt nach Berlin. Im Rahmen des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2018 wird die Ausstellung im Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene »Im Sonnenhof« der Björn Schulz Stiftung eröffnet.         Katrin Hartig, hauptberuflich Fernsehjournalistin, hatte während ihres Engagements in der Selbsthilfegruppe der »Verwaisten Eltern und trauernden Geschwister Deutschland e. V.« gelernt, dass Tätowierungen Menschen helfen können, ihre Trauer zu bewältigen. Aus zahlreichen Interviews und Foto-Shootings sind sowohl ein Buch wie eine Ausstellung entstanden. Gemeinsam mit der Hallenser Fotografin Stefanie Oeft-Geffarth sammelte sie zwei Jahre lang Geschichten über das Phänomen der Tätowierung aus Trauer um den Verlust eines Angehörigen.   Der Wunsch, den eigenen Gefühlen eine bleibende Sichtbarkeit zu verleihen, lässt die Tätowierung manchmal in neuem Licht erscheinen: »Unsere Trauer hat uns ja auch dahin geführt, dass sich unsere Meinung über Tattoos komplett geändert hat«, sagt der 51-jährige Jürgen, der um seine Tochter trauert. Die Tätowierung wird zum Bekenntnis, ihre lebenslange Präsenz erfüllt ein ureigenes menschliches Bedürfnis – die Verstorbenen zu ehren. Zugleich wird damit auf symbolische Weise ein Abschluss vollzogen, der es den Hinterbliebenen erlaubt, in ihrem Leben weiterzugehen. Trauer braucht Rituale, deswegen ist die Bestattung der Toten in allen Kulturen von höchster Bedeutung. Die Tätowierung gesellt sich als neuzeitliches Phänomen hinzu.   Der Aktionstag unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Jasmin Gerat bietet die Gelegenheit, sich über die ambulante Begleitung im Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu informieren. In Deutschland sind Schätzungen zufolge 50 000 junge Menschen von einer schweren Erkrankung betroffen, die ihr Leben verkürzt, in jedem Jahr sterben etwa 5 000 von ihnen. Für Eltern ist es schwer erträglich, die eigenen Kinder zu überleben. Die Kinderhospize bieten hier wichtige Unterstützung, zum großen Teil auch mithilfe professionell geschulter ehrenamtlicher Mitarbeiter.   Tag der Kinderhospizarbeit in der Björn Schulz Stiftung, 12.00-15.00 Uhr, Wilhelm-Wolff-Straße 36-38, 13156 Berlin mit Führungen durch den Sonnenhof – Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene um 13.00 / 14.00 und 15.00 Uhr 12.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Trauertattoo – Unsere Haut als Gefühlslandschaft“ von und mit Katrin Hartig. 13.00 Uhr – Gesprächsrunde zur Ausstellung   Zu sehen ist die Ausstellung bis 28. Februar 2018 hier in den Räumen der Björn Schulz Stiftung, Wilhelm-Wolff-Straße, 13156 Berlin.   .

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