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Aufgrund der Berichterstattung über ein mögliches Tattoo-Farben-Verbot in Frankreich aus den vergangenen Tagen, haben wir eine Deutsch-Übersetzung der Verordnung anfertigen lassen. Die originale Fassung befindet sich im Anhang:

 

 

 

 

Deutsche Übersetzung der Verordnung vom 21.09.2013:

 

Text Nr. 9                                                                                

                                                    VERORDNUNG

 

Verordnung vom 6. März 2013 gemäß der Liste von Substanzen, welche nicht in die Zusammenstellung der Produkte für Tätowierungsmaßnahmen eindringen darf.

                                             NOR: AFSP 1306308A

                               Die Sozial- und Gesundheitsministerin,

Nach veränderter Reglementierung (CE) Nr. 1272/2008 vom 16. Dezember 2008, bedingt durch die Klassifizierung, die Etikettierung und die Verpackung von Substanzen und Mischungen, insbesondere Anhang VI, Abschnitt 3, Tabelle 3.1 " Liste der auf gefährliche Substanzen abgestimmten Klassifikationen und der Etikettierung wird im Band III a aufgeführt " und die Tabelle " Liste der auf gefährliche Substanzen abgestimmten Klassifikationen und Etikettierung, hervorgehend aus dem Anhang I der Vorschrift  67/548/CEE, wird im Band III b aufgeführt " ; 

Nach Verordnung 98/34/CE des Rates vom 27. Juli 1976,  bezüglich des Abgleiches der Gesetzgebung im Bereich Kosmetik innerhalb der Mitgliedstaaten, insbesondere Anhang II, II, Teil 1 und 2 und Anhang IV, Spalte 2 und 4; 

Nach Verordnung 98/34/CE des Europäischen Parlamentes und vom Rat vom 22. Juni 1998,   in den Fachbereichen der Normen, technischen Reglementierungen und einheitlichen Richtlinien, insbesondere die Bekanntmachung Nr. 2012/164/F; 

Nach Beschluss 2002/371/CE des Ausschusses vom 15.Mai 2002 und Festlegung der Zuständigkeitskriterien für die Vergabe des ökologischen Gütezeichens im Bereich Textilprodukte und der Veränderung des Beschlusses 1999/178/CE, insbesondere folgende Stichpunkte aufgeführt im Anhang des Abschnitts: " Kriterien bezüglich der Verfahren und chemischer Substanzen." Punkt 22 bezüglich krebserzeugender oder mutagener  Farbstoffe und fruchtbarkeitshemmende Giftstoffe, welche nicht verwendet werden dürfen und Punkt 23, bezüglich möglicherweise empfindlicher Farbstoffe;

Nach Entschluss ResAP (2008)1 des Europarates bezüglich der Forderung und Unschädlichkeits-Kriterien von Tätowierungen und Permanent Makeup (ersetzt den Entschluss ResAP (2003)2 für Tätowierungen und Permanent Makeup), zugestimmt vom Minister Ausschuss am 20. Februar 2008, insbesondere Tabellen 1 und 2;

Nach Gesetzbuch des Gesundheitswesens, insbesondere Paragraph L. 513-10-4 und R. 513-10-4;

Nach  veränderter Verordnung vom 6. Februar 2001,bezüglich der Liste von Substanzen, die nicht in der  Zusammenstellung von kosmetischen Produkten verwendet werden  dürfen;

Nach veränderter Verordnung vom 6.Februar 2001 bezüglich der Liste der Substanzen,welche nicht außerhalb der festgelegten Konditionen in kosmetischen Produkten verwendet werden dürfen (siehe folgende Liste);

Nach veränderter Verordnung vom 6.Februar 2001 bezüglich der Liste von Farbstoffen,welche kosmetische Produkte enthalten dürfen;

Nach Expertengruppen Bescheid der Auswertung der Risiken der Tätowierungs-Produkte datiert vom 19. Oktober 2010.

Nach Entwurf des Direktors der französischen Generalvertretung des  Sanitärschutzes von Gesundheits-Produkten datiert vom 6. Juli 2011,

 

Verordnung:

Paragraph 1 

Folgende Substanzen dürfen nicht in die Zusammenstellung von Tätowierungs-Produkten eindringen:

1. Substanzen, welche als krebserregend eingestuft sind, mutagene Substanzen und fruchtbarkeitshemmende Gifte (CMR) 1A, 1B, 2 und empfindliche Substanzen der Kategorie 1 der veränderten Reglementierung

(CE) Nr. 1272/2008 bezüglich der Klassifizierung, Etikettierung, Verpackung der Substanzen und die Mischungen und die Modifizierungen, welche im Gesetzblatt der Europäischen Union verzeichnet sind, insbesondere Anhang VI, Teil 3, Tabelle 3.1 " Liste der an gefährliche Substanzen angeglichener Klassifizierung und Etikettierung , ersichtlich im Band III" und Tabelle " 3.2 " Liste der an gefährliche Substanzen angeglichener Klassifizierung  und Etikettierung. Entstammend aus dem Anhang der Richtlinie 67/548/CEE, erscheint im Band III b."

2. Die aufgeführten Substanzen im Anhang der veränderten Verordnung vom 6. Februar 2001 bezüglich der Liste von Substanzen, die nicht in die Zusammenstellung von kosmetischen Produkten eindringen dürfen.

3. Die anerkannten empfindlichen Substanzen in Haarfärbemitteln (aufgelistet im Anhang der veränderten Verordnung vom 6.Februar 2001) wurden vom wissenschaftlichen Ausschuss für die Verbraucher-Sicherheit ermittelt und erscheinen in der Liste der Substanzen, welche nicht außerhalb der Beschränkungen und festgelegten Konditionen in kosmetischen Produkten verwendet werden dürfen.

4. Die aufgeführten Substanzen im Abschnitt 2 bis 4 des Anhangs der veränderten Verordnung vom 6.Februar 2001 bezüglich der Liste der Farbmittel, welche kosmetische Produkte enthalten dürfen;

5. Die CMR und empfindliche Substanzen,welche im Anhang des Abschnitts " Kriterien bezüglich der Verfahren und der chemischen Substanzen": der Punkt 22 betrifft krebserregende Farbstoffe, mutagene- oder giftige fruchtbarkeitshemmende Farbstoffe, welche nicht verwendet werden dürfen und der Punkt 23 betrifft die Farbstoffe, welche als möglicherweise empfindlich eingestuft wurde aufgrund des Beschlusses 2002/371/CE des Ausschuss  vom 15.Mai 2002 bezüglich der Erstellung von Kriterien für die Vergabe des ökologischen Gütesiegels für Textilprodukte unter Berücksichtigung des Beschlusses 1999/178/CE

6. Die in der Tabelle 1 aufgeführten Substanzen " Liste der als krebserregenden anerkannten organischen Farbstoffe" und in der Tabelle 2 "Liste der Amin Aromatstoffe mit gültigem krebserregendem Potenzial" basierend auf Ansicht des wissenschaftlichen Sicherheitsrat für den Verbraucherschutz (SCCNFP/0495/01)1, zugestimmt am 27.Februar 2002.

7. Die aufgelisteten Substanzen in der Tabelle 1 " Liste der Amin Aromatstoffe, welche nicht in Produkten zur Erstellung von Tätowierungen und Permanent Makeup enthalten sein dürfen, auch nicht von "azoique" Farbstoffen freigesetzt werden dürfen, insbesondere wegen ihrer krebserregenden, empfindlichen, mutagenen und fruchtbarkeitshemmenden Eigenschaften (BC/CEN/97/29.11)" laut Beschluss ResAP (2008) 1 des Europarates bezüglich der Forderung und Kriterien der Unschädlichkeit von Tätowierungen und Permanent Makeup (stellvertretend für den Entschluss ResAP (2003) 2 bezüglich Tätowierungen und Permanent Makeup), vom Ministerrat am 20.Februar 2008 verabschiedet-

 

Paragraph 1 Zusatz

Erstellt nach Verordnung vom 24.Mai 2013,Paragraph 1

Die Anordnung des Paragraphen 1, bezugnehmend auf die aufgeführten Substanzen im 4. Abschnitt dieses Paragraphen tritt am 1. Januar 2014 in Kraft.

Paragraph 2

Sowohl der Direktor des Gesundheitswesens, als auch der Direktor der Sicherheit für Medizin und diesbezüglicher Produkte sind damit beauftragt, die aktuelle Verordnung in Kraft treten zu lassen. Dieses wird im Bundesgesetzblatt der Französischen Republik bekanntgegeben.

 

Erstellt am 6.März 2013

 

Für die Ministerin und durch die Delegation:

Der Direktor des Gesundheitswesens.

J.-Y. Grall

 
Wir von DocTattooentfernung übernehmen keine Garantie für die Richtigkeit der Übersetzung und weitere Angaben! Berlin, 07.12.2013 
 
 

Französische Orignal-Version 

 
Le 21 novembre 2013
 
 
JORF n°0061 du 13 mars 2013
 
Texte n°9
 
 
ARRETE
Arrêté du 6 mars 2013 fixant la liste des substances qui ne peuvent pas entrer dans la composition des produits de tatouage
 
NOR: AFSP1306308A
 
 
 
 
La ministre des affaires sociales et de la santé,
 
Vu le règlement (CE) n° 1272/2008 du 16 décembre 2008 modifié relatif à la classification, à l’étiquetage et à l’emballage des substances et des mélanges, notamment l’annexe VI, partie 3, tableau 3.1 « Liste des classifications et étiquetages harmonisés de substances dangereuses, figure dans le volume III a distinct » et le tableau 3.2 « Liste des classifications et étiquetages harmonisés des substances dangereuses, provenant de l’annexe I de la directive 67/548/CEE, figure dans le volume III b distinct » ;
 
Vu la directive 76/768/CEE du Conseil du 27 juillet 1976 modifiée concernant le rapprochement des législations des Etats membres relatives aux produits cosmétiques, notamment les annexes II, III, parties 1 et 2, et IV, colonnes 2 à 4 ;
 
Vu la directive 98/34/CE du Parlement européen et du Conseil du 22 juin 1998 prévoyant une procédure d’information dans le domaine des normes et réglementations techniques et des règles relatives aux services de la société de l’information, notamment la notification n° 2012/164/F ;
 
Vu la décision 2002/371/CE de la Commission du 15 mai 2002 établissant les critères d’attribution du label écologique communautaire aux produits textiles et modifiant la décision 1999/178/CE, notamment les points suivants situés en annexe dans la partie « Critères concernant les procédés et les substances chimiques » : le point 22 a concernant les colorants cancérogènes, mutagènes ou toxiques pour la reproduction qui ne doivent pas être utilisés et le point 23 concernant les colorants potentiellement sensibilisants ;
 
Vu la résolution ResAP(2008)1 du Conseil de l’Europe sur les exigences et les critères d’innocuité des tatouages et des maquillages permanents (remplaçant la résolution ResAP(2003)2 sur les tatouages et les maquillages permanents), adoptée par le Comité des ministres le 20 février 2008, notamment les tableaux 1 et 2 ;
 
Vu le code de la santé publique, notamment ses articles L. 513-10-4 et R. 513-10-4 (1°) ;
 
Vu l’arrêté du 6 février 2001 modifié fixant la liste des substances qui ne peuvent entrer dans la composition des produits cosmétiques ;
 
Vu l’arrêté du 6 février 2001 modifié fixant la liste des substances qui ne peuvent être utilisées dans les produits cosmétiques en dehors des restrictions et conditions fixées par cette liste ;
 
Vu l’arrêté du 6 février 2001 modifié fixant la liste des colorants que peuvent contenir les produits cosmétiques ;
 
Vu l’avis du Comité scientifique pour la sécurité des consommateurs (SCCNFP/0495/01, final) adopté le 27 février 2002, notamment les tableaux 1 et 2 ;
 
Vu l’avis du groupe d’experts sur l’évaluation des risques des produits de tatouage en date du 19 octobre 2010 ;
 
Sur la proposition du directeur général de l’Agence française de sécurité sanitaire des produits de santé en date du 6 juillet 2011,
 
Arrête : 
 
 
Article 1
 
 
Ne peuvent pas entrer dans la composition des produits de tatouage :
 
1° Les substances classées cancérogènes, mutagènes et reprotoxiques (CMR) 1A, 1B, 2 et sensibilisantes de catégorie 1 par le règlement modifié (CE) n° 1272/2008 modifié relatif à la classification, à l’étiquetage et à l’emballage des substances et des mélanges et ses modifications publiées au Journal officiel de l’Union européenne, notamment l’annexe VI, partie 3, tableau 3.1 « Liste des classifications et étiquetages harmonisés de substances dangereuses, figure dans le volume III a distinct » et le tableau 3.2 « Liste des classifications et étiquetages harmonisés des substances dangereuses, provenant de l’annexe I de la directive 67/548/ CEE, figure dans le volume III b distinct » ;
 
2° Les substances énumérées en annexe de l’arrêté du 6 février 2001 modifié fixant la liste des substances qui ne peuvent entrer dans la composition des produits cosmétiques ;
 
3° Les substances reconnues comme étant sensibilisantes au vu des avis rendus par le Comité scientifique pour la sécurité des consommateurs dans les teintures capillaires, listées en annexe de l’arrêté du 6 février 2001 modifié fixant la liste des substances qui ne peuvent être utilisées dans les produits cosmétiques en dehors des restrictions et conditions fixées par cette liste ;
 
4° Les substances listées aux colonnes 2 à 4 de l’annexe de l’arrêté du 6 février 2001 modifié fixant la liste des colorants que peuvent contenir les produits cosmétiques ;
 
5° Les substances CMR et sensibilisantes figurant en annexe dans la partie « Critères concernant les procédés et les substances chimiques » : le point 22 a concernant les colorants cancérogènes, mutagènes ou toxiques pour la reproduction qui ne doivent pas être utilisés et le point 23 concernant les colorants potentiellement sensibilisants, de la décision 2002/371/ CE de la Commission du 15 mai 2002 établissant les critères d’attribution du label écologique communautaire aux produits textiles et modifiant la décision 1999/178/ CE ;
 
6° Les substances listées au tableau 1 « Liste des colorants organiques reconnus comme étant cancérogènes » et au tableau 2 « Liste des amines aromatiques ayant un potentiel cancérogène » de l’avis du Comité scientifique pour la sécurité des consommateurs (SCCNFP/0495/01, final) 1, adopté le 27 février 2002 ;
 
7° Les substances listées au tableau 1 « Liste des amines aromatiques qui ne doivent pas être présentes dans les produits servant au tatouage et au maquillage permanent ni libérées par les colorants azoïques, en particulier en raison de leurs propriétés cancérogènes, mutagènes, reprotoxiques et sensibilisantes » et au tableau 2 « Liste non exhaustive de substances qui ne doivent pas être présentes dans les produits servant au tatouage et au maquillage permanent en raison de leurs propriétés cancérogènes, mutagènes, reprotoxiques et/ ou sensibilisantes (BC/ CEN/97/29.11) » de la résolution ResAP (2008) 1 du Conseil de l’Europe sur les exigences et les critères d’innocuité des tatouages et des maquillages permanents (remplaçant la résolution ResAP (2003) 2 sur les tatouages et les maquillages permanents), adoptée par le Comité des ministres le 20 février 2008. 
 
Article 1 bis
 
·          Créé par Arrêté du 24 mai 2013 - art. 1
Les dispositions de l’article 1er, en ce qui concerne les substances mentionnées au 4° de cet article, entrent en vigueur le 1er janvier 2014. 
 
Article 2
 
 
Le directeur général de la santé et le directeur général de l’Agence nationale de sécurité du médicament et des produits de santé sont chargés, chacun en ce qui le concerne, de l’exécution du présent arrêté, qui sera publié au Journal officiel de la République française. 
 
 
Fait le 6 mars 2013. 
 
Pour la ministre et par délégation : 
Le directeur général de la santé, 
J.-Y. Grall 

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