Der Bundesverband Tattoo e. V. (BVT) hat im vergangenen Jahr mit einer öffentlichen Umfrage zur aktuellen Lage innerhalb der deutschen Tattoobranche 747 Personen gefunden, die ihre Perspektive dazu teilen. Zur Frage, ob eine Art von Qualifikationsnachweis gewünscht sei, äußerten sich 90% dafür, was den BVT dazu veranlasste ab Frühjahr 2026 einen freiwilligen Befähigungsnachweis für Tätowiererinnen und Tätowierer einzuführen. Da es in Deutschland bislang keine staatlich geregelte Ausbildung bzw. Berufszugangregulierung für Tätowierer gibt, erfolgt der Berufseinstieg meist über das Prinzip „Monkey see, Monkey do“ über Mentoren, Tattoo-Schulen oder private freiwillige Fortbildungen. Gesetzlich sind bisher vor allem Hygiene- und Gewerbevorschriften relevant, die sich an den jeweiligen Vorgaben der Bundesländer ausrichten.
Mit dieser Idee des Qualitätsnachweises für das Tattoo-Handwerk möchte der Tattoo-Verband die Professionalität und Transparenz in der Tattoo-Branche weiter stärken. >>
Die Idee hinter diesem Thema ist, die Herangehensweise an das Tätowieren aus einem weniger technischen als mehr aus einem ethischen Blickwinkel zu betrachten.
Hautarzt Dr. med. Reinhard Pettker ist seit 17 Jahren niedergelassener Dermatologe in Berlin-Charlottenburg und behandelt Patienten verschiedenste Arten von medizinischen sowie ästhetisch-kosmetischen Hautmakeln. Seit rund acht Jahren zählt dazu auch die Entfernung von Tätowierungen …
Die DIN EN 17169 legt Anforderungen an Sicherheit und Hygiene beim Tätowieren fest. Die neue DIN-Norm vereinheitlicht bereits existierende Standards europäischer Verbände und Regelungen einzelner Länder. Sie legt unter anderem Anforderungen an die Räumlichkeiten, Reinigung und Desinfektion von Geräten und an den Tätowiervorgang selbst fest.
Schon lange Zeit klopfen deutsche organisierte Profi-Tätowierer an Bürotüren unserer Behörden und Ministerien. Nun hat sich endlich mal eine dieser Türen geöffnet. Es ist die unseres amtierenden Bundesministers für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt (CSU). Und das ist auch gut so!
Ein Editorial von Dirk-Boris Rödel, ehemaliger Chefredakteur des TätowierMagazins über Selbstmitleid als ein toller Zeitvertreib für Tätowierte.
Es soll dazu anregen, über ein Tattoo und seinen Träger mal genauer nachzudenken. Auch gerne bevor man es sich stechen lässt, damit es mit Stolz und Würde getragen wird!