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Irgendwas, das bleibt

gepostet am 05.10.2012

© GooDAura - Fotolia.com
Warum lassen sich eigentlich immer mehr Menschen tätowieren? Die Stechereien stehen heutzutage im Gegensatz zu früher für Regelmäßigkeit und paradoxerweise Beständigkeit. Die Zeiten, in denen tätowierte Menschen entweder Rocker, Seemänner oder "Knackis" waren, sind vorbei. Quer durch die Milieus und Bildungsstände nutzen Menschen immer häufiger ihre Haut für persönliche "Außenwerbung". Bunter, ausgefallener und größer werdend zieren Rosen, Totenschädel, Kinder- und Familienbilder sowie das immer noch beliebte "Arschgeweih" die äußere Hülle. Nicht selten ist auch bei kräftig-muskulösen Männern an prominenter Stelle ein dickes "Mama" eingraviert. Aus welchem Grunde lassen sich zunehmend mehr Menschen freiwillig tätowieren? Weshalb möchten viele ihre Haut und deren Bilder auch ungeniert zu Markte tragen? Tätowierungen waren einmal Zeichen für Rebellion und Anderssein. Mit ihnen sollte bewusst gegen Normen und Regeln demonstriert werden. Man wollte quasi werben für ein alternatives Leben in einer Zeit, in der jeder Tag dem gleichen Rhythmus folgte und mittags gegessen wurde, was auf den Tisch kam. Hingegen hat der Alltag heute für viele Menschen kaum noch Regelmäßigkeiten. Sonntags wird gearbeitet, im Urlaub E-Mails gecheckt und mittags wird gefrühstückt. Beziehungen und Familien haben eine viel geringere Halbwertszeit, und mehr als jede dritte Ehe wird geschieden. Was früher Freiheit bedeutete, ist jetzt ein Mangel an Sicherheit, Konstanz und Beständigkeit. Auch die Sehnsucht nach der großen immerwährenden Liebe wächst. Und junge Menschen suchen inzwischen wieder Jobs mit geregelten Arbeitszeiten und Feierabend um 17.00 Uhr. Immer noch werben Tattoos für ein alternatives Leben. Nur sieht das heute bezogen auf den eigenen Alltag ganz anders aus: Es ist ein sicheres, konstanteres Leben, bei dem man sich auf etwas verlassen kann. Tattoos greifen diese Suche nach der Beständigkeit auf. Entsprechend sind sie auch seltener jugendlicher Leichtsinn, sondern werden oft im fortgeschrittenen Alter nach reiflicher Überlegung gestochen. Die Motive zeigen kaum noch Namen von verflossenen Jugendsünden. Ausgewählt wird eher, was die Menschen wirklich 'unvergänglich' berührt und ihnen unter die Haut geht. Liebhaber und Geliebte sind das kaum, denn die können sich ändern. Stattdessen sieht man Bilder der eigenen Kinder, des verstorbenen Bruders oder eben schlicht den Schriftzug Mama! Allgemeinere Motive wie Rosen, Sterne oder Geburtsdaten symbolisieren persönliche Werte, die man in seinem Leben für "unvergänglich" hält. Ein Tattoo ist dann letztlich selbst auch beständig und unvergänglich - und gibt den Menschen wie in dem Song der Band Juli beschrieben zumindest "irgendwas, das bleibt". Die Autorin ist eine von fünf Kolumnisten, die an dieser Stelle im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben.   von Ines Imdahl Die Autorin: Ines Imdahl ist Psychologin und Inhaberin der Marktforschungsagentur Rheingold Salon. Sie ist einer von fünf Kolumnisten, die im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben. Wir von DocTattooentfernung haben mit großer Freude ihren Artikel im "Der Werber Rat" der Handelsblatt-Kolumne gelesen und freuen uns nach Rücksprache mit Frau Imdahl diesen in unseren Blog aufnehmen zu dürfen. Auch wenn der Ausdruck der Beständigkeit eines Tattoos durch uns Tattooentferner beeinträchtigt wird, so denken wir, dass dieser Artikel sehr gut beschreibt warum sich immer mehr Menschen zum Tätowierer begeben und sich viele von ihnen vorab mehr Gedanken über unvergängliche und beständige Hautverzierungen machen.      Ines Imdahl 25.09.2012, 06:18 Uhr im Handelsblatt - Der Werber Rat Quelle: Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/werber-rat/der-werber-rat-i... .
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Die Motive reichen von kleinen Röschen und Schmetterlingen über Totenköpfe, Wikinger und Schlangen bis hin zum Emblem des Lieblingsvereins: Jeder neunte Deutsche ist tätowiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals “www.apotheken-umschau.de”. Dabei ziert die meisten der tätowierten Körper nur ein Bild (8,5 %), weitere 3,0 % haben mehrere Tätowierungen. Besonders beliebt sind die Tattoos bei Männern und Frauen zwischen 20 und 39 Jahren.   Jeder Vierte von ihnen hat sich der Umfrage zufolge ein Bild in die Haut stechen lassen (20- bis 39-Jährige: 25,0 %). Drei Viertel der Deutschen (76,8 %) sind immer wieder erstaunt, wie viele Menschen heutzutage tätowiert sind.  Viele halten den Trend nur für eine vorübergehende Modeerscheinung (52,2 %).     Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals “www.apotheken-umschau.de”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.925 Frauen und Männern ab 14 Jahren. Dieser Text ist nur mit Quellenangabe “www.apotheken-umschau.de” zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite. Pressekontakt:Ruth PirhallaTel. 089 / 744 33 123Fax 089 / 744 33 459E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.dewww.wortundbildverlag.dewww.apotheken-umschau.de
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Eine Tätowierung, die damals u.a als rituelles und magisches Symbol zum Schutz vor Krankheiten dienen sollte, ist in der heutigen Zeit oftmals Auslöser dieser. Hepatitis-C ist eine davon. Sie bezeichnet eine Entzündungserkrankung der Leber und kann zahlreiche Ursachen haben. (lesen Sie hierzu auch: www.hepatitis.de) Daten einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus den letzten Jahren haben ergeben, dass bei 11 Prozent der an Hepatits-C erkrankten Menschen eine Tätowierung der ursprüngliche Risikofaktor war. In leichter und unbeschwingter Urlaubsstimmung setzen sich viele Menschen unbedacht einem hohen Risiko aus und lassen sich von günstigen Angeboten örtlicher Tattoo-Studios ohne ausreichende Hygienestandards locken. Ursprüngliche Tätowierungen (gen.: tatau) wurden von polynesischen Körperkünstlern traditionell mit einem Tätowierkamm in die Haut geschlagen. Im Zuge der steigenden Nachfrage nach den Körperverzierungen und der darauf folgenden Entwicklung moderner Tätowiermaschinen erhöhte sich die Gefahr von Infektionen. Hygiene-Standards werden in Urlaubsländern oft vernachlässigt. Aus Kosten- und Zeitgründen werden Instrumente nicht ausreichend oder gar nicht sterilisiert. Desinfektionsmittel und Einwegmaterialien wie Handschuhe oder Rasierklingen werden eingespart oder mehrmals verwendet. Geschultes Personal ist in vielen Straßen-, Strand- und Hinterhof-Studios nur selten anzutreffen. Durch das Eindringen der Tätowiernadeln in die Haut werden zwangsläufig Wunden verursacht wodurch kleinste Blut- oder Serumtröpfchen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind, Krankheitserreger von Kunde zu Kunde weiter geben. Doch auch der Tattoo-Künstler selbst setzt sich durch Verletzungen an seinen Händen und mangelndem Hygieneschutz dem Risiko aus sich einen Virus einzufangen und auf seine Kunden zu übertragen.  Eine US-amerikanische Studie mit rund 3900 Befragten (mit und ohne Hepatitis-C Erkrankung) hat ergeben, dass die Tätowierung statistisch zum Hauptrisikofaktor für eine Hepatitis-Infektion zählt. Daraus resultiert die Diskussion in den USA, Patienten die ein Tattoo besitzen grundsätzlich vorab auf Hepatitis zu untersuchen. Egal mit welchen Symtomen und Beschwerden Sie in der Praxis oder Klinik landen.   Wie kann man sich gegen Infektionsrisiken beim Tätowieren schützen?   Informieren Sie sich zuerst über die einwandfreien hygienischen Begebenheiten des Tattoo-Studios. In Deutschland ist die gesetzlich bindende Hygieneverordnung Grundvoraussetzung für das Betreiben eines Tattoo-Studios aber auch Frisöre, Fußpfleger und Kosmetiker finden hierin ihre Leitlinien. Zur Orientierung finden Sie frei einsehbar die Hygiene-Anforderungen für Tätowierer & Piercer des AWMF im Internet. Gefeiht sind Sie vor der Infektionsgefahr weder in Deutschland, noch im Urlaubsparadis. Es macht aber einen riesigen Unterschied, ob Sie sich am Strandparkplatz von einem Melonenverkäufer ohne Einweghandschuhe oder vom Profi-Tätowierer im vollausgestatteten Studio pieksen lassen.   Wir können Ihnen nur raten, sich am Urlaubsort drei Mal mehr Gedanken zum vermeintlich traditionellen Souvenir zu machen. Sicherlich werden Sie mit finanziell sehr günstigen Angeboten gelockt. Nur ist es den Preis wert? Im Zweifel suchen Sie sich vor Ort ein Motiv aus und lassen es sich vom Profi im Studio Ihres Vertrauens stechen. Dann können Sie immer noch sagen, das Tattoo sei ein Mitbringsel.   Was für den Tätowierer gilt, sollte auch Standard für den Lasertherapeuten sein!   Praxis- und Klinikhygiene ist seit längerem schon ein großes Thema in der Bevölkerung und den Medien. Zum Schutz vor Infektionen gilt aber Gleiches wie beim Tätowieren. Hygiene ist das oberste Gebot. Um ein Tattoo erfolgreich wieder zu entfernen wird ein hochenergetischer Laserstrahl eingesetzt, der die eingekapselten Farbpigmente in der Haut mithilfe eines kurzen Lichtimpulses und Hitze zersprengt. Hierbei wird so viel Energie frei gesetzt, dass es teilweise u.a. zu minimalen offenen Wunden und Blutungen in der Haut und derer Oberfläche kommen kann. Eine Infektionsgefahr besteht also auch hier für beide Seiten, Tattooträger und Lasertherapeut. Achten Sie auf die Hygienestandards. Die in einer Arztpraxis sind verständlicher Weise um ein Vielfaches höher, als beim Laserstudiobetreiber um die Ecke. Die „Verordnung zur Regelung der Hygiene in medizinischen Einrichtungen“ finden Sie als Beispiel hier. Einige Laserstudios hingegen zeichnen sich mit einer Hygienezertifizierung aus, die aber nur jährlich und auf eigene Initiative des Studiobetreibers hin kontrolliert wird. Wir raten Ihnen daher die Lasertherapie vom ausgebildeten Mediziner durchführen zu lassen. Er kennt sich mit Infektionsgefahren bestens aus und kann im Zweifel mit Gegenbehandlungen weiter helfen.     Quellen: Dhalla S et al.: 136 Strong association between tattoos and hepatitis C virus infection: A multicenter study of 3871 patients. AASLD 2007, Abstract 136   Epidemiologisches Bulletin des Robert-Koch-Instituts 20/2009
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Es muss nicht immer gleich der radikale Schnitt sein, wenn man sein damals vermeintlich chiques Tattoo nicht mehr ertragen kann. Mode verändert sich genau wie die Geschmäcker. Doch die Lust sich tätowieren zu lassen ist und bleibt ungebrochen. Was ist zu tun, wenn das chinesische Schriftzeichen oder das Lower Back Tattoo (wir versuchen den Begriff „Arschgeweih“ jetzt mal zu vermeiden) nicht mehr gefällt? Natürlich kann man unter Anwendung z.B. eines medizinischen Lasers die Tätowierung entfernen lassen. Doch viele Tätowierte haben lediglich einen Motivwechsel an gleicher Körperstelle im Sinn. Erfahrene und künstlerisch begabte Tätowierer sind hier in der Lage alte Hautverzierungen mit neuen Bildern zu überstechen. Allerdings funktioniert das nur eingeschränkt. Vor allen Dingen muss man berücksichtigen, dass die ursprüngliche Tätowierung überdeckt wird (Cover-up). Das neue Motiv muss also wesentlich größer werden. Dabei verwendet man nur dunkle Tattoofarben, da sie die höchste Deckkraft haben. Die freien Hautflächen werden dazu so geschickt mit bunten Farben bearbeitet, dass hinterher mehr erkennbar ist, als ein dunkler Tintenklecks. Sollte das ursprüngliche Tattoo dabei allerdings eine Vernarbung aufweisen, hilft auch ein Cover-up nicht wirklich. Dazu kommt, dass man bei der Auswahl seines neuen Motivs recht eingeschränkt und die künstlerische Freiheit des Profi-Tätowierers bald ausgeschöpft ist.   Wir empfehlen vor einem Cover-up die Behandlung mit einem Laser!   Wenn die alte Tätowierung mit einem neuen Motiv aufgefrischt und verschönert werden soll, eignet sich eine Aufhellung des gestochenen Hautareals mittels Lasertherapie. Der Vorteil einer Tattooentfernung des ursprünglichen Motivs ist zum einen, dass alte Farbpigmente dank des energiereichen Lichtstrahls des Lasers zersprengt und aus der Haut befreit werden und dadurch zum anderen wieder mehr Platz in der Haut für neue Tattoo-Tinte entsteht. Schwarze und blaue Tätowierungen sind hierbei recht gut zu behandeln. Sie absorbieren das Laserlicht intensiv und können so zügig zersprengt und aus der Hautschicht abtransportiert werden. Helle Farben wie hellgrün, weiß oder gelb reagieren schwieriger auf die Lichttherapie. Dabei kann man sagen, dass je höher der Kontrast zu Ihrer eigenen Hautfarbe ist, desto besser lässt sich die Tätowierung mit einem Laser behandeln. Die Dauer der Lasertherapie hängt neben Ihren individuellen und persönlichen Faktoren - wie Hautbeschaffenheit und Agilität Ihres Immunsystems - auch von Art (Profi oder Laie), Alter und Größe der Tätowierung ab. Eine Laien-Tätowierung als Beispiel benötigt rund 3 bis 4 Sitzungen mit einem medizinischen Q-switched Nd:YAG Laser, bevor man mit der Cover-up-Arbeit beginnen sollte. Der Zeitraum zwischen den einzelnen Lasersitzungen sollte 4 bis 6 Wochen betragen mit einer Wartezeit von 5 - 9 Monaten bis zum Termin beim Profi-Tätowierer damit sich die Haut ausreichend regenerieren kann. Dabei wird Ihnen auffallen, dass während der Wartezeit nach der Lasertherapie immer noch zersprengte Farbpartikel aus der Hautschicht verschwinden - das Tattoo sich also immer weiter aufhellen wird. Dank der Laserbehandlung sind Sie in der Lage selbst zu bestimmen, welche Teile des Motives behandelt und entfernt werden sollen. Kleine Korrekturen sind also genau so möglich, wie die komplette Entfernung. Informationen zu Risken und Nebenwirkungen bei der Lasertherapie und Hinweise für eine erfolgreiche Nachsorge Ihrerseits, haben wir auf unserer Webside in separaten Bereichen für Sie festgehalten.    Wir raten Ihnen auf jeden Fall Ihren Wunsch nach einem Cover-up immer sorgfältig vorab mit einem Profi-Tätowierer zu planen und zu besprechen und ein ausführliches Beratungsgespräch zum Thema Lasertherapie mit Ihrem Dermatologen zu führen.   . 

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