Im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie untersucht das Forschungsprojekt Tattoo inK, ob Tätowierungen das Risiko für Krebserkrankungen erhöhen können.
Anlässlich des heutigen „World Tattoo Day“, geben Frau Dr. Lena Koch-Gallenkamp, Projektleiterin von Tattoo inK und Dr. Dipl. Psych. Milena Foerster, wissenschaftliche Leiterin von Tattoo inK Einblicke in die Ziele, Methoden und Perspektiven dieser Studie.
Eine dänische Zwillingsstudie untersuchte, ob es einen Zusammenhang zwischen Tätowierungen und dem Risiko, bestimmte Krebsarten zu entwickeln, gibt.
Über Risiken von Tätowierungen wird viel spekuliert. Die Forschungsarbeit an Pigment, Tätowierfarbe, möglichen gesundheitlichen Folgen nimmt stetig zu. Doch was steckt da nun eigentlich wirklich in der Haut und dem Körper? Die Tat_BioV Studie vom BfR gibt ein paar erstaunliche Antworten.
Es ist nicht mehr lange hin, da jährt sich am 04.01.2025 die allseits bekannte Tattoo-REACH EU-Verordnung schon zum 4. Mal. Die Zeit rennt aber auch, wenns Spaß macht.
Die gute Nachricht vorweg: Unsere Welt ist in den vergangenen Jahren, trotz strenger REACH-Regulierung, noch ein bisschen bunter geworden.
Anfang Juli 2024 veröffentlichte das Journal of Law and Bioscience einen Essay mit dem Titel „Die dringende Notwendigkeit einer FDA-Regulierung von Tätowierfarben“. Verfasst aufgrund einer kurz vorher im Journal der American Society for Microbiology ASM veröffentlichten Studie über den „Nachweis von anaeroben und aeroben Bakterien bei handelsüblichen Tattoo- und Permanent Make-up Farben“ (Sunghyun Yoon et al.)
Eine schwedische Forscher-Gruppe kommt bei ihren Annahmen über eine Tattoo-Studie zum Ergebnis, dass Menschen mit Tätowierungen einen erhöhten Risikofaktor für Lymphomkrebs tragen.
Am 21. Mai 2024 wurde über das eClinicalMedicine (Teil von THE LANCET Discovery Science) dazu ein Artikel veröffentlicht.
Österreich hat schon bisher eine überaus aktive Rolle bei der Diskussion und Kritik an der REACH-Verordnung gespielt, welche die Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe in der EU regelt. Erich Mähnert, einer der Initiatoren der EU-Petition „Save the Pigments“ und Tätowierer in Wien sowie Berufsgruppensprecher, holte den Kongress der European Society for Tattoo and Pigment Research (ESTP) in die Hauptstadt. Die ESTP ist eine treibende Kraft in der Erforschung und Förderung von sicheren Tätowier- und Permanent Make-up-Produkten.
Wir möchten alle wissen, ob und welche gesundheitlichen Folgen Tätowierungen haben können.
EpiTAT und die IARC werden Antworten liefern.
MPT und FLIM sind zwei Methoden, die gemeinsam verwendet werden, um Ihre Tattoo-Partikel zu lokalisieren, zu verfolgen und die Verteilung in Ihrem Körper zu untersuchen.
Microneedle Patch Tattoos können die Sicherheit und Anwendung von medizinischen Tätowierungen für eine verbesserte Referenz-Markierung, Speicherung medizinischer Informationen, physiologischer Überwachung und kosmetischer Ergebnisse erhöhen.