Der Bundesverband Tattoo e. V. (BVT) hat im vergangenen Jahr mit einer öffentlichen Umfrage zur aktuellen Lage innerhalb der deutschen Tattoobranche 747 Personen gefunden, die ihre Perspektive dazu teilen. Zur Frage, ob eine Art von Qualifikationsnachweis gewünscht sei, äußerten sich 90% dafür, was den BVT dazu veranlasste ab Frühjahr 2026 einen freiwilligen Befähigungsnachweis für Tätowiererinnen und Tätowierer einzuführen. >>
Es ist nicht mehr lange hin, da jährt sich am 04.01.2025 die allseits bekannte Tattoo-REACH EU-Verordnung schon zum 4. Mal. Die Zeit rennt aber auch, wenns Spaß macht.
Die gute Nachricht vorweg: Unsere Welt ist in den vergangenen Jahren, trotz strenger REACH-Regulierung, noch ein bisschen bunter geworden.
Am 04.01.2023 tritt nun die zweite Phase der REACH-Verordnung in Kraft und beendet damit die einjährige Übergangsfrist des Verbotes der Pigmente Blue15:3 und Green7.
Die Europäische Kommission und die ECHA (European Chemical Agency) organisieren eine Online-Informations-Veranstaltung zur TATTOO-REACH, um technische Fragen zu klären, die die Industrie, wie z. B. Tätowierfarben-Hersteller und Tätowierer, möglicherweise zur Umsetzung der Beschränkung haben.
Die DIN EN 17169 legt Anforderungen an Sicherheit und Hygiene beim Tätowieren fest. Die neue DIN-Norm vereinheitlicht bereits existierende Standards europäischer Verbände und Regelungen einzelner Länder. Sie legt unter anderem Anforderungen an die Räumlichkeiten, Reinigung und Desinfektion von Geräten und an den Tätowiervorgang selbst fest.
Tattoo-Pigment blau & grün – Übergangsfrist von 2 Jahren bis zum Verbot? Die ECHA hat geprüft, wie Tätowierfarben sicherer gemacht werden können
Man geht aktuell davon aus, dass rund 12% der EU-Bürger mindestens ein Tattoo in Ihrer Haut tragen. Um es genauer in Zahlen auszudrücken, bedeutet dies, bei 28 Ländern und 513.000.000 Unionsbürgern, sind es rund 55 Millionen die eine oder mehrere Tätowierungen in der Haut tragen. Doch sind Tattoo-Farben auch sicher in der EU?
Gemeinsame Presseerklärung der Tätowierverbände, Bundesverband Tattoo e.V. (BVT), Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. (DOT) und ProTattoo e.V. zum Fachgespräch „Unter die Haut – Rahmenbedingungen für Tätowierungen“ am 28.11.2018 im Deutschen Bundestag.
Vorsicht Laser! ZDF – Frontal21 über das Geschäft mit dem Lasern und die gefährlichen Folgen.
Keine Pigmentstörungen, keine Schuppenflechten, endlich ohne Tätowierungen. Immer mehr Menschen begeben sich in eine Lasertherapie und hoffen, dass die Makel ihrer Haut durch Lasern beseitigt werden.
Was die meisten aber nicht wissen: Kosmetiker und sogar Ärzte brauchen keine spezielle Ausbildung, um ein Lasergerät anzuwenden.