Über Risiken von Tätowierungen wird viel spekuliert. Die Forschungsarbeit an Pigment, Tätowierfarbe, möglichen gesundheitlichen Folgen nimmt stetig zu. Doch was steckt da nun eigentlich wirklich in der Haut und dem Körper? Die Tat_BioV Studie vom BfR gibt ein paar erstaunliche Antworten.
Seit Inkrafttreten der Tattoo-REACH kommt es durch eine strenge Marktüberwachung immer wieder zu Tattoofarbenverboten. Dieser Ratgeber gibt nun eine Anleitung, wie man korrekt vorgeht, wenn neue Tattoofarben über das europäische Schnellwarnsystem RAPEX gemeldet werden. Gemeinsam erstellt mit MUROSTAR – Tattoo & Piercing Supply.
Frankreich, 19. August 2024 – bereits Ende April 2024 hatte der französische Tätowierer-Verband Syndicat National des Artistes Tatoueurs et des professionnels du tatouage S.N.A.T. gemeinsam mit seinem Vorsitzenden Cyril Auville (Tin-Tin) und ihrem vertretenden Rechtsanwalt Fabrice Di Vizio Antrag auf Klage gegen die EU-Kommission beim Gericht der Europäischen Union eingereicht.
Am 04.01.2023 tritt nun die zweite Phase der REACH-Verordnung in Kraft und beendet damit die einjährige Übergangsfrist des Verbotes der Pigmente Blue15:3 und Green7.
Ein Beitrag der S.N.A.T. (FRA) über die Auswirkungen der europäischen Beschränkungen auf dem Markt der Tätowierfarben (Tattoo-REACH)
„Rund 16 Millionen Menschen in Deutschland sind tätowiert. Welche Folgen die Körperkunst für die Gesundheit hat, ob sie allergische Reaktionen oder gar Krebs hervorrufen kann, ist dabei bis heute umstritten. Dennoch will die EU auf Nummer sicher gehen und hat auf Grundlage der sogenannten REACH-Verordnung Anfang des Jahres viele der gängigen Tattoofarben verboten.“ (Quelle: MDR Investigativ exactly)
Die Europäische Kommission und die ECHA (European Chemical Agency) organisieren eine Online-Informations-Veranstaltung zur TATTOO-REACH, um technische Fragen zu klären, die die Industrie, wie z. B. Tätowierfarben-Hersteller und Tätowierer, möglicherweise zur Umsetzung der Beschränkung haben.
Berlin. Am 14. Oktober 2021 veröffentlichte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine Stellungnahme mit dem Titel „Tätowiermittel: Mindestanforderungen und Prüfmethoden“ unter Nr. 031/2021.
REACH steht für Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of CHemicals (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe).
Es geht in die nächste Runde zur Rettung der beiden Tattoo-Pigmente Blue 15:3 und Green 7. Hierfür wird jede Hilfe benötigt. Von jedem/-er Einzelnen!!!