Tattoos gehören zu unserem Alltag, wie Kaffee und Kuchen. Während Tätowierungen und Permanent Make-up handwerklich und künstlerisch vielfältiger denn je sind, bleiben trotz Einführung der Tattoo-REACH einige gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen bestehen.
Vor allem Allergien auf bestimmte Tattoo-Farben sind ein Thema, das sowohl Mediziner als auch Betroffene immer mal wieder beschäftigt. Besonders häufig ist es Pigment-Rot, das teils zu echten Tattoo-Komplikationen führen kann. Über ein Editorial von Dr. S.A.S. van der Bent (NL). >>
Frankreich, 19. August 2024 – bereits Ende April 2024 hatte der französische Tätowierer-Verband Syndicat National des Artistes Tatoueurs et des professionnels du tatouage S.N.A.T. gemeinsam mit seinem Vorsitzenden Cyril Auville (Tin-Tin) und ihrem vertretenden Rechtsanwalt Fabrice Di Vizio Antrag auf Klage gegen die EU-Kommission beim Gericht der Europäischen Union eingereicht.
Im August 2022 trafen sich tausende Chemie-Experten zur Herbst-Tagung der American Chemical Society auch um über Tätowierfarben zu sprechen!
„Rund 16 Millionen Menschen in Deutschland sind tätowiert. Welche Folgen die Körperkunst für die Gesundheit hat, ob sie allergische Reaktionen oder gar Krebs hervorrufen kann, ist dabei bis heute umstritten. Dennoch will die EU auf Nummer sicher gehen und hat auf Grundlage der sogenannten REACH-Verordnung Anfang des Jahres viele der gängigen Tattoofarben verboten.“ (Quelle: MDR Investigativ exactly)
Ein kurzer Überblick und Quellen, wie die Tattoo-REACH-Verordnung mit ihrem EU-weiten Tätowiermittel-Verbot entstanden ist und die möglichen aktuellen Konsequenzen für die Tattoo-Industrie.
Tattoo-Pigment blau & grün – Übergangsfrist von 2 Jahren bis zum Verbot? Die ECHA hat geprüft, wie Tätowierfarben sicherer gemacht werden können