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Keine Tattoofarbe ist illegal

gepostet am 30.07.2013

Keine Tattoofarbe ist illegal (c) Copyright tattoosafe 2013
  Nach Rücksprache mit den Autoren und freundlicher Genehmigung zur Veröffentlichung dieses Textes im Blog von DocTattooentfernung, möchten wir Euch diese Information natürlich nicht vorenthalten. Vielen Dank dafür, Euer Team von DocTattooentfernung     Tattoosafe, ProTattoo e.V. und TattooSoul: In manchen Medien werden derzeit viele Unwahrheiten bezüglich Tattoofarben publiziert, die wir mit diesem Flyer aufklären und berichtigen müssen. Denn diese schlecht recherchierten Beiträge und nicht validierten Produkttests, vermitteln definitiv ein falsches Bild für die Öffentlichkeit. Somit werden die Menschen stark verunsichert, die sich gerne tätowieren lassen möchten, sowie die, die das Kunsthandwerk lieben und ausführen. Und dies nur, weil Tattoofarben aktuell ein medienwirksames Thema darstellen, mit dem Verlage und Produktionsfirmen Quoten erzielen können. Warum ist keine Farbe illegal? Die gesetzlichen Grundlagen. Jede Tattoofarbe, die den rechtlichen Grundlagen entspricht, ist auch als Tattoofarbe zugelassen und somit legal. In manchen Medien (vor allem Produkttests) wird ein falsches Bild erzeugt! Dort werden Farben an den Pranger gestellt und illegalisiert, obwohl sie das rechtlich nicht sind. Damit eine Tattoofarbe auf dem Europäischen Markt verkauft werden darf, müssen die folgenden rechtlichen Bedingungen erfüllt sein.  Die Tattoofarbe muss beim BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) angemeldet sein. Die Anmeldung bedeutet, dass der Hersteller (bzw. Importeur) alle Inhaltsstoffe der anzumeldenden Farbe angeben muss. Es werden hier keine labortechnischen Tests durchgeführt. Die Daten, die beim BVL eingereicht werden, gehen an die deutsche Giftnotrufzentrale und an die österreichischen sowie die schweizer Kollegen. Bei unerwünschten Nebenwirkungen hat der behandelnde Arzt über die Giftnotzentrale sofortigen Zugriff auf die Inhaltsstoffe und kann bestmöglich reagieren. Diese BVL Anmeldung ist u. a. notwendig, um die Tattoofarbe durch einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen „zertifizieren“ zu lassen. Dieser ist hauptsächlich in der Kosmetik und Lebensmittelindustrie tätig und wird eingesetzt, damit ein externer und vor allem unabhängiger Gutachter die gewissenhafte Arbeit des Herstellers /Importeurs bestätigen kann. Der Sachverständige stellt die vom CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) Karlsruhe und Freiburg geforderten Konformitätserklärungen aus, die weithin als „Zertifikate“ bezeichnet werden. Sie versichern, dass die geprüften Tattoofarben gemäß der EU Resolution ResAP (2008) 1 und der in Deutschland geltenden TVO (Tätowiermittelverordnung) produziert wurden. Eine Tattoofarbe muss auf dem Etikett deutlich als solche deklariert sein. Bspw. durch die Begriffe: Tätowierfarbe, Tattoofarbe oder Tattoo Ink. Künstlerfarben sind rechtlich keine Tattoofarben und sollten auch nicht zum Tätowieren verwendet werden. In diesem Zusammenhang ist eine weitere Richtigstellung wichtig: Es wird oft kommuniziert, dass alle Farben, die auf der Website des CTL aufgeführt sind, legal seien und im Umkehrschluss all das illegal ist, was nicht aufgelistet ist. Das ist falsch! Es werden lediglich die Tattoofarben aufgelistet, für die das CTL die analytischen Untersuchungen durchgeführt hat. Jedoch können Tattoofarben auch in anderen Laboratorien getestet werden. Das CTL Bielefeld ist lediglich ein Anbieter, bei dem diese Dienste in Anspruch genommen werden können. Tattoofarben sind so sicher wie noch nie. Die Gesundheitsämter sammeln stichprobenartig Farben in Tattoostudios und auf Conventions ein, um zu prüfen, ob die eingesammelten Tattoofarben die oben genannten gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Sollte dies nicht der Fall sein, werden die betroffenen Tattoofarben zurückgerufen, um den Verbraucher zu schützen. Bei einem Rückruf wird tatsächlich nur das zurückgerufen, was erwischt worden ist. D. h. die entsprechende Charge (Produktionseinheit). Die Importeure und Inverkehrbringer (Händler) werden vom Gesundheitsamt dazu aufgefordert und sind verpflichtet die betroffenen Farben von den Kunden zurückzufordern. Eben aufgrund dieser Arbeit – was in der Lebensmittelindustrie gang und gäbe ist – wird gewährleistet, dass schadhafte Ware schnellstmöglich vom Markt kommt! Für die entsprechenden Tests für den Nachweis, ob eine Tattoofarbe den Richtlinien der EU Resolution und denen der Tätowiermittelvordnung entsprechen, gibt es noch keine Norm in der Gesetzesniederschrift. Es ist derzeit vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben, auf welche exakte Weise ein labortechnischer Test durchgeführt werden muss, um die Inhaltsstoffe einer Tätowierfarbe nachzuweisen! Und somit kommen wir zurück zu den Medien: Kein Medium, weder ein Fernsehsender noch ein großer Verlag kann aktuell behaupten, dass Tattoofarben illegal oder gar verboten sind! Es ist schlichtweg falsch! Denn noch mal: Es existieren keine exakt definierten Testmethoden bzw. Vorschriften seitens der Gesetzgebung. (Daran wird aktuell jedoch tatkräftig gearbeitet.) Die Schlacht der Zertifikate! Hersteller, Importeure und Händler veröffentlichen in letzter Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher Zertifikate. Diese sind inhaltlich und in ihrem Nutzen so vielfältig, dass wir eine kleine Zusammenfassung bereitstellen möchten, um zu erklären, welche Zertifikate für wen relevant sind. BVL Anmeldungen sind für die Bewertung einer Tattoofarbe schlichtweg nutzlos. Es ist eine reine Anmeldebestätigung ohne weitere Aussagekraft bzgl. der Inhaltsstoffe oder der Verkehrsfähigkeit. Konformitätserklärungen (Farbenzertifikate) sind für Endkunden, also denjenigen wichtig, der sich tätowieren lassen möchte. Denn aufgrund dieser Konformitätserklärung kann man sich als Tattookunde sicher sein, dass eine Tattoofarbe, wie oben erläutert, gemäß der EU Resolution und der TVO (Tätowiermittelverordnung) produziert wurde. Diese Konformitätserklärung sollte von einem öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen ausgestellt worden sein. Schwermetall-Datenblätter Diese Datenblätter sind für Tätowierer wichtig. Denn in diesen Datenblättern ist festgehalten, welche Schwermetalle (bspw. Nickel) in welchen Mengen ggf. enthalten sind. Somit kann der Tätowierer bei ggf. vorliegenden Allergien seitens des Kundens, die entsprechenden Farben meiden. Material Safety Datasheets (MSDS) sind für Importeure, Transporteure und Leute, welche die Farben lagern oder transportieren, damit im Falle eines Brandes oder Unfalls, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zum Personenschutz beurteilt werden können. Die Anmeldung in den anderen Ländern erfolgt mit der BVL-Meldung. Kein Grund zur Panik! Trotz der noch zu optimierenden gesetzlichen Grundlagen, gibt es keinen Grund zur Panik! Denn aktuell wird diesem Thema so viel Aufmerksamkeit vom Gesetzgeber, von deutschen Herstellern und staatlichen Institutionen wie dem BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) geschenkt, wie noch nie! Das BfR hat die Aufgabe den Verbraucher zu schützen und durch fachkompetente wissenschaftliche Forschung fundierte Grundlagen für die Gesetzgeber zu liefern. Was zurzeit genau unternommen wird, würde den Rahmen dieses Flyers weit sprengen. Vor wenigen Monaten fand allerdings das erste internationale Symposium zum Thema „Tattoo Safety“ in Berlin statt, zu dem aus der ganzen Welt Fachwissen zusammengetragen und diskutiert wurde und nun verarbeitet wird. Fazit: Alles gut! Ja es besteht Handlungsbedarf seitens aller Beteiligten. Vom Gesetzgeber über Hersteller, Importeure, Händler und Tätowierern bis hin zum Tattookunden. Aber es ist positiv, dass derzeit tatkräftig Hand in Hand an einer für den Verbraucher sicheren Situation gearbeitet wird. Egal, was die Medien aufgrund schlechter Recherche publizieren! Keine Farbe ist illegal. Und das bereits seit über tausenden von Jahren. Download A4 Dokument downloaden Din lang Flyer downloaden   Dieser Info-Flyer ist eine Aktion von: Tattoosafe: www.tattoosafe.deProTattoo e.V.: www.proTattoo.orgTattooSoul: www.tattoosoul.de
(c) dreamerve Fotolia Copyright 2013 for Doctare GmbH
(Berlin, Juli 2013) Seit die Industrie gelernt hat, potenzielle Konsumenten durch scheinbar individuelle Ansprachen in reale Käufer zu verwandeln, sind wir Bürger unter einen gewissen Entscheidungsdruck gekommen. Man kauft nicht einfach ein Getränk, ein Kleidungsstück oder ein Auto, man kauft ein Image – aber welches? Die unübersichtliche Zahl der Alternativen und die unbeantwortbare Frage, ob die getroffene Wahl die richtige war – das erzeugt bei nicht wenigen Zeitgenossen den rastlosen Wunsch, sich von »der Masse« abzusetzen.     Tätowierungen sind eines der Mittel, dies zu bewerkstelligen. Tätowierungen waren auf dem Bau nie ein Problem und gehören mittlerweile zum weitgehend geduldeten Werkzeug zur Schöpfung der eigenen Identität. Einst das Kennzeichen gesellschaftlicher Randgruppen, ist diese Grenzüberschreitung heute in das Konsumangebot integriert – und die BILD-Zeitung sekundiert mit Ratschlägen. Darauf beruht der Tattoo-Boom der letzten Jahre, dem langsam auch andere Spielarten der Body Modification folgen. Es kündigt sich sogar die allgemeinere Mode einer »Experience Modification« an, betrachtet man die allmähliche Popularisierung solcher Rituale wie z. B. Bondage und Body-Suspension. Vergessen wir nicht: Auch das nicht mehr ganz hippe Bungee-Springen hat seine Wurzeln im Land-Diving-Ritus auf Vanuatu und ist mittlerweile nur noch eine Risikosportart unter vielen.    Nun kann die Intensität des momentanen Wunsches, den eigenen Körper in etwas Besonderes zu verwandeln, in Widerspruch geraten und zu der langfristigen Konsequenz, mit solchen Veränderungen alt zu werden. Denn älter zu werden heißt meistens, die Vorlieben zu wechseln.    Tribals: Nach einiger Zeit möchte man vielleicht nicht mehr daran erinnert werden, dass man in jüngeren Jahren zu einem »Tribe«, einem Stamm gehören wollte und sich ein Tribal hat stechen lassen.    Namens-Tattoos: Oder eine Episode der Lebensgeschichte geht einen anderen Weg – wohin dann mit dem Namen der verflossenen Liebe?    Kindernamen: Echtes Konfliktpotenzial bahnt sich an, wenn man bemerkt, dass im gestochenen Bekenntnis zum Nachwuchs, das Recht der Kinder einfach übergangen wurde. In einem gewissen Alter müssen Kinder die Eltern nämlich peinlich finden. So werden die Vögel flügge!    Porträts: Ist das Bild eines Verstorbenen auf der Wade neben den Krampfadern und Besenreisern wirklich die Form von Würdigung, die der Hingeschiedene sich zu Lebzeiten gewünscht hätte?    Das manchmal einzig Gute, was sich über Konsumgüter sagen lässt ist, dass sie komplett aus unserem Leben verschwunden sind. In Hinsicht auf ungewünschte Tattoo-Motive erscheint das naturgemäß schwieriger. Dabei ist die Entfernung längst nicht mehr so raubeinig wie in der Vergangenheit. Heute bietet die moderne Lasermedizin durchaus gangbare Wege der Wiedergutmachung von früheren Fehlentscheidungen.    Die DocTattooRemoval, kurz: Doctare GmbH in Berlin bietet mit Doc-Tattooentfernung.com sowohl die Lasertechnik wie auch das Netzwerk für ausgesuchte Spezialisten auf dem Gebiet der Tattoo-Entfernung. Mithilfe eines BiAxis QS Medical Neodym YAG-Lasers lassen sich als Beispiel die meisten Tätowierungen narbenfrei und im Vergleich zu anderen Methoden schmerzreduziert entfernen. Das trifft übrigens auch für die Vorbereitung zu Cover-ups, Entfernung von Permanent Make-up und natürliche Alterungserscheinungen sowie kleine Hautvernarbungen zu. Mittels fein abgestimmter und milliardstelsekunden schnellen Lichtimpulsen, die der Dermatologe zielgenau auf die Farbpigmente richtet, wird in kurzen Sitzungen eine endgültige Auslösung der Tattoo-Pigmente aus der Haut bewirkt. Es ist sinnvoll dabei auf Nummer sicher zu gehen und sich einem Hautarzt anzuvertrauen, damit spontane Reaktionen im Falle des Falles fachgerecht behandelt werden. Neben möglichen lokalen allergischen Reaktionen kann es im seltenen aber ernsten Fall u.U. als Beispiel zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Es liegt also auf der Hand, dass medizinische Fachkompetenzen bei der Tattoo-Entfernung einen nicht zu unterschätzenden Sicherheitsfaktor darstellen.    Doctare bringt hierbei Veränderungswillige und Laser-, Haut- und Tattoo-Profis zusammen. Die Webseite www.doc-tattooentfernung.com bietet Patienten eine Suchfunktion für ihren lokalen, professionellen Laser-Dermatologen. Interessierte Hautärzte finden gebündelte Informationen rund um die Lasertherapie und eine interdisziplinäre Kommunikationsplattform.   Dr. Strauss .
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Jeder darf sein Erscheinungsbild nach Lust und Laune gestalten! Aber keiner sollte darauf spekulieren, sich damit in der Chefetage eines durchschnittlichen deutschen Unternehmens Freunde zu machen. Man muss nicht bis ins Jahr 1971 zurückgehen, in dem der sog. Haarnetzerlass in der Bundeswehr erging. Noch 2006 bemühte sich Wolfgang Schäuble, damals Bundesinnenminister, (vergeblich) um die Wiedereinführung einer 1980 (!) abgeschafften Regelung der Haar- und Barttracht bei der Bundespolizei. Und hier ist nur die Rede von Frisuren…!   Es dürfte vermutlich noch eine Generation dauern, bis ein Gericht die Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund einer sichtbaren Tätowierung für verfassungswidrig erklärt weil damit Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Was in einer Gesellschaft als Recht des Individuums nicht bloß zugesprochen, sondern auch im Alltag anerkannt wird, entscheidet sich wie immer im Handgemenge. Wer solange nicht warten kann, sollte sich die Entscheidung für eine Tätowierung gründlich überlegen. Oder aber eine Entfernung sichtbarer Tätowierungen in Betracht ziehen. Einige Faustregeln können helfen, negativen Reaktionen von vorneherein aus dem Weg zu gehen:   Bringt die Arbeit Kundenkontakt mit sich?   Hier sind sichtbare Hautbildchen in den meisten Fällen ein No-Go! Von den Angestellten wird in der Regel verlangt, dass diese sich branchenüblich kleiden. Das kann eine allgemeine Anweisung sein oder aber Ausdruck in einem einheitlichen Erscheinungsbild der Mitarbeiter wiederfinden. An dieser Stelle darf der Arbeitgeber durchaus verlangen, sich gewissermaßen bedeckt zu halten.   Ist der Arbeitsplatz in einer konservativen Branche angesiedelt?   Handel, Versicherung, das Bankgewerbe, aber auch die Gastronomie sind kritische Arbeitsfelder, wenn es um Auffälligkeiten des Erscheinungsbildes geht. Das hat wiederum mit Kundenkontakt aber vor allem mit dem Nimbus von Seriosität zu tun.   Im öffentlichen Dienst geht was… Besonders im Rahmen von Klagen öffentlich Bediensteter haben sich einige differenzierte Entscheidungen angesammelt. So entschied das Verwaltungsgericht Frankfurt a. M. im Jahr 2002, dass ein Anwärter für den gehobenen Polizeidienst nicht aufgrund der Größe eines Tattoos von der Ausbildung ausgeschlossen werden darf: »Auch großflächige Tätowierung kann für sich genommen die persönliche Eignung zur Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst nicht entfallen lassen.«   Allerdings kommt es sehr wohl darauf an, was die Tätowierung zeigt. Der Ex-Seemann mit Schlangen-Dolch-Motiv, Herz und bunter Deutschlandflagge auf der Haut musste der Anweisung, diese zu verbergen, Folge leisten, wie das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz 2005 bestätigte: »Allerdings hält der Senat auch nach nochmaliger Erörterung dieser Frage an der Auffassung fest, dass man hierbei nach Art, Größe und näherer Ausgestaltung der Tätowierungen unterscheiden muss. Ferner ist zu bedenken, dass im Berufsleben das Zeigen von Tätowierungen nicht in gleichem Umfang akzeptiert ist, wie etwa bei Freizeitaktivitäten. Der Senat ist nach seinem persönlichen Eindruck in der mündlichen Verhandlung überzeugt, dass Tätowierungen wie diejenigen des Klägers nicht allgemein akzeptiert sind und deren Offenbaren bei einem uniformierten Justizvollzugsbeamten auf Befremden stößt.«   Es dürfte ein Weilchen dauern, bis Tattoos als Kennzeichen konservativer Lebensführung gelten oder zumindest als dazu nicht im Widerspruch stehend betrachtet werden… Solange gilt, dass Verdecken (wo möglich) oder aber Lasern lassen einfacher ist, als immer wieder ein Pflaster darauf zu kleben. Und das Skalpell ist auch keine Lösung: »Arbeitsunfähigkeit i. S. des § 1 Abs 1 LFZG scheidet aus, wenn ein Arbeitnehmer aus ästhetischen Gründen Tätowierungen durch einen chirurgischen Eingriff beseitigen lässt.«   Es kann freilich auch ganz anders kommen: Der New Yorker Immobilienmakler Rapid Realty hat jedem Mitarbeiter, der sich das Firmenlogo tätowieren lässt, eine Gehaltserhöhung von 15 % versprochen.   .
Tattoo Praxis Dr Titzmann Copyright (c) 2013
Fast jeder hat heute ein Tattoo und viele Menschen möchten ungeliebte Tätowierungen (z. B. den Namen des Exgeliebten) wieder loswerden. Auch bei der Berufswahl (etwa bei der Polizei oder bei Fluggesellschaften) kann ein Tattoo ein Ablehnungsgrund sein. Die moderne Medizin bietet heute die Möglichkeit der Tattooentfernung. Dermatologe und Laserspezialist Dr. Thomas Titzmann stellt die Möglichkeiten der Tattooentfernung mittels Laser  vor und erklärt, worauf man achten muss.   Was ist eine Tätowierung? Bei Tätowierungen werden Farbpigmente in die Haut eingebracht. Man unterscheidet sogenannte Laientätowierungen und Profitätowierungen. Bei Laientätowierungen wird die Farbe mit einfachsten Mitteln (z. B. Nadeln) in die Haut gestochen, bei Profitätowierungen arbeitet der Tätowierer mit Tätowiergeräten die Farbe in die Haut ein. Der Unterschied dieser Verfahren liegt in der eingebrachten Farbmenge und in der Eindringtiefe der Farbe. Bei der maschinell gestochenen Tätowierung lagert wesentlich mehr Farbe im Hautgewebe als bei den manuell gestochenen Tattoos – allerdings in der gleichen Hautschicht.   Wie funktioniert die Tattooentfernung? Tätowierungen lassen sich am besten durch einen modernen gütegeschalteten Rubinlaser entfernen. Der Rubinlaser erzeugt Licht auf der Wellenlänge 694 nm. Der Laser dringt in die Haut ein und wird dort von den dunklen Zielstrukturen absorbiert. Das Licht ist kurz gepulst und bewirkt im Absorptionsbereich einen Sprengeffekt. Durch diesen werden die Farbpartikel sozusagen zersprengt und gleichzeitig freigelegt für das Lymphsystem. Es wandern Fresszellen/Makrophagen in die Haut ein, die die Farbpartikel  jetzt über das Lymphsystem abtransportieren. Da mit einer Behandlung immer nur Farbpartikel in der obersten Schicht Haut freigelegt werden, sind zur kompletten Farbentfernung mehrere Behandlungen erforderlich.   Wie viele Behandlungen  sind erforderlich? Die Anzahl der nötigen Behandlungen ist abhängig von der eingebrachten Farbmenge, der Tiefe und vom Farbstoff selbst. Eine Angabe  der Behandlungsanzahl ist schwierig, selbst für den sehr erfahrenenen Therapeuten. Erfahrungsgemäß sind zur Beseitigung von Tätowierungen mindestens 3 - 5 Behandlungen notwendig, bei Profitätowierungen können es auch 10 Behandlungen sein. Der Abstand zwischen den einzelnen Behandlungen sollte 3 - 4 Wochen betragen. Dunkle Farbstoffe absorbieren das Licht sehr gut und sind daher effektiv und komplett zu entfernen. Insbesondere die dunklen Schwarz-, Blau- und Grüntöne reagieren sehr gut, sobald jedoch Rot- und Gelbtöne mit im Spiel sind, werden meist einige Sitzungen mehr erforderlich bis zur völligen Pigmententfernung. Bei roten, gelben und hellgrünen Farben können eventuell  auch Reste übrig bleiben.   Ist die Tattoentfernung schmerzhaft? Die Tattooentfernung ist mit ähnlichen Schmerzen verbunden wie die Tätowierung selbst. Die beschriebene Zersprengung der Farbpigmente verursacht kurze Piekse, vergleichbar kleinen Nadelstichen.   Was muß bei der Tattooentfernung beachtet werden? Wichtig ist bei der Tattooentfernung mittels Laser wie bei allen Laserbehandlungen ein konsequenter Lichtschutz 3- 4 Wochen vor und nach der Lasertherapie.   Sind Nebenwirkungen zu erwarten? Es können kleine Bläschen und Krusten für 2- 3 Tage auftreten. Nach Abschluß der Therapie besteht in der Regel  eine vorübergehende Aufhellung des behandelten Hautbereiches, die sich normalerweise über einige Wochen hinweg wieder normal pigmentiert.     Interessiert? Vereinbaren Sie einen unverbindlichen Informationstermin in der Hautarztpraxis Dr. Titzmann Klausenberg 14 in 86199 Augsburg fon: 0821/99 37 77    

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