Tattooentfernung mit Laser. So funktioniert es wirklich!

LASERBEHANDLUNG ZUR TATTOOENTFERNUNG IN BESTEN HÄNDEN MIT WISSEN AUS DER ERSTEN REIHE.
Unabhängig erklärt, evidenzbasiert und ohne Marketingversprechen.


Sie möchten Ihr Tattoo entfernen, korrigieren oder verändern lassen? Oder Sie denken zumindest darüber nach? Vielleicht haben Sie schon recherchiert und sind auf Begriffe wie Pico-Laser, Nd:YAG, Wellenlänge oder selektive Photothermolyse gestoßen. Vielleicht wissen Sie aber auch noch gar nicht, wo Sie überhaupt anfangen sollen sich darüber zu informieren.

Alles normal und vollkommen in Ordnung. Unsere Webseite richtet sich an Sie, egal ob Sie heute Ihren ersten Laser-Termin buchen wollen oder Sie erst einmal verstehen möchten, was bei einer Laserbehandlung zur Tattooentfernung wirklich möglich ist und was dabei passiert.

Was Sie hier finden, ist keine Werbung für ein bestimmtes Lasersystem oder eine bestimmte Praxis. Sondern das, wofür DocTattooentfernung seit 2012 steht. Unabhängige, fundierte Information aus den besten Händen mit Wissen aus der ersten Reihe der Experten.

Unser wichtigster Hinweis für Sie vorab

Bitte bedenken Sie, dass sich nicht jede Tätowierung zu 100 Prozent entfernen lässt!!

Der Erfolg einer professionellen Laserbehandlung hängt bei der Tattooentfernung auch von Ihrer Mitarbeit und Geduld ab. Eine Lasertherapie sollte immer auf Sie persönlich und Ihre individuelle Tätowierung ausgerichtet sein. Pauschale Angaben zu Kosten, Dauer und Verlauf der Behandlung gibt man nur in seltenen Fällen.

Nach der Lasersitzung bekommen Sie genaue Hinweise zur Nachsorge und Pflegeprodukten, um die behandelten Hautareale zu beruhigen, zu schützen und in der Heilphase zu unterstützen. Diese sollten Sie unbedingt einhalten, um ein optimales Behandlungsergebnis für sich zu erhalten.

Das ist keine an Sie gerichtete Einschränkung, sondern unsere Ehrlichkeit. Wer Ihnen eine vollständige Tattooentfernung garantiert, ohne Sie und Ihr Tattoo je in natura gesehen zu haben, verspricht etwas, das auch die beste Medizin nicht immer einhalten kann.

Die gute Nachricht für Sie lautet, dass in den meisten Fällen eine deutliche und oft vollständige Aufhellung Ihrer Tätowierung oder Permanent Make-up möglich ist. Mit realistischen Erwartungen, dem richtigen Laser und optimaler Pflege und Nachsorge und natürlich einem erfahrenen Laserologen an Ihrer Seite.


Das Grundprinzip der Tattooentfernung mit Laser

Tätowierfarben wurden beim Stechen durch wiederholte Hautpunktion durch die äußere Hautschicht (Epidermis) hindurch bis in Ihre mittlere Hautschicht (Dermis) eingebracht. Nicht injiziert, sondern mithilfe von Tätowiernadeln an denen Tätowierfarbe haftet durch eine sogenannte intradermale Deposition abgelegt.

Klingt wild, heisst aber eigentlich auch nur, dass da nichts in Ihre Haut eingespritzt wurde (Tätowieren ist keine Injektion, Dr. John Swierk et al. 2025).

Genau dort lagert nun eingekapselt der Großteil Ihrer Tattoo-Pigmentpartikel auch Jahre später noch und scheint durch die Epidermis als Ihr individuelles Tattoo-Motiv hindurch.

Das prinzipiell sanfteste Verfahren für eine erfolgreiche Tattooentfernung, -Korrektur oder -Aufhellung (z.B. als Vorbereitung für ein Cover-up Tattoo), erfolgt nun durch Anwendung eines sogenannten gütegeschalteten (Q-switched) Nanosekunden (ns) oder (Q-switched oder modengekoppelten) Pikosekunden (ps) Nd:YAG- (1064nm, 532nm), Rubin- (694nm) oder Alexandrit- (755nm) Lasers.

Das Grundprinzip bleibt bei den verschiedenen Laser-Systemvarianten gleich. Der Laser gibt kontinuierlich gepulste Laserenergie einer bestimmten Laserlicht-Wellenlänge auf und in die Haut ab. Dabei trifft er mit seinen extrem kurzen, hochenergetischen Lichtimpulsen auf Ziel-Chromophore – in unserem Fall Tattoo-Pigmente-, die je nach Farbgebung die Lichtenergie absorbieren oder nicht.

Das Ziel ist es dabei, diese Pigmentpartikel so stark zu erschüttern, dass sie in kleinste Fragmente zersprengt werden, ohne zu großen Schaden in ihrem umliegenden Hautgewebe anzurichten.

Ein Vorgang, der als selektive Photothermolyse (R. Rox Anderson & John A. Parrish, 1983) bezeichnet wird. Je nach Lasersystem kommen dabei photoakustische, photomechanische, oder bei Pikosekunden-Lasern mit Fokuslinsen auch photoionisierende Effekte zum Tragen.

Die zersprengten Partikel werden anschließend vom körpereigenen Immunsystem aufgenommen. Konkret geschieht dies dank sogenannter Makrophagen, den Fresszellen unseres Immunsystems. Dieser Abbau-Prozess verläuft stetig und dauert in der Regel 4 bis 8 Wochen und gerne länger an.

Ihr gelasertes Tattoo oder auch Permanent Make-up hellt sich dabei mit jeder weiteren Laser-Behandlung weiter auf. Da nicht all Ihre Pigmentpartikel in nur einer einzigen Lasersitzung erfasst werden können, wird der Vorgang so oft wiederholt, bis keine sichtbaren Farbreste mehr in Ihrer Haut verbleiben, oder bis das für Sie bestmögliche nicht mehr sichtbare Ergebnis erreicht ist.

Unsere mittlerweile über 180 Laserologinnen und Laserlogen, die wir hier für Sie hier bei DocTattooentfernung in der Datenbank für Ihre ARZTSUCHE vereinigen, sind dafür studierte Ärzte, Dermatologen und Laser-Profis, die mit moderner und hochwertiger Laser-Technologie arbeiten, um Ihre Tätowierungen oder Permanent Make-up hautschonend und so effektiv wie möglich zu entfernen.


DIE UNTERSCHIEDLICHEN LASERSYSTEME – welcher Laser passt zu welchem Tattoo?

Nicht jeder Laser kann jede Pigment-Farbe behandeln. Die erste entscheidende Größe ist die Wellenlänge des Lichts, die ein Lasersystem aussendet. Die Wellenlänge bestimmt dabei unter anderem, welche Tattoo-Pigmente die Laser-Lichtfarbe aufnehmen (absorbieren) und zersprengt werden können.


Die relevantesten Lasersysteme im Überblick:

Nd:YAG-Laser (1064nm / 532nm): Eines der vielseitigsten Lasersysteme zur Tattooentfernung in der Dermatologie, das als Nano- und Pikosekundenvariante verfügbar ist. Die infrarote 1064nm-Wellenlänge ist ideal für dunkle, schwarze, dunkelblaue und kontrastreiche Tattoo-Pigmente und für alle Hauttypen (Fitzpatrick I – VI) geeignet. Seine zweite, frequenzverdoppelte, grüne 532nm-Wellenlänge spricht gut auf rote, orange, gelbe und braune Pigmente an.

Alexandrit-Laser (755nm): Besonders effektiv für grüne, blaue, braune und türkisfarbene Pigmente. Er ist allerdings eher geeignet für hellere Hauttypen (Fitzpatrick I–III) und sollte bei dunkleren Hauttypen mit besonderer Sorgfalt angewendet werden.

Rubin-Laser (694nm): Als erster und somit auch ältester und gängigster Laser in der Medizin, ist er nach wie vor wertvoll für braune, grüne und blaue Pigmente. Es gibt aber ähnliche Einschränkungen wie beim Alexandrit-Laser bei dunkleren Hauttypen zu beachten. Zudem sind seine Nanosekunden-Impulse meist sehr viel länger, was nicht nur Einfluss auf die Pigmententfernung und Schmerzempfinden haben kann.

Nano- vs. Pikosekunden: Pico-Laser (Pikosekunden, ps – Billionstel einer Sekunde; Nd:YAG & Alexandrit) arbeiten mit ultrakurzen Impulsen und erzeugen neben dem thermischen, -mechanischen vor allen Dingen auch einen photoakustischen Effekt. Hiermit zersprengen sie Pigmentpartikel effizienter mit weniger Kollateralschaden im umliegenden Hautgewebe.

Bei schwarzen Tattoos zeigen aktuelle Studien jedoch keinen signifikanten Wirksamkeitsunterschied gegenüber modernen Nano-Lasern (Nanosekunde, ns – Milliardstel einer Sekunde; Nd:YAG, Alexandrit, Rubin). Der Pico-Laser überzeugt aber vor allem bei bunten Pigmenten über sein eigentliches Farbspektrum hinaus und ist nach zahlreichen Kundenaussagen nachweislich weniger schmerzhaft.

Unser aller Rat: Suchen Sie eine Laser-Praxis mit mehreren professionellen Lasersystemen und/ oder verschiedenen Wellenlängen auf.

Je nach eingebrachtem Tätowiermittel, dessen Pigmentfarbe und verzierter Körperstelle können auch weitere Laser- und Geräte-System-Varianten mit anderen Lichtwellenlängen (nm) oder Impulsbreiten in Kombi-Therapie-Verfahren zum Einsatz kommen.

Es empfiehlt sich bei bunten Tattoos daher also Laser-Mediziner mit gleich mehreren und speziellen Lasersystemen in der Praxis oder Klinik aufzusuchen. Angaben zur Laser-Ausstattung erhalten Sie oft direkt über die Praxis-Webseiten unserer Laser-Docs oder fragen Sie einfach gezielt danach (Links zur Praxis-Webseite im Arztprofileintrag).


Besondere Herausforderungen für die Laser-Therapeuten – wenn es kompliziert wird 

Helle Farben, wie Gelb, Weiß, Hellgrün, Pastelltöne: Diese Pigmentfarben reflektieren Laserlicht stark und sind technisch am schwierigsten zu behandeln. Kein Laser-System ist hier ideal aber die Pikosekunden-Laser erzielen die besten Ergebnisse, aber auch hier sind die Grenzen der Physik spürbar.

Titandioxid (TiO2), Pigment-weiss: 50-Shades-of-Tätowierfarben und Permanent Make-up mit Titandioxid können unter Laserlicht-Einfluss oxidieren/reduzieren und sich vorübergehend dunkel verfärben (sog. Paradoxical Darkening). Eine erfahrene Laser-Praxis führt hierzu aus gutem Grund immer eine Probebehandlung durch, bevor die eigentliche Laser-Therapie beginnt.

Metalloxid-Pigmente: Solche anorganischen Pigmente, darunter schwarze, braune, rote und orangene Farbtöne, wie Eisen- oder Chromoxid-Pigmente in Tattoo und Permanent Make-up Tinten reagieren unter Laserlicht-Einwirkung mit unterschiedlichsten chemischen Oxidations- und Reduktionseffekten. Das erfordert nicht nur eine gute Recherche zu zugehörgen Color-Index Nummern (C.I.), sondern auch besonderes Fachwissen und Erfahrung in der Pigmentologie und Laseranwendung.

Permanent Make-up (PMU) ist bei der Laser-Behandlung nicht nur ein Sonderfall, sondern die Königsklasse. Die verwendeten Pigmente unterscheiden sich nicht grundlegend von Tätowierfarben, bestehen aber fast IMMER aus sehr komplizierten Pigment-Mischungen aller Couleur. Paradoxical Darkening ist hier häufiger festzustellen und eine Probebehandlung ist eher Pflicht als optional.


Wie eine Laser-Behandlung zur Tattooentfernung abläuft

1. Erstberatung und Gesundheitscheck: Jede seriöse Laser-Therapie beginnt mit einem ausführlichen Beratungsgespräch.

Dabei werden Ihre Tätowierung/ Permanent Make-up, Ihr Hauttyp, Ihre Gesundheitsgeschichte und mögliche Risiken & Nebenwirkungen der Lasertherapie besprochen.

Dieser Schritt ist nicht optional, sondern die Grundlage für alles Weitere, da auch über den möglichen Verzicht und alternative Behandlungsmethoden zur Laser-Behandlung hingewiesen werden muss.

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Tattoo-lasern-lassen Grafik Copyright Doc Tattooentfernung 2014

2. Probebehandlung: Zur Erstberatung wird meist ein kleines Areal Ihrer Tätowierung oder Permanent Make-up vorab mit ein paar wenigen Test-Impulsen zur Probe behandelt, um genauere Aussagen zum bestmöglichen Therapieverlauf, Auswahl des optimalen Lasersystems, der Wellenlänge und der prognostizierten Dauer der Behandlung treffen zu können.

Bei komplexen Tattoos, schwierigen Farben oder Permanent Make-up lässt sich so auch die Reaktion Ihrer Haut und der Pigmente auf das gewählte Lasersystem besser einschätzen.

Darüber hinaus machen Sie selbst erste Erfahrungen damit, wie sich die Laser-Tattooentfernung überhaupt anfühlt.

3. Die Laser-Behandlung selbst: Die eigentliche Laser-Behandlung verläuft schnell und steht in Abhängig von der Größe Ihrer Tätowierung. Sie dauert meist nur wenige Minuten, wenn nicht gar Sekunden. Die Laser-Impulse werden präzise auf Ihr zu behandelndes Hautareal gerichtet. Energiedichte, Spotgröße und Eindringtiefe der Laserimpulse werden individuell anhand der sichtbaren und auch hörbaren Reaktionen justiert und eingestellt.

4. Kühlung und Nachsorge: Den einen erinnert die Laserbehandlung an das Gefühl beim stechen des Tattoos. Der andere vergleicht es mit kleinen, heißen Fettspritzern auf der Haut. Direkt vor, während und nach der Laser-Behandlung wird Ihre Haut gekühlt, um Ihre Schmerzrezeptoren in Ihrer Haut zu beruhigen und die Laserbehandlung für Sie angenehmer zu machen. Oft geschieht dies über Hautkühlluftsysteme oder einfache Cool-Packs. Ihr Laserologe gibt Ihnen danach genaue Hinweise zur Nachsorge und geeigneten Pflegeprodukten. Diese Anweisungen sollten Sie unbedingt einhalten, denn Ihre richtige und optimale Nachsorge beeinflusst das Ergebnis Ihrer Tattooentfernung nachweislich.

5. Die Behandlungs-Pause zwischen den Laser-Sitzungen: Es werden in der Regel mindestens 6 bis 8 Wochen Pause von den Laser-Profis veranschlagt. Gerne aber auch länger. Ihr individuelles Immunsystem braucht seine ganz individuelle Zeit, um die zersprengten Tattoo-Pigmente abzutransportieren aber auch, um das gelaserte Hautareal zu reparieren. Wer zu früh erneut behandelt, riskiert schlechtere Ergebnisse und ein erhöhtes Narbenrisiko.


Was den Behandlungserfolg beeinflussen kann

Der Erfolg Ihrer Tattooentfernung hängt von zahlreichen Faktoren ab. Einige können Sie beeinflussen, andere leider nicht.

Nicht beeinflussbar: Farbe und Tiefe der Pigmente, Alter des Tattoos, verwendete Tätowiermittel, Lage am Körper und Ihr genetischer Hauttyp (nach Fitzpatrick I-VI)

Beeinflussbar: Wahl des richtigen Laser-Spezialisten, Einhaltung der Nachsorge, ausreichende Pausen zwischen den Laser-Sitzungen, Verzicht auf Rauchen (verlangsamt die Mikrozirkulation und den Pigmentabbau), regelmäßige Bewegung, gute Hydration und GANZ WICHTIG ein adäquater permanenter Sonnenschutz.


Wie viele Lasersitzungen brauche ich für meine Tattooentfernung?

Eine pauschale Antwort gibt es hierauf leider nicht und jeder der Ihnen eine nennt, ohne Ihr Tattoo je gesehen zu haben, sollte Sie stutzig machen. Als grobe Orientierung gilt, dass die meisten Tattoos zwischen 6 und 12 Laser-Sitzungen benötigen.

Einfarbige schwarze Tätowierungen können manchmal schon nach 4 bis 6 Laserbehandlungen deutlich verblasst sein. Mehrfarbige Profi-Tattoos oder Permanent Make-up können dazu gerne 12 oder weit mehr Laserbehandlungen erfordern.

Entscheidend sind Pigmentfarbe, Größe, Alter und wie tief sie in der Dermis gelagert sind. Hinzukommen die Faktoren Ihres Hauttyps und Ihr eigenes individuelles Immunsystem für den Pigment-Abtransport und Heilungsprozess.

Eine fundierte Prognose erhalten Sie erst nach einer persönlichen Erstberatung und einer Probebehandlung bei Ihrem Laserologen.

Tut die Laserbehandlung zur Tattooentfernung weh?

Dem einen ja, der anderen nein. Grundsätzlich ist die Laserbehandlung zur Tattooentfernung aber für die meisten gut erträglich. Manche beschreiben das Gefühl wie damals beim Stechen ihres Tattoos. Andere vergleichen es mit kleinen heißen Fettspritzern oder flippen eines Gummibands auf der Haut.

Pico-Laser sind nach zahlreichen Kunden- und Patientenaussagen und aktuellen Studien nachweislich weniger schmerzhaft als ihre älteren Vorgänger-Modelle, die Nanosekunden-Systeme. Kühlung vor, während und nach der Behandlung hilft erheblich.

In manchen Praxen wird auch mit Lokalanästhetikum gearbeitet aber bitte achten Sie darauf, dass dabei ausschließlich zugelassene Präparate unter medizinischer Aufsicht eingesetzt werden.

Welcher Laser ist der beste für mein Tattoo?

Den einen „besten Laser“ gibt es nicht. Es gibt aber das richtige und passende Laser-System für Ihr individuelles Tattoo.

Die Wellenlänge des Lasers entscheidet darüber, welche Pigmentfarben angesprochen und seine Energie absorbiert werden kann. Schwarze und dunkle Pigmente lassen sich mit dem Nd:YAG 1064nm am besten behandeln. Grüne und türkisfarbene Pigmente sprechen besser auf Alexandrit- oder gar Rubin-Laser an.

Helle Farben wie Gelb oder Weiß sind mit keinem System ideal zu behandeln, wobei professionelle Pico-Laser in den richtigen Händen hier sehr gute Ergebnisse erzielen.

Suchen Sie sich gerne eine Laser-Praxis mit mehreren unterschiedlichen Lasersystemen aus. Gerade bei mehrfarbigen Tätowierungen oder Permanent Make-up ist die Kombinationsmöglichkeit verschiedener Laser und ihren Wellenlängen von großem Vorteil.

Kann jedes Tattoo oder PMU vollständig entfernt werden?

Nein und das möchten wir bewusst so klar sagen. Nicht jede Tätowierung lässt sich zu 100 Prozent entfernen.

In vielen Fällen ist heutzutage mit modernen Lasern aber eine deutliche Aufhellung bis vollständige Unsichtbarkeit von Pigmenten möglich. Aber das hängt von vielen individuellen Faktoren ab.

Nicht nur den verwendeten Tätowiermitteln und Pigmentfarben, der Tiefe , dem Alter Ihres Tattoos, sondern auch Ihrem Hauttyp und Ihrem Immunsystem.

Wer Ihnen eine vollständige Entfernung garantiert, ohne Sie und Ihr Tattoo persönlich gesehen zu haben, noch eine Probebehandlung gemacht zu haben, verspricht möglicher Weise mehr als die Laser-Tattooentfernung einhalten kann. Eine ehrliche Erstberatung gibt Ihnen die realistischste Einschätzung.

Was kostet eine Tattooentfernung?

Die Kosten für eine Tattooentfernung hängen von Größe, Farbe, Lage und Komplexität Ihrer Tätowieruung oder auch Permanent Make-up ab. Gesteigert wird das natürlich durch die Anzahl der notwendigen Laser-Sitzungen und dem eingesetzten Lasersystem. Teure und gute Technik kostet viel Geld.

Als gröbste Orientierung kann man eine einzelne Laserbehandlung je nach Tattoo-Größe zwischen 50 und 400 Euro kalkulieren. 

Bei 6 bis 12 Sitzungen ergeben sich Gesamtkosten von einigen hundert bis mehreren tausend Euro. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel übrigens nicht. Ausnahmen sind hier möglich bei medizinisch bedingten Komplikationen wie Allergien oder Entzündungen.

Lassen Sie sich vor Behandlungsbeginn immer ein schriftliches Angebot geben. Günstig ist hier selten gut. Tattooentfernung ist ein medizinischer Eingriff.

Ansonsten gilt pauschal und Pi mal Daumen die Devise: „Damaliger Tattoo-Preis mal 10“.

Wie lange dauert der gesamte Prozess der Tattooentfernung mittels Laser?

Kurz: Auf jeden Fall länger als die meisten erwarten und das ist wichtig zu wissen, bevor Sie mit der Lasertherapie starten. Zwischen jeder Lasersitzung liegt eine Pause von mindestens 6 bis 8 Wochen.

Ihr Immunsystem braucht diese Zeit, um die zersprengten Pigmentpartikel abzutransportieren und das Hautgewebe zu heilen. Bei 8 Sitzungen bedeutet das allein durch die Pausen mindestens 12 bis 16 Monate bis zum Abschluss Ihrer Lasertherapie.

Bei komplexen oder mehrfarbigen Tätowierungen kann sich der Gesamtprozess über 2 Jahre oder länger erstrecken. Planen Sie daher frühzeitig. Vor allen Dingen, wenn Sie einen konkreten Anlass oder Termin im Kalender stehen haben.


EIN LETZTER HINWEIS – bitte beherzigen Sie ihn

Die Tattooentfernung mittels Laser ist ein ästhetisch-kosmetischer und medizinischer Eingriff. Er gehört in die Hände ausgebildeter Laser-Experten in Praxen mit geprüften und zugelassenen Geräten, gesundheitlicher Verantwortung und echter Erfahrung. 

Lassen Sie sich bitte immer ausführlich beraten. Über das Verfahren, die Risiken, die Alternativen und die realistische Prognose für Ihr individuelles Tattoo. Keine noch so kleine Frage dazu ist unsinnig!

Haben Sie Fragen an uns, dann schreiben Sie gerne oder rufen Sie uns an unter +49(0)30 – 80 10 59 99


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