Es ist noch nicht allzu lange her, da galten Tätowierungen nicht als chic, sondern oft verrucht. Tätowiert wurde in Hinterhofbuden und im Souterrain der Hafenviertel (und im Kittchen). Standards bildeten sich freilich im Handwerk selbst aus und verhalfen der Tätowierung allmählich zur Geltung als Kunstform. Die Popularität stieg mit der Finesse der Tattoo-Artists, die kunstvolle Hautbilder wirklich zu stechen verstanden.
Wenn man sich klar macht, dass der Vorgang des Tätowierens eine gezielte und wiederholte Verletzung der oberen Hautschichten darstellt, so ist die richtige Wundversorgung die logische Konsequenz. Allerdings fallen die Urteile darüber, wie die verletzte Haut nach dem Tätowieren am besten zu versorgen ist, unterschiedlich aus.
Eine Tätowierung, die damals u.a als rituelles und magisches Symbol zum Schutz vor Krankheiten dienen sollte, ist in der heutigen Zeit oftmals Auslöser dieser. Urlaubsmitbringsel Hepatitis-C ist eine davon. Sie bezeichnet eine Entzündungserkrankung der Leber und kann zahlreiche Ursachen haben. (lesen Sie hierzu auch: www.hepatitis.de) Daten einer Studie des Robert-Koch-Instituts aus…