Ein kurzgepulster Laser erhitzt die Tattoopigmente, sprengt sie in der Haut und das Lymphsystem macht den Rest, fertig. So lesen sich fast alle Erklärungen zur Tattooentfernung im Web. Für Pikosekunden-Laser stimmt das aber nicht mehr so ganz. Wir erklären, was physikalisch wirklich passiert, wo die Studienlage steht und warum eine pauschale Sitzungsanzahl zu oft eine reine Marketingzahl ist.
Die Laser-Tattooentfernung läuft bis heute nach dem Trial-and-Error Prinzip. Test-Impuls, Weißwerden abwarten, nach Gefühl entscheiden. Eine neue Studie aus Madrid untersucht, ob Optoakustik die Auswahl der Laser-Energie für die Tattooentfernung einfacher und objektivierbar machen kann. Wir haben uns die Daten angeschaut. Die Chancen, die offenen Fragen und den Interessenkonflikt, den man dabei kennen sollte. Spannend! >>
Eine internationale Meta-Analyse aus Brasilien mit über 140.000 Teilnehmern hat den aktuellen Forschungsstand zu Tattoos und Krebs rückblickend ausgewertet. Das Ergebnis ist eindeutiger als viele Schlagzeilen vermuten lassen. >>
„Nutzt Ihr Tätowierfarben, die frei von Nickel sind?“, ist in Tattoo-Studios eine gerne gestellte Kunden-Frage, die dann auch gleich vom Hinweis der persönlichen Nickelallergie verfolgt wird. Was hier teils als Antwort kommt, unterscheidet das gute Tattoo-Studio und einen professionellen Tattoo-Artist vom Hobby-Stecher. Nickel ist eines der am häufigsten diskutierten Schwermetalle, wenn es um ein hohes Allergie- oder Toxizitäts-Risiko in Verbindung mit Tätowierungen oder auch Permanent Make-up geht. >>
Da lässt man sich einmal ein Kleeblatt tätowieren und wiegt dank dieser Schwermetalle in Tätowierfarben gleich 4 Kilo mehr, oder was? Der Begriff „Schwermetall“ verwirrt mehr als er wirklich erklärt. Entscheidend ist nicht, ob ein Element als „schwer“ gilt, sondern in welcher chemischen Form, Konzentration und Bioverfügbarkeit es vorliegt. NEIN, wir sind jetzt natürlich KEIN Ernährungs-Wissenschaftler, Nutrition- oder Medfluencer, die diese Headline gerne mal auf ihren Social-Media Bühnen nutzen, ABER >>
Warum treten Tattoo-Allergien eigentlich so häufig in Verbindung mit roten Tätowierfarben auf? Allergische Reaktionen auf Tätowierungen stellen in der dermatologischen Praxis seit Jahren eine relevante aber oft schwer erklärbare Herausforderung dar. Eine aktuelle Studie aus Maryland (USA) liefert nun einen neuen, wissenschaftlich fundierteren Ansatz zur weiteren Erklärung dieses Phänomens. >>
Das Internet ist voll mit Tipps und Tricks, wie man angeblich sein Tattoo selber entfernen kann. Von Hausmitteln über aggressive Cremes und Pigment Remover Tinkturen bis hin zu dubiosen Billig-Lasern, Laser- oder Plasma-Pens. Doch so verlockend der Gedanke einer schnellen und günstigen Lösung auch sein mag, als Profi der bunten Hautverzierung kann man nur festhalten, dass diese Methoden nicht nur ineffektiv, sondern auch gefährlich sind. >>
Eine aktuelle wissenschaftliche Untersuchung von Lise Aubry und dem Forscher-Team der Universität Grenoble Alpes (Frankreich) widmet sich der Frage, wie stabil drei ausgewählte rote Pigmente langfristig tatsächlich sind und ob sich ihre chemischen Eigenschaften im Laufe der Zeit verändern können. >>
Der gesellschaftliche Diskurs dreht sich beim Tattoo oder Permanent make-up meist um Stilfragen, Entfernungstechniken oder Tattoo-Regret-Management. Kaum thematisiert wird hingegen eine Realität, die fachlich wie ethisch deutlich komplexer ist, wenn man auf das Thema Zwangs-Tätowierung schaut. Über einen Artikel des Ethic Journalclubs des JAAD (USA). >>
Tätowierungen gehören heute für viele Menschen selbstverständlich zum eigenen Erscheinungsbild, wie Schnörres, Friese oder Klamotte. Gleichzeitig halten sich seit Jahren aber auch Sorgen über gesundheitliche Risiken und mögliche Tattoo-Komplikationen als Nebenwirkung der bunten Hautkunst. Insbesondere im Zusammenhang mit Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Infektionen hat Frankreich nun mal genauer drauf geschaut. >>