Pico oder Nano Laser? Nd:YAG, Alexandrit oder Rubin? Wir erklären unabhängig und ohne Werbung, welches Lasersystem zu Ihrem Tattoo passen könnte und warum der Mensch hinter dem Gerät mindestens genauso wichtig ist, wie sein eingesetzter Laser.
Augapfel-Tattoo, Lidstrich-Permanent Make-up, Kerato-Pigmentierung. Beauty-Prozeduren rund um die riskante Grauzone am Auge boomen. Doch wie sicher sind diese ästhetischen Eingriffe wirklich? Die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) warnt in einer aktuellen Pressemitteilung vom 07.07.2025 vor den unterschätzten Risiken kosmetischer Behandlungen in der sensiblen Augenregion.
Die AG NiSG weist im Zuge der NISV auf Betreiber- & Anzeigepflichten hin und ab Ende 2022 auf die Nachweise der erforderlichen Fachkunde.
Aktualisierte Fassung der NiSV Fachkunderichtlinie
Die neue S2k-Leitlinie „Lasertherapie der Haut“ (Dermatologie) der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) ist online.
Das Inkrafttreten bestimmter Anforderungen der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV) wird um ein Jahr vom 31. Dezember 2021 auf den 31. Dezember 2022 verschoben.
Am 01.01.2021 tritt mit der NiSV (Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen) in Kraft. Mit ihr dann auch der in §5 Satz 2 festgelegte Arztvorbehalt vor der Laser Tattoo und Permanent Make-up Entfernung
Am 25. März 2020 hat das zuständige Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gemeinsam mit dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Vertretern der Gewerbetreibenden, Industrie und Verbänden die Anforderungen an den Erwerb der Fachkunderichtlinie nach NiSV erarbeitet.
Diese Fachkunderichtlinie wurde als „Gemeinsame Richtlinie des Bundes und der Länder“ (mit der bisherigen Ausnahme des Landes Sachsen-Anhalt) im Bundesanzeiger veröffentlicht.
In dieser Fachkunderichtlinie werden die Anforderungen an Schulungen konkretisiert. Zudem werden maßgebliche Inhalte und Lernziele durch Rahmenlehrpläne spezifiziert.
1960 erstmals technisch umgesetzt, gelten Laser heute als vielseitig einsetzbare Geräte – ebenso zu finden in Industrie und Labor wie in der Medizin und Kosmetik. Wer einen Laser betreibt und anwendet, muss bestimmte gesetzliche Vorgaben hinsichtlich des Arbeits- und Unfallschutzes sowie der notwendigen fachlichen Qualifikation beachten. Welche Gesetze in Deutschland, insbesondere bei der Laseranwendung am Menschen, einzuhalten sind, darüber klärt Daniela Schädel von der Laseraplikon GmbH auf – einem zertifizierten Unternehmen, das spezialisierte Laserschutzkurse für Anwender von medizinischen Lasern anbietet.
Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG), Direktionsbereich Verbraucherschutz, Sektion nichtionisierende Strahlung und Dosimetrie hat im Zuge notwendiger Maßnahmen zum Schutz vor unsachgemäßer Anwendung von Geräten mit nichtionisierender Strahlung und Schallwellen neue Regeln in der V-NiSSG konkretisiert. Diese hat der Bundesrat am 27. Februar 2019 gutgeheissen, womit das Gesetz und die Verordnung am 01.Juni 2019 in Kraft treten.