Ein kurzgepulster Laser erhitzt die Tattoopigmente, sprengt sie in der Haut und das Lymphsystem macht den Rest, fertig. So lesen sich fast alle Erklärungen zur Tattooentfernung im Web. Für Pikosekunden-Laser stimmt das aber nicht mehr so ganz. Wir erklären, was physikalisch wirklich passiert, wo die Studienlage steht und warum eine pauschale Sitzungsanzahl zu oft eine reine Marketingzahl ist.
Wie viele Laserbehandlungen eine Tattooentfernung braucht, ist wohl – neben der damit unter anderem verknüpften Preisfrage – die am häufigsten gestellte Frage in der Tattoo-Laser-Medizin.
Ist ja auch klar! Der Kunde will ja immerhin wissen, wie oft er zum Laser-Doc gehen und dafür bezahlen muss.
Die Tattooentfernung zählt weiterhin zu den anspruchsvollsten Anwendungen in der gewerblich ästhetisch-kosmetischen Dermatologie. Trotz moderner Lasertechnologien bleibt der Behandlungsprozess für viele Laser-Kunden mit Schmerzen für Zeit, Geld und Geduld verbunden. Mal abgesehen davon, dass die Tattooentfernung auch ordentlich zeckt. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage zunehmend in den Fokus, ob eine schnellere Tattooentfernung mit Pico-Laser in Kombination mit akustischer Stosswelle effektiver ist? >>
Jeder Treffer eine kleine weiße Blase. Die Geschichte der Perfluordecalin (PFD) Patches begann mit der Suche nach einer Lösung für ein bisher ungelöstes aber kleines Problem bei der Laser-Tattooentfernung. Der so genannte „Frosting- oder Popcorn-Effekt“. Bei der herkömmlichen Laserbehandlung, wenn die Impulsenergie ein Tattoo-Pigment trifft, entsteht durch Absorption ein sofortiger Effekt, der winzige Gasbläschen in der Haut produziert. Über das Perfluordecalin getränkte Silikon-Pflaster, dass das verhindern soll >>