Tätowierungen gehören heute für viele Menschen selbstverständlich zum eigenen Erscheinungsbild, wie Schnörres, Friese oder Klamotte. Gleichzeitig halten sich seit Jahren aber auch Sorgen über gesundheitliche Risiken und mögliche Tattoo-Komplikationen als Nebenwirkung der bunten Hautkunst. Insbesondere im Zusammenhang mit Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Infektionen hat Frankreich nun mal genauer drauf geschaut. >>
Der Bundesverband Tattoo e. V. (BVT) hat im vergangenen Jahr mit einer öffentlichen Umfrage zur aktuellen Lage innerhalb der deutschen Tattoobranche 747 Personen gefunden, die ihre Perspektive dazu teilen. Zur Frage, ob eine Art von Qualifikationsnachweis gewünscht sei, äußerten sich 90% dafür, was den BVT dazu veranlasste ab Frühjahr 2026 einen freiwilligen Befähigungsnachweis für Tätowiererinnen und Tätowierer einzuführen. >>
Um es vorweg zu nehmen: Eine Tätowierung ist eine Verletzung, Schädigung und Störung (Läsion) der anatomischen Struktur oder physiologischen Funktion unseres Körpers!
Tattoos around the world. Das Ranking des buntesten Planeten im Universum, dürften wir wohl anführen. Doch mit der steigenden Popularität der gestochenen Körperverzierung wächst auch die Frage danach, welche gesundheitlichen Risiken Tattoos und Permanent Make-up (PMU) zum Beispiel für Herz und Leber langfristig bergen könnten? Eine aktuelle Untersuchung der LIFE Adult-Studie an der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Berlin liefert nun interessante und wichtige Hinweise.
Tattoo-Artist Fauve Lex gehört zu den wenigen Persönlichkeiten in der bunten Tattoo-Szene, die Kunst, Handwerk und fachliche Gutachter-Kompetenz vereinen. Als erfahrene und professionelle Tätowiererin versteht sie es, künstlerische Visionen in präzise Hautkunst zu verwandeln. Gleichzeitig arbeitet sie als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für Tätowierungen (oder kurz: Tattoo-Sachverständige). Eine mehr als nützliche Schnittstelle, an der sich kreative Leidenschaft und harte Fakten begegnen. Vor allen Dingen für potenziell Geschädigte. – Ein Interview >>
Ein exzellenter Ratgeber mit allem, was man heute zu Tattoos und Tattooentfernung wissen muss, und am besten noch bevor man sich eine Tätowierung stechen lässt!
Mein Körper, meine Entscheidung? Egal ob Piercing, Tattoo oder auffällige Kleidung: Körperschmuck gehört für viele Menschen heutzutage einfach dazu. Was im Privatleben kein Problem ist, könnte im Arbeitsalltag manchmal dazu werden. Sind Tattoos für Medizinerinnen und Mediziner erlaubt oder ein Karrierehindernis?
Die DIN EN 17169 legt Anforderungen an Sicherheit und Hygiene beim Tätowieren fest. Die neue DIN-Norm vereinheitlicht bereits existierende Standards europäischer Verbände und Regelungen einzelner Länder. Sie legt unter anderem Anforderungen an die Räumlichkeiten, Reinigung und Desinfektion von Geräten und an den Tätowiervorgang selbst fest.
Ärztin für Allgemeinmedizin und ästhetische Medizin Frau Dr. med. univ. Petra Hirtler behandelt seit 5 Jahren Patienten verschiedenste Arten von Hautmakeln und Tätowierungen mit unterschiedlichen Lasersystemen. Über ihre Erfahrungen im Umgang mit diesen Lasersystemen und die jüngsten Entwicklungen zu Tattoos, der Laser-Dermatologie und der wachsenden Nachfrage zu Laserbehandlung in Österreich, sprach Frau Dr. Hirtler mit DocTattooentfernung. Und Sie weiß wovon Sie spricht, wenn es um bunte Kunst in ihrer eignen Haut geht.
In einer Studie der New York University School of Medicine von 2016 sind 90 Tätowierer zu ihren Erfahrungen und Verhaltensweisen bezüglich etwaiger Hauterkrankungen der Kundschaft befragt worden. Was die Wissenschaftler interessierte: Sprechen Tätowierer mit ihren Kunden über auffällige Beobachtungen und raten sie zu weiteren Untersuchungen? Oder tätowieren sie die gewünschte Hautpartie, selbst wenn ausgerechnet dort ein atypisches Muttermal eher Anlass zum Besuch eines Hautarztes geben würde?