Eine internationale Meta-Analyse aus Brasilien mit über 140.000 Teilnehmern hat den aktuellen Forschungsstand zu Tattoos und Krebs rückblickend ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutiger als viele Schlagzeilen vermuten lassen. >>
Seit Jahren wird in der Öffentlichkeit an verschiedenen Stellen diskutiert, ob Tattoos das Risiko für Melanome und andere Hautkrebsarten erhöhen könnten. Der Verdacht liegt nahe, denn Tätowierfarben enthalten eine Vielzahl potenziell kritischer Stoffe. Doch bisher war unklar, ob diese Belastung tatsächlich mit einem höheren Hautkrebsrisiko verbunden ist. Die nun veröffentlichten neuen Erkenntnisse aus Frankreichs CRABAT-Studie liefern die bislang robustesten Daten zur Frage, ob Tätowieren das Risiko für Melanome oder andere Hautkrebsarten beeinflussen. >>
Tattoos around the world. Das Ranking des buntesten Planeten im Universum, dürften wir wohl anführen. Doch mit der steigenden Popularität der gestochenen Körperverzierung wächst auch die Frage danach, welche gesundheitlichen Risiken Tattoos und Permanent Make-up (PMU) zum Beispiel für Herz und Leber langfristig bergen könnten? Eine aktuelle Untersuchung der LIFE Adult-Studie an der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Berlin liefert nun interessante und wichtige Hinweise.
Tattoos gehören zu unserem Alltag, wie Kaffee und Kuchen. Während Tätowierungen und Permanent Make-up handwerklich und künstlerisch vielfältiger denn je sind, bleiben trotz Einführung der Tattoo-REACH einige gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen bestehen.
Vor allem Allergien auf bestimmte Tattoo-Farben sind ein Thema, das sowohl Mediziner als auch Betroffene immer mal wieder beschäftigt. Besonders häufig ist es Pigment-Rot, das teils zu echten Tattoo-Komplikationen führen kann. Über ein Editorial von Dr. S.A.S. van der Bent (NL). >>
Tätowierungen sind Ausdruck von Identität, Erinnerung, Protest, Ästhetik oder einfach nur Spaß. Doch was viele nicht wissen, ist, dass mit jeder Tätowierung auch chemische Substanzen in die Haut und den Körper gelangen, die dort nicht unbedingt bleiben.
Eine neue Studie unter dem Titel „Harmful Beauty – Temporal Profile of Urinary Phthalate Metabolites following Tattooing“ aus der Slowakai zeigt, dass bestimmte Weichmacher bereits kurz nach dem Tätowieren im Urin nachweisbar sind.
Über Risiken von Tätowierungen wird viel spekuliert. Die Forschungsarbeit an Pigment, Tätowierfarbe, möglichen gesundheitlichen Folgen nimmt stetig zu. Doch was steckt da nun eigentlich wirklich in der Haut und dem Körper? Die Tat_BioV Studie vom BfR gibt ein paar erstaunliche Antworten.
Es ist nicht mehr lange hin, da jährt sich am 04.01.2025 die allseits bekannte Tattoo-REACH EU-Verordnung schon zum 4. Mal. Die Zeit rennt aber auch, wenns Spaß macht.
Die gute Nachricht vorweg: Unsere Welt ist in den vergangenen Jahren, trotz strenger REACH-Regulierung, noch ein bisschen bunter geworden.
Am 04.01.2023 tritt nun die zweite Phase der REACH-Verordnung in Kraft und beendet damit die einjährige Übergangsfrist des Verbotes der Pigmente Blue15:3 und Green7.
Ein Beitrag der S.N.A.T. (FRA) über die Auswirkungen der europäischen Beschränkungen auf dem Markt der Tätowierfarben (Tattoo-REACH)
Im hörenswerten Podcast namens Alles Chlor!, der vom JungChemikerForum der Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. bespielt wird, erzählt Tattoo-Forscherin Frau Dr. rer. nat. Ines Schreiver vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) über ihr Forschungsgebiet der Tätowierfarben.