Kopf, Gesicht und Hals gehören zu den am stärksten UV-belasteten Körperregionen, und ein Tattoo dort ist dauerhaft sichtbar. Während South Carolina (USA) Face-Tattoos per Gesetz verbietet und sich Kläger vor einem Bundesgericht auf den First Amendment berufen, bleibt die eigentlich entscheidende Frage unbeachtet. Wie stabil bleiben Tattoo- und PMU-Pigmente unter dauernder Sonnenlast tatsächlich?
„Nutzt Ihr Tätowierfarben, die frei von Nickel sind?“, ist in Tattoo-Studios eine gerne gestellte Kunden-Frage, die dann auch gleich vom Hinweis der persönlichen Nickelallergie verfolgt wird. Was hier teils als Antwort kommt, unterscheidet das gute Tattoo-Studio und einen professionellen Tattoo-Artist vom Hobby-Stecher. Nickel ist eines der am häufigsten diskutierten Schwermetalle, wenn es um ein hohes Allergie- oder Toxizitäts-Risiko in Verbindung mit Tätowierungen oder auch Permanent Make-up geht. >>
Da lässt man sich einmal ein Kleeblatt tätowieren und wiegt dank dieser Schwermetalle in Tätowierfarben gleich 4 Kilo mehr, oder was? Der Begriff „Schwermetall“ verwirrt mehr als er wirklich erklärt. Entscheidend ist nicht, ob ein Element als „schwer“ gilt, sondern in welcher chemischen Form, Konzentration und Bioverfügbarkeit es vorliegt. NEIN, wir sind jetzt natürlich KEIN Ernährungs-Wissenschaftler, Nutrition- oder Medfluencer, die diese Headline gerne mal auf ihren Social-Media Bühnen nutzen, ABER >>
Warum treten Tattoo-Allergien eigentlich so häufig in Verbindung mit roten Tätowierfarben auf? Allergische Reaktionen auf Tätowierungen stellen in der dermatologischen Praxis seit Jahren eine relevante aber oft schwer erklärbare Herausforderung dar. Eine aktuelle Studie aus Maryland (USA) liefert nun einen neuen, wissenschaftlich fundierteren Ansatz zur weiteren Erklärung dieses Phänomens. >>
Der Bundesverband Tattoo e. V. (BVT) hat im vergangenen Jahr mit einer öffentlichen Umfrage zur aktuellen Lage innerhalb der deutschen Tattoobranche 747 Personen gefunden, die ihre Perspektive dazu teilen. Zur Frage, ob eine Art von Qualifikationsnachweis gewünscht sei, äußerten sich 90% dafür, was den BVT dazu veranlasste ab Frühjahr 2026 einen freiwilligen Befähigungsnachweis für Tätowiererinnen und Tätowierer einzuführen. >>
Chronische Hautreaktionen auf Tätowierungen sind immer noch selten, können aber extrem belastend sein. Besonders dann, wenn sie wie im hier vorliegenden Fall-Bericht aus Breslau (Polen) nicht nur die Haut, sondern den ganzen Körper betreffen und sogar Haare, Schweißdrüsen und die Haut-Pigmentierung zerstören. >>
Wie viele Laserbehandlungen eine Tattooentfernung braucht, ist wohl – neben der damit unter anderem verknüpften Preisfrage – die am häufigsten gestellte Frage in der Tattoo-Laser-Medizin.
Ist ja auch klar! Der Kunde will ja immerhin wissen, wie oft er zum Laser-Doc gehen und dafür bezahlen muss.
Um es vorweg zu nehmen: Eine Tätowierung ist eine Verletzung, Schädigung und Störung (Läsion) der anatomischen Struktur oder physiologischen Funktion unseres Körpers!
Kaum ein Thema rund um Tattoo und Krebs wird medial aktuell so emotional diskutiert wie die angebliche Risiko durch Tätowierfarben. Seit fast zwei Jahrzehnten erscheinen regelmäßig Schlagzeilen, die Pigmente in und unter der Haut mit Krebserkrankungen in Verbindung bringen möchten. Trotz intensiver Tattoo-Forschung, zahlreicher toxikologischer Untersuchungen und internationaler Fach-Kongresse bleibt die wissenschaftliche Faktenlage jedoch bemerkenswert eindeutig! Bis heute (2026) existiert kein nachgewiesener kausaler Zusammenhang zwischen Tätowierfarben und der Entstehung von Krebs beim Menschen. >>
Wie viele Lasersitzungen braucht eine Tattooentfernung wirklich? Eine gute und wichtige Frage und eine, die keine pauschale Antwort hat. Wir erklären einige wichtige Faktoren, die den Behandlungsverlauf bestimmen. >>