Kopf, Gesicht und Hals gehören zu den am stärksten UV-belasteten Körperregionen, und ein Tattoo dort ist dauerhaft sichtbar. Während South Carolina (USA) Face-Tattoos per Gesetz verbietet und sich Kläger vor einem Bundesgericht auf den First Amendment berufen, bleibt die eigentlich entscheidende Frage unbeachtet. Wie stabil bleiben Tattoo- und PMU-Pigmente unter dauernder Sonnenlast tatsächlich?
Das Internet ist voll mit Tipps und Tricks, wie man angeblich sein Tattoo selber entfernen kann. Von Hausmitteln über aggressive Cremes und Pigment Remover Tinkturen bis hin zu dubiosen Billig-Lasern, Laser- oder Plasma-Pens. Doch so verlockend der Gedanke einer schnellen und günstigen Lösung auch sein mag, als Profi der bunten Hautverzierung kann man nur festhalten, dass diese Methoden nicht nur ineffektiv, sondern auch gefährlich sind. >>
Seit Jahren wird in der Öffentlichkeit an verschiedenen Stellen diskutiert, ob Tattoos das Risiko für Melanome und andere Hautkrebsarten erhöhen könnten. Der Verdacht liegt nahe, denn Tätowierfarben enthalten eine Vielzahl potenziell kritischer Stoffe. Doch bisher war unklar, ob diese Belastung tatsächlich mit einem höheren Hautkrebsrisiko verbunden ist. Die nun veröffentlichten neuen Erkenntnisse aus Frankreichs CRABAT-Studie liefern die bislang robustesten Daten zur Frage, ob Tätowieren das Risiko für Melanome oder andere Hautkrebsarten beeinflussen. >>
Tattoos gehören zu unserem Alltag, wie Kaffee und Kuchen. Während Tätowierungen und Permanent Make-up handwerklich und künstlerisch vielfältiger denn je sind, bleiben trotz Einführung der Tattoo-REACH einige gesundheitliche Risiken und Nebenwirkungen bestehen.
Vor allem Allergien auf bestimmte Tattoo-Farben sind ein Thema, das sowohl Mediziner als auch Betroffene immer mal wieder beschäftigt. Besonders häufig ist es Pigment-Rot, das teils zu echten Tattoo-Komplikationen führen kann. Über ein Editorial von Dr. S.A.S. van der Bent (NL). >>
Tattoos sind längst mehr als nur ein modischer Trend, … blabla. Jeder weiß, wie bunt unsere Welt mittlerweile ist. Allein in den USA trägt inzwischen rund ein Drittel der Erwachsenen (ca. 86,1 Millionen) permanenten Körperschmuck in der Haut. Mit stetig wachsender Verbreitung stellt sich jedoch ebenso stetig die Frage, ob Tätowierungen nun Einfluss auf das Risiko für Hautkrebs, insbesondere auf die gefährliche Form des Melanoms haben, oder nicht.
Eine sehr neue bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie aus Utah (USA) bringt nun bemerkenswerte Erkenntnisse in diese Debatte.
„Ein Drittel der Unverträglichkeitsreaktionen auf Tätowiermittel sind wahrscheinlich allergischer Natur.“ – Wer sich Fachwissen über Tattoo- und Permanent Make-up Farben und deren mögliche Reaktionen im menschlichen Körper aneignen möchte (gilt für Ärzte, Tätowierer und Tattoo-Träger gleichermaßen), dem empfehlen wir
Unser Netzwerk-Dermatologe und Laser-Spezialist Dr. Dr. Hans Bayer, Oberarzt an der Universitätsklinik Freiburg und Inhaber einer eigenen Laser-Praxis, im Interview mit Diana Ringelsiep und Dirk-Boris Rödel für das TätowierMagazin.
Ärztin für Allgemeinmedizin und ästhetische Medizin Frau Dr. med. univ. Petra Hirtler behandelt seit 5 Jahren Patienten verschiedenste Arten von Hautmakeln und Tätowierungen mit unterschiedlichen Lasersystemen. Über ihre Erfahrungen im Umgang mit diesen Lasersystemen und die jüngsten Entwicklungen zu Tattoos, der Laser-Dermatologie und der wachsenden Nachfrage zu Laserbehandlung in Österreich, sprach Frau Dr. Hirtler mit DocTattooentfernung. Und Sie weiß wovon Sie spricht, wenn es um bunte Kunst in ihrer eignen Haut geht.
Sommer, Sonne, Sonnenschutz – der strahlende Sonnenschein hebt nicht nur die Stimmung, sondern birgt mit unter auch die ein oder andere Gefahr, vor der wir unsere Haut und unseren Körper schützen müssen. Wir haben hier ein paar wichtige Informationen zusammengetragen, damit Sie die Sonne unbeschwert genießen können.
Machen wir uns nichts vor: Eine Tätowierung bedeutet, fremde Substanzen absichtlich in den Körper einzubringen. Lasern wiederum bedeutet, diese Substanzen derart zu zerkleinern, dass sie einmal durch das Filterreinigungssystem des Körpers passen. Ob das der Gesundheit abträglich ist, lässt sich bisweilen schwer ermessen. Die gute Nachricht: Weder die Tätowierung, noch die Laserbehandlung alleine kann bis dato als alleiniger Urheber konkreter chronischer Erkrankungen identifiziert werden.