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"Ein Drittel der Unverträglichkeitsreaktionen auf Tätowiermittel sind wahrscheinlich allergischer Natur." - Wer sich Fachwissen über Tattoo- und Permanent Make-up Farben und deren mögliche Reaktionen im menschlichen Körper aneignen möchte (gilt für Ärzte, Tätowierer und Tattoo-Träger gleichermaßen), dem empfehlen wir diesen Fachartikel von Dr. rer. nat. Steffen Schubert vom IVDK e.V.        Autor: Dr. rer. nat. Steffen Schubert Korrespondenzadresse: Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK e.V.), Geiststr. 3, 37073 Göttingen, Email: sschube4@gwdg.de Kurzfassung Tattoos und Permanent Make-up sind zwei Wege der immerwährenden Verschönerung des menschlichen Körpers und gewinnen heutzutage an Popularität. Weltweit sind Dermatologen vermehrt mit Unverträglichkeitsreaktionen konfrontiert. Dieser Artikel liefert eine Übersicht über Inhaltsstoffe von Tätowierfarben, klinische Erscheinungsbilder und diagnostische Möglichkeiten bei nichtinfektiösen Unverträglichkeitsreaktionen. Inhaltsstoffe von Tätowiertinte umfassen Pigmente, Bindemittel, Lösungsmittel und Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel. Die Dekomposition von Pigmenten durch Laser- oder UV- Strahlung spielt eine Rolle bei Reaktionen mit allergischer Pathogenese. Lichenoide Reaktionen, Hyperkeratosen, Kontaktekzeme oder Pseudolymphome werden bekannten Differentialdiagnosen wie Granulomen, Sarkoidose und Photosensitivität gegenübergestellt. Bisher existiert keine offizielle Epikutantest-Empfehlung bei Tattoo- Unverträglichkeit; dieser Artikel bietet jedoch eine Hilfestellung bei der Auswahl geeigneter Testsubstanzen auf der Basis vorhandenen Wissens.   Schlüsselwörter Tattoo-Komplikationen, Tattoo-Sensibilisierung, Tätowierfarbe, allergisches Kontaktekzem, lichenoide Reaktion, Pigmente, Metalle   Non-infectious tattoo reactions Abstract Tattoos and Permanent Make-up are two ways of everlasting beautification of the human body and these days gain rising popularity. Allergologists all over the World are confronted with increased numbers of intolerance tattoo reactions. This article comprises an overview about ingredients of tattoo inks, clinical appearances and diagnostic possibilities in non-infectious adverse reactions. Decomposition of pigments by laser or UV irradiation plays a role in allergic pathogenesis. Lichenoid reactions, hyperkeratoses, allergic contact eczemas and cutaneous lymphoid hyperplasia are contrasted with common differential diagnoses like granuloma, sarcoidosis and photo- sensitivity. For the time being, no official patch test recommendation exists so far. Nevertheless, this article provides assistance for the choice of test substances based on existing knowledge. Keywords tattoo complication, tattoo sensitization, tattoo ink, allergic contact dermatitis, lichenoid reaction, pigments, metals   Der Artikel von Dr. rer. nat. Steffen Schubert wurde in "Dermatologie in Beruf und Umwelt", Jahrgang 66, Nr. 1/2018. S. 3-13 veröffentlicht und steht zum freien Download über den Dustri-Verlag bereit. >> Link zum Artikel _________________________________ Die Deutsche Kontaltallergie-Gruppe (DKG) Ebenfalls in diesem Zusammenhang interessant sind hierzu die Stellungnahmen und Empfehlungen der Deutschen Kontaktallergie-Gruppe (DKG) in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) zu verschiedenen Themen rund um Kontaktallergien und Testungen. Ebenso können hier einige Leitlinien zur Kontaktallergie abgerufen werden. Zur Website der DKG >> http://dkg.ivdk.org/leitlinien.html   .  
Eine kleine Blume am Knöchel, ein eleganter Pfeil am Handgelenk, oder ein bunter japanischer Drachen als Full-Sleeve – Tattoos sind heutzutage so beliebt wie nie zuvor und das spiegelt sich auch im Berufsleben wider. Immer mehr Arbeitnehmer entscheiden sich für Tattoos. Tendenz steigend. Die gesellschaftliche Akzeptanz hat sich diesem Trend sicherlich angepasst, doch wie gut sich sichtbare Tätowierungen mit dem beruflichen Umfeld vereinbaren lassen, kann man pauschal nicht beantworten.     Aus diesem Anlass haben wir mit dem Meinungsforschungsinstitut OnePoll eine repräsentative Studie unter 1000 deutschen Arbeitnehmern durchgeführt, um herauszufinden, ob Tätowierungen ein Karriere-Killer sind und inwiefern sich die Sicht deutscher Arbeitnehmer Tattoos gegenüber verändert hat. Zusätzlich haben wir auch mit den Experten Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, und Dirk-Boris Rödel, Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Tattoo e.V., gesprochen, um etwas Licht auf ein paar brennende Fragen zu werfen.   Die Antworten unserer Studienteilnehmer und Experten führen zu interessanten Erkenntnissen.   Die Tattoos der deutschen Arbeitnehmer – 43% sind tätowiert   Ob im 4-Augen-Gespräch oder während einer Präsentation im Kundenmeeting – Tattoos fallen auf. Jedoch kommt es auch stark auf die Platzierung und das Motiv an, ob die verewigte Körperkunst beim Chef und den Kunden auch auf Toleranz trifft. 43% unserer berufstätigen Studienteilnehmer sind tätowiert. Eine Aufteilung der Geschlechter zeigt, dass es mehr berufstätige Frauen (47%) mit Tattoos gibt als Männer (39%). 59% der 25- bis 34-Jährigen tragen Tattoos – das ist die am meisten tätowierte Altersgruppe. Gefolgt von den 35- bis 44-Jährigen mit 46%. Von den jüngeren Arbeitnehmern sind nur 39% tätowiert, dicht gefolgt von 45-54-Jährigen (35%). 9 von 50 Arbeitnehmern über 55 haben auch Tattoos auf ihrer Haut verewigt. Davon trägt die Mehrheit Tattoos an den Armen (52%), eine sehr beliebte Körperstelle, die sich je nach Kleiderordnung sehr einfach verdecken lässt. Knapp jeder 5. Befragte ist am Handgelenk oder auch an Fingern tätowiert. Durch die Größe der Fläche sind dies wohl eher kleinere Motive, jedoch sind sie schwieriger zu verbergen. Im Bereich vom Nacken und Ohren sind immerhin noch 15% tätowiert. „Wenn ein Arbeitnehmer im Service-Bereich mit Kundenkontakt arbeitet, kann es zu Konflikten kommen, wenn der Arbeitnehmer Tattoos an nicht zu verdeckenden Körperstellen wie Hand, Hals oder gar Gesicht trägt und der Arbeitgeber dies als nicht mit dem Job vereinbar einstuft. Auch wenn der Arbeitgeber grundsätzlich Tattoos toleriert, der Arbeitnehmer aber anstößige Motive trägt, kann sich das natürlich nachteilig auswirken.“ Dirk-Boris Rödel, Bundesverband Tattoo e.V.   Obwohl viele Motive und Platzierungen nicht sofort auffallen, kann es dennoch zu Konflikten kommen, wenn Arbeitgeber diese nicht gerne sehen. Jedoch konnten nicht alle Befragten angeben, ob sichtbare Tätowierungen in ihrem Arbeitsbereich auch erlaubt sind.   Knapp jeder 5. Arbeitnehmer sagt aus, dass ihre Firma keine klaren Richtlinien zur Körperkunst am Arbeitsplatz verfügt Weitere 20% geben an, dass nur einige sichtbare Tattoos erlaubt sind Jeder 10. Arbeitgeber erlaubt gar keine sichtbaren Tattoos am Arbeitsplatz. Viel Klarheit scheint in diesem Bereich nicht vorhanden zu sein und das spiegelt sich auch in den Erfahrungen unserer Studienteilnehmer wider.   Persönliche Erfahrungen   Jeder 10. Arbeitnehmer glaubt, dass die eigenen Tattoos einen negativen Einfluss darauf haben wie man beruflich wahrgenommen wird. Wir haben einen Zusammenhang entdeckt zwischen dieser negativen Wahrnehmung und den Tattoo-Motiven der Befragten und fanden heraus, dass Arbeitnehmer mit folgenden Motiven die meisten negativen Erfahrungen sammelten:   Politische Symbole (75%) Pop-Kultur (65%) Militärische Symbole (61%) 37% der Berufstätigen mit Tattoos haben schlechte Erfahrungen im beruflichen Umfeld gesammelt aufgrund ihrer Tattoos. Jüngere Arbeitnehmer haben dabei schlechtere Erfahrungen gemacht als ältere Generationen, denn knapp jeder 2. Berufstätige unter 34 gibt an, negative Erfahrungen gesammelt zu haben. In der Altersgruppe über 35, gibt lediglich 1 von 5 an, schlechte Erfahrungen gemacht zu haben. Wir haben die Studienteilnehmer auch nach Beispielen gefragt: Dabei kam heraus, dass einige von ihren Mitarbeitern beschimpft wurden und sich anhören mussten, dass ihre Tätowierungen „dumm“, „kindisch“ und „ekelhaft“ seien.     Teil dieser negativen Erfahrungen sind folgende Beispiele. Wir haben die Top 5 zusammengefasst:   14% mussten ihr Tattoo verbergen 7% haben Beschwerden erhalten 7% wurden nicht ernst genommen 6% wurden beleidigt 5% haben einen Arbeitsplatz oder eine Beförderung nicht erhalten   Zum Vergleich haben wir auch Berufstätige ohne Tätowierungen gefragt, welchen Eindruck sie von ihren tätowierten Mitarbeitern haben. Etwas mehr als ein Viertel der Befragten geben an, dass ihr Eindruck von Personen mit Tattoos positiv ist, wohingegen jeder 10. einen negativen Eindruck hat. Die Mehrheit macht den persönlichen und professionellen Eindruck nicht anhängig von Tätowierungen (56%). Dazu ergänzt Dirk-Boris Rödel: „[…] so werden Tattoos eher in Berufen akzeptiert, die entweder mit körperlicher Arbeit oder mit Kreativität sowie mit eher jungem Publikum zu tun haben, dagegen weniger in Berufen, die mit Seriosität assoziiert werden, wie Finanzberufe, medizinische Tätigkeiten, juristische oder wissenschaftliche Berufe. Tattoos werden eben mit Kreativität, Unbeschwertheit oder Spontaneität in Verbindung gesetzt, was in Berufen wie Designer, Friseur oder Koch keinen Nachteil bedeutet, bei einem Investment-Banker oder Chirurg aber unerwünscht wäre.“ Tattoos als Karriere-Killer? Jeder 10. kämpft mit Beschwerden   Oder Karriere als Tattoo-Killer? Lediglich 1 aus 50 Arbeitnehmern hat den Job aufgrund der Tattoos verloren. Das schlimmste Szenario also, die Kündigung, tritt nur in den seltensten Fällen in Kraft, jedoch hat sich bereits 1 von 5 Arbeitnehmern der Karriere zuliebe gegen Tattoos entschieden. Besonders bei jüngeren Generationen ist die Angst vor Nachteilen in der Karriere groß, denn 28% der Arbeitnehmer unter 34 Jahren werden sich aus Sorge um ihre Karrieren wahrscheinlich nicht tätowieren lassen. Zwischen Männern und Frauen gibt es in unserer Studie keine großen Unterschiede im Hinblick auf ihre Tätowierungen in der Arbeitswelt. Eine Statistik jedoch sticht hervor, und zwar hat jeder 10. Mann eine Beschwerde wegen seiner Tattoos am Arbeitsplatz erhalten – das sind doppelt so viele Beschwerden als Frauen. Inwiefern Tattoos die Karriere wirklich beeinflussen, ist immer noch schwer abzuwiegen. Wir haben uns deshalb die unterschiedlichen Rollen der Studienteilnehmer genauer angesehen und dabei herausgefunden, dass 60% der Arbeitnehmer, die im mittleren Management tätig sind, Tattoos tragen. Im Vergleich dazu sind hingegen nur 33% der Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung tätowiert. Es scheint als hätten Tattoos in vielen Fällen keinen negativen Einfluss auf die Karriereleiter.     Zur rechtlichen Lage in Deutschland Da Körperkunst immer beliebter wird und dadurch auch gesellschaftliche Akzeptanz gewinnt, wollten wir wissen, wie sich die rechtliche Lage zu Tattoos am Arbeitsplatz entwickelt hat. Dazu gibt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht, genaue Auskunft: „Sichtbare Tattoos haben in der Vergangenheit gerade bei jungen Menschen stark zugenommen. Automatisch steigt dadurch auch die gesellschaftliche Akzeptanz. Dem muss die Rechtsprechung zwangsläufig Rechnung tragen. Vor diesem Hintergrund sind Tätowierungen möglich, die früher zu einem gerichtlich abgesegneten Einstellungshindernis oder gar einer Kündigung geführt haben. […] Die Rechtsprechung ist einem stetigen Wandel unterworfen.“ Wir wollten vom Rechtsexperten auch erfahren, welche Gründe Arbeitgeber nennen können, damit Arbeitnehmer ihre Körperkunst verdecken (müssen?). „Hierfür kann der Arbeitgeber ganz verschiedene Gründe nennen. Es müssen aber berechtigte Interessen sein. […] Es gibt durchaus Fälle, wo der Arbeitgeber handfeste Interessen gegen Tattoos seiner Mitarbeiter ins Feld führen kann. Ein Kindererzieher, vor dem sich die Kinder wegen seiner Gesichtstätowierung fürchten, ist genauso ein Problemfall wie ein kirchlicher Mitarbeiter mit dem Satanszeichen am Hals. Diese Arbeitnehmer sind auf Grund ihres äußeren Erscheinungsbildes nicht in der Lage ihre vertragliche Arbeitsleistung ordnungsgemäß zu erbringen.“ Tattoos sind eigentlich für die Ewigkeit gedacht und da der Trend sich immer weiter verbreitet, scheint auch die Rechtslage mit dem Trend der Zeit zu gehen.  „Die Auffassungen hierzu sind in stetigem Wandel begriffen. Je mehr Tattoos gesellschaftlich akzeptiert werden, umso geringer werden die Möglichkeiten der Arbeitgeber Tattoos zu verhindern.“   Ein Blick auf die Zukunft – 34% glauben, dass sich die Wahrnehmung von Tattoos verbessern wird Wird der Tattoo-Trend auch in Zukunft weiterhin zunehmen? Das können wir noch nicht beantworten, jedoch wissen wir, dass knapp ein Drittel der Befragten glauben, dass sich die Wahrnehmung von Tattoos am Arbeitsplatz in Zukunft verbessern wird und das sind gute Neuigkeiten für Tattoo-Liebhaber. 3 von 10 Arbeitnehmern glauben, dass sie jetzt schon durch ihre Tattoos positiv in ihrem Karriereumfeld gesehen werden und glücklicherweise bereuen nur die wenigsten ihre Körperkunst. Ganze 82% der tätowierten Arbeitnehmer sind mit ihren Tattoos in Bezug auf ihre Karriere glücklich.     Ein Schlusswort dazu von Dirk-Boris Rödel: „Ganz sicher werden Tattoos auch weiterhin, wie schon in den letzten Jahrzehnten, weiter an Akzeptanz gewinnen. Allein schon dadurch, dass immer mehr Menschen Tätowierungen tragen und somit auch immer mehr Kunden einerseits, aber auch Arbeitgeber andererseits Tattoos tragen werden. Sicher wird es auch in naher Zukunft Bankangestellte mit sichtbaren Tattoos geben, wobei man, wie gesagt, hier wahrscheinlich Wert darauflegen wird, dass die Motive nicht als extrem oder anstößig empfunden werden.“ ———————————————————————————————————– Haben Sie Tattoos, die in ihrem Arbeitsumfeld zum Gesprächsstoff wurden? Erzählen Sie uns doch von Ihren Erfahrungen auf unserer Facebook-Seite oder auf Twitter. Über diese Studie:  Die Studie wurde im Auftrag von OnePoll im Auftrag von Viking durchgeführt. Insgesamt wurden 1.000 ArbeitnehmerInnen in Deutschland im Mindestalter von 18 Jahren befragt. Dieselbe Studie wurde ebenfalls in den Niederlanden unter knapp 1.000 Arbeitnehmern durchgeführt.    Über Viking:  Viking ist der führende Lieferant für den gesamten Bürobedarf. Viking ist Teil des international agierenden Unternehmens Office Depot und beliefert kleine sowie mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel als auch Freiberufler mit allem, was ein funktionierendes Büro benötigt.     Quelle: Mit freundlicher Genehmigung von Katharina Forchhammer, International Digital Marketing Executive www.searchlaboratory.com und https://blog.viking.de/tattoos-am-arbeitsplatz/   
Porträt Dr Algermissen Avantgarde Lasermedizin Berlin Copyright 2019
Berlin/Werbung. Wer schon länger mit dem Gedanken spielt sich seine mittlerweile ungeliebte Tätowierung oder sein Permanent Make-up entfernen oder korrigieren zu lassen, hat in den kommenden Tagen vom 02. September bis 14. Oktober 2019 die Chance das von einem der erfahrendsten Dermatologen in Berlin durchführen zu lassen: Herrn Dr. med. Bernd Algermissen, Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie, ist seit über 30 Jahren in der Lasermedizin erfolgreich tätig.     Dr. Algermissen wird die Behandlung mit dem neuen Nd:YAG Pikosekundenlaser BiAxis PICO QS in seiner seit 2005 bestehenden Praxis für Lasermedizin und Dermatologie Avantgarde-Lasermedizin am Kurfürstendamm 37 durchführen.     Beim BiAxis PICO QS Laser handelt es sich um eines der neuesten medizinischen Lasersysteme, die derzeit auf dem deutschen Markt zu finden sind. Entwickelt wurde der Pico-Laser von der Hypertech Laser Systems GmbH (HLS) in Lübeck (SH). Hier befindet sich Deutschlands wichtigster Standort für die Entwicklung von medizinischer Lasertechnologie. In Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik Schleswig-Holstein, dem medizinischen Laserzentrum und der Hochschule Lübeck erforscht und entwickelt das Unternehmen u.a. neue Lasertechnologien für ästhetische und medizinische Anwendungen. Bei dem von HLS entwickelten BiAxis Pikosekunden-Laser handelt es sich um einen Mehrzwecklaser, der für eben solche unterschiedlichen Anwendungen bestens geeignet ist.   Ob die Tattooentfernung, die Behandlung von Altersflecken, Melasma, dermalen und epidermalen Pigmentflecken und Hyperpigmentierungen, mit dem BiAxis PICO QS Laser lassen sich die unterschiedlichen Hautproblematiken sanft, hautschonend und vor allen Dingen effektiv behandeln. Auch für Schönheitsbehandlungen, wie dem Collagen-Remodeling (Hautstraffung) ist der BiAxis PICO QS uns seine Funktion bestens geeignet.   Der BiAxis PICO QS basiert auf einem Nd:YAG Lasersystem, das Dank seiner unterschiedlichen Wellenlängen nahezu alle Pigmente unabhängig von Farbe, Tiefe und Professionalität sanft wieder entfernen kann. Durch die sehr kurze Impulsdauer, hohe Energiedichten und am Handstück einstellbare Spotgrößen des Laserstrahls, können Farbpigmente selektiv erfasst und schmerzarm auch in tieferen Lagen der Dermis pulverisiert werden.   „Der BiAxis PICO QS ist ein professionelles, robustes, medizinisches Werkzeug höchster Qualität, dass durch seine einfache, sichere und intuitive Bedienbarkeit für ein zügiges und erfolgreiches Behandlungsergebnis beim Patienten sorgt“, sagt Thomas Sembt, Geschäftsführer der Doctare GmbH und Vertriebspartner von HLS.   Bei den PICO-LASER-DAYS in der Avantgarde-Lasermedizin am KuDamm in Berlin profitieren potentielle Interessenten in den kommenden Tagen also gleich in zweifacher Weise: Sie werden nicht nur mit der neuesten und sichersten Lasergeneration behandelt, sondern mit Herr Dr. Bernd Algermissen auch von einem der führenden Berliner Dermatologen und absoluten Experten auf dem Gebiet. Das garantiert im höchsten Maße Sicherheit und Kompetenz.       Der BiAxis PICO QS Laser und die Behandlungsmethode:   Der BiAxis PICO QS Laser (Nd:YAG Lichtwellenlängen 1064nm/ 532nm) zeichnet sich durch sein besonders hautschonendes, schmerzarmes und erfolgreiches Therapieverfahren aus. Das BiAxis Lasersystem ist gemäß Medizinprodukterichtlinie MDD 93/42/EWG nach IEC 60601-1 und IEC 60601-2-22 geprüft und zertifiziert.   Bei der Behandlung mit diesem Pikosekunden Nd:YAG-Lasersystem wird die tätowierte/ pigmentierte Hautstelle punktweise mit ultra-kurzen Laserimpulsen behandelt. Dabei werden die Farbpartikel für Piko-Sekundenbruchteile bestrahlt und durch den sogenannten photoakustischen Effekt für den darauffolgenden körpereigenen Abbauprozess zertrümmert. Pico-Impulse schützen nicht nur das umliegende Gewebe vor thermischen Schäden im Behandlungsareal der Haut sondern ermöglichen vor allen Dingen eine effizientere Anwendung bei der Pigmentzertrümmerung. Diese wird mit der neuen Pico-Behandlungsform vom Organismus besser verarbeitet wobei Schmerzen, Beschwerden, Ausfallzeiten oder Nebenwirkungen minimiert werden. Die Anzahl der Folgebehandlungen bestimmt sich dabei u.a. durch Größe, Alter, Professionalität und Farbgebung der Tätowierung. Durch die Reduzierung der Laser-Impulse vom Nano- in den Pikosekundenbereich lässt sich die Anzahl der bis hierhin notwendigen Behandlungssitzungen deutlich reduzieren.     Weitere Informationen zu Behandlungen und der Praxis von Herrn Dr. Bernd Algermissen finden Sie hier: https://www.avantgarde-lasermedizin.de/   Informationen zum BiAxis PICO QS finden Sie hier: http://doctare-laser.com/biaxis-pico/   Terminvereinbarungen erfolgen bei Interesse bitte direkt über den Empfang der Avantgarde-Lasermedizin unter Telefon: 030 - 88 92 36 90 oder via Email an info@avantgarde-lasermedizin.de     .

Entfernung von Schmutztätowierungen

gepostet am 28.08.2019

derm Ausgabe 0419 Cover Omnimed Copyright
Nach Prof. Dr. Peter Altmeyers Definition in seiner gleichnamigen Onlne-Enzyklopädie (Springer-Medizin), handelt es sich bei Schmutztätowierungen, (Schwarz-) Pulvereinsprengung oder sogenannten Traumatic Tattoos um Einbringungen von Schmutz- und Staubpartikeln in die Haut, hervorgerufen durch Auto-, Fahrrad- und Motorradunfälle o.ä..         "Sonderformen sind die Kohlestaubtätowierung, bei der Kohleteilchen durch die Haut , v.a. bei Bergleuten, eindringen und die Pulvertätowierung (Schwarzpulvertätowierung), bei der eine Pulvereinsprenung nach Schussverletzungen oder durch explodierende Feuerwerkskörper (typischer Silvesterunfall) erfolgt." (Quelle: https://www.enzyklopaedie-dermatologie.de/dermatologie/schmutztatowierung-3638 )     In der neuen Ausgabe der DERM - praktische Dermatologie (Omnimed Verlag, Ausgabe 04/2019) nehmen sich unser langjähriger Netzwerk-Dermatologe und Laserspezialist Prof. Dr. Christian Raulin und seine Kollegen der Laserklinik-Karlruhe dem Thema rund um die Entfernung von Schmutztätowierungen - State of the Art 2019 an und diskutieren die Therapie anhand von gütegeschalteten Lasersystemen.      Nachzulesen ist der Beitrag über den weiterführenden Link hier >>     Information über die Ominmed® Verlagsgesellschaft mbH mit Sitz in Hamburg:   Die Zeitschrift wendet sich bundesweit als Form ärztlicher Fortbildung und Qualitätssicherung an alle Dermatologen, Allergologen, Andrologen, Angiologen und Phlebologen in Klinik und Praxis. >>derm<< ist offizielles Organ des Weiterbidlungsstudiengangs D.A.L.M. (Diploma in Aesthetic Laser Medicine, www.laserstudium.com) Druckauflage: 12.000 Exemplare/ 6 x jährlich       

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