Der Bundesverband Tattoo e. V. (BVT) hat im vergangenen Jahr mit einer öffentlichen Umfrage zur aktuellen Lage innerhalb der deutschen Tattoobranche 747 Personen gefunden, die ihre Perspektive dazu teilten. Zur Frage, ob eine Art von Qualifikationsnachweis gewünscht sei, äußerten sich 90% dafür, was den BVT dazu veranlasste ab Frühjahr 2026 einen freiwilligen Befähigungsnachweis für Tätowiererinnen und Tätowierer einzuführen. Da es in Deutschland bislang keine staatlich geregelte Ausbildung bzw. Berufszugangregulierung für Tätowierer gibt, erfolgt der Berufseinstieg meist über das Prinzip „Monkey see, Monkey do“ über Mentoren, Tattoo-Schulen oder private freiwillige Fortbildungen. Gesetzlich sind bisher vor allem Hygiene- und Gewerbevorschriften relevant, die sich an den jeweiligen Vorgaben der Bundesländer ausrichten.
Mit dieser Idee des Qualitätsnachweises für das Tattoo-Handwerk möchte der Tattoo-Verband die Professionalität und Transparenz in der Tattoo-Branche weiter stärken.
Dabei soll der Befähigungsnachweis (BFN) fachliche Kompetenzen, Wissen und praktische Fähigkeiten im Bereich Technik, Hygiene und Sicherheit dokumentieren. Ziel ist es dabei, dass sich professionelle Tattoo-Artists besser und sichtbarer von nicht-legalen Mitstreitern, liebevoll „Tattoo-Scratcher“ genannt, abgrenzen können sollen.
Hintergrund und Zielsetzung des BVT-Befähigungsnachweises:
Der Tattoo-Befähigungsnachweis soll eine unabhängige Möglichkeit bieten, erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten (unabhängig vom jeweiligen Lernweg) überprüfen zu lassen.
Dazu soll der BFN:
- Qualifikationen in der Tattoo-Branche vergleichbar und transparent machen.
- Ein anerkanntes Qualitätssiegel für Tätowiererinnen und Tätowierer schaffen, dass nicht nur sichtbar für Kunden, sondern auch für Behörden ist.
- Einen einheitlichen Wissensstandard zu Technik, Hygiene und Sicherheit fördern.
Konkrete Details zu Prüfungsinhalten und Zertifizierungs-Stellen sind derzeit noch in Ausarbeitung. Fest steht aber, dass der Tattoo-Befähigungsnachweis freiwillig und nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.
Die Teilnahmegebühr beträgt 550,00 Euro pro Person netto, zzgl. MwSt.. Laut BVT ausschließlich zur Kostendeckung.
Wer der ganzen BVT-BFN-Idee mal folgen möchte, kann dies über die ersten Postings via BVT-Instagram gerne tun. Infos auf der Verbands-Webseite folgen sicherlich irgendwann.
Wer sich derweil fragt, was der olle Tattooentferner mit der ganzen Sache zu tun hat, dem sei gesagt, dass uns die professionelle Tattoo-Szene extrem am Herzen liegt. Wir wissen sehr genau, was ein Tattoo leisten aber auch verursachen kann.
DocTattooentfernung ist dafür bereits seit Gründung des BVT e.V. Mitglied und ehrenamtlicher Unterstützer und seit der Jahreshauptversammlung Ende 2025 Dank Mitgliedervotum gar Ehrenmitglied für die gute Sache.
Warum das? Weil unsere über 170 Hautärzte und Laser-Docs häufig genau das unter ihr Dermatoskop/ Auflichtmikroskop und Laser bekommen, das der ein oder andere Scratcher verursacht hat.
Jetzt aber mal zum eigentlichen Thema und unserer Auffassung dazu >>
Befähigungsnachweis in der Tattoo-Branche. Ein notwendiger Schritt oder eher unnötige Herausforderung?
Die deutsche Tattoo-Industrie steht als Branche seit Jahrzehnten im Spannungsfeld zwischen künstlerischer Freiheit und gesundheitlicher Verantwortung. Viele Tätowierer sehen die Notwendigkeit einer stärkeren staatlichen Regulierung, um ihr Qualität, Sicherheit und Professionalität zu sichern. Das gilt übrigens nicht nur für Deutschland, sondern betrifft auch andere Europäische Tattoo-Szenen, mit deren Tattoo-Verbänden wir an anderer Stelle reichlich debattieren.
Seit Jahren setzen sich in unseren Landen Tattoo-Verbände wie der Deutsche Organisierte Tätowierer DOT e.V., der ProTattoo e.V. und der Bundesverband Tattoo e.V. gemeinsam für eine klare Berufszugangsregulierung ein. Bisher scheiterte dieser Vorstoß immer wieder an der Politik, sodass die Branche weiterhin keine einheitliche gesetzliche Qualifikationspflicht kennt.
Wir erinnern uns unter anderem an den Tattoo-Gipfel im Bundestag im Herbst 2018 & Co..
Dabei war die Initiative für Standards schon immer stark von den Tätowierern selbst getrieben. Gemeinsam mit Experten aus Medizin, Hygiene und Normungsorganisationen haben deutsche Tattoo-Verbände dann maßgeblich (der DOT) an der europäischen Norm DIN EN 17169 „Tätowieren – Sichere und hygienische Praxis“ mitgewirkt.
Diese Norm definiert Mindestanforderungen an Hygienestandards, Studioausstattung und Arbeitstechniken. Sie zeigt exemplarisch, dass die Branche in der Lage ist, verbindliche Qualitätsstandards selbst zu definieren. Ähnlich könnte auch ein umfangreicherer Befähigungsnachweis oder ähnliches ausgestaltet werden.
Anders als in der Kosmetik- oder medizinisch-ästhetischen Branche, wo der Zugang zu bestimmten Verfahren bereits streng reguliert ist, existiert für Tätowierungen in Deutschland bislang kein bundesweit verbindlicher Qualifikationsstandard.
Hygiene- und Infektionsschutz-Maßnahmen sind zwar gesetzlich vorgeschrieben, werden aber bundesweit unterschiedlich umgesetzt. Ein gut strukturierter BFN könnte diese Lücke schließen und Verbrauchern sowie Behörden somit Orientierung geben.
Problematisch wird es, sobald ein BFN als Teilnahmevoraussetzung für Tattoo-Conventions oder Veranstaltungen definiert wird. Guest-Artists aus dem Ausland, die keinen deutschen BFN besitzen, müssten diesen Nachweis zunächst erbringen, was kurzfristig oft nicht möglich ist.
Ähnliche Erfahrungen gibt es aus Frankreich und auch Spanien, wo u.W.n. bislang nur Hygiene-Zertifikate vorgeschrieben sind. Ein vorausgesetzter BFN könnte daher den Marktzugang unnötig einschränken und rechtliche Probleme erzeugen. Aber das hier vorerst nur mal kurz am Rande.
Was ist so ein Befähigungsnachweis überhaupt?
Ein Befähigungsnachweis ist per Definition ein offizielles Dokument, mit dem eine Person nachweist, dass sie über die fachliche Qualifikation verfügt, eine bestimmte Tätigkeit sicher und kompetent aus- bzw. durchzuführen.
Das kann z.B. eine staatlich anerkannte Ausbildung, Prüfung oder berufliche Qualifikation sein, die oft mit Prüfung vor der Industrie und Handwerkskammer IHK oder einer staatlichen Behörde einhergeht. Grundsätzlich also erstmal keine schlechte Sache.
In Deutschland wird dieser Begriff u.a. in folgenden Kontexten verwendet:
>> Meisterbrief im Handwerk ( als Teil des Handwerksrechts)
>> EU-Befähigungsnachweis für grenzüberschreitende Dienstleistungen
>> Qualifikationsnachweise für bestimmte Maschinen/ Arbeitsmittel (z. B. Baumaschinenführer)
Um es mal auf unsere Laser-Branche zu beziehen > nein, der Laserschutzkurs ist KEIN Befähigungsnachweis, sondern eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitsunterweisung nach OStrV, TROS und DEGUV.
Der LSK dient der Sicherstellung davor, dass Personen die Gefahren von Laserstrahlung verstehen, entsprechende Schutzmaßnahmen umsetzen können und primär ihre Mitarbeiter schützen.
ABER die qualifizierte NiSV-Fortbildung, die wir alle kennen und lieben, ist eben ein solcher Befähigungsnachweis und vor allen Dingen sogar gesetzlich vorgeschrieben. No NISV – No Tattooentfernung!
Status quo in der deutschen Tattoo-Branche
Trotz bundesweit fehlender einheitlicher staatlicher Ausbildung oder vorgeschriebener Pflichtqualifikation wird Tätowieren als gewerbliche Tätigkeit und Beruf behandelt, wenn man damit Geld verdient. Tattoo-Unternehmer müssen in der Regel ein Gewerbe anmelden. Dabei muss gem. IfSG die Studio-Hygiene eingehalten werden.
In einigen Bundesländern bzw. Bezirken und Kommunen werden Hygiene-Seminare (Sachkunde) verlangt, was in der Praxis häufig die Säule der Kontrolle ist.
Kurz gesagt kann derzeit jeder in vielen Teilen ohne formalen Befähigungsnachweis einfach drauf los tätowieren. Auch wenn das aus Sicherheits- und Verbraucherschutz-Aspekten kritisch zu betrachten ist. Aber keiner kann im Zweifel das private Tätowieren auf Freund oder Freundin zu Hause verbieten. Aber jetzt kommts >>
Ist ein Tattoo Kunst oder Handwerk?
Welche zierlich erscheinende Frage mit kosmischem Impact und gibt es so etwas wie einen Befähigungsnachweis auch in Künstler-Kreisen?
Nein!! Es gibt keinen staatlichen „Befähigungsnachweis für Künstler“ der dem Künstler den Künstler bescheinigt.
Aber!! Es gibt funktionale Äquivalente, sobald Dritte geschützt werden müssen oder öffentliche oder berufliche Kontexte ins Spiel kommen. Das ist der entscheidende Punkt.
Die Verfassungsrechtliche Lage – die haben wir uns nicht ausgedacht – ist die vom Grundgesetz Artikel 5 Absatz 3 geschützte Kunstfreiheit. Wer Maler, Musiker, Bildhauer, Tänzer oder Musiker, ff. werden möchte, Horrido! Dafür gibt es keine verpflichtende staatliche Zulassung, kein Meisterzwang und keinen Befähigungsnachweis.
Sobald diese Kunstsparten aber in fremde Rechtsgüter eingreifen, ändert sich alles! Vor allen Dingen in Sachen körperlicher Unversehrtheit, Gesundheit, Sicherheit, Verbraucherschutz, Jugendschutz und Arbeitsschutz.
Ein Beispiel von unzähligen wäre der Goldschmied, der im Handwerksrecht geregelt ist. Unser Lieblingsbeispiel, die Tattoo-Szene betreffend, ist aber das Tätowieren von unter 18-Jährigen.
Es gibt dazu keinen Gesetzestext, doch die Branche hat für sich selber erhoben, das ein Tattoo unter 18 in den meisten Studios gar nicht durchgeführt wird oder wenn denn dann erst ab 16 und mit Erziehungsberechtigtem anbei.
Ist das Tattoo nun Kunst?
JA, gestalterisch bis zu dem Punkt, an dem es zum Eingriff in den Körper wird und die Tattoo-Nadeln in die Haut eindringen! Und genau hier kippt aktuell die Argumentation „Kunstfreiheit“, denn ein Tattoo fällt nicht unter reine Kunst, sondern beinhaltet i.d.R. eine invasive gewerbliche Tätigkeit mit Gesundheitsbezug und Verbraucherschutz.
Fragt uns derweil also jemand, ob ein Befähigungsnachweis die Kunstfreiheit beim Tattoo verletzen würde, ist unsere Antwort darauf ein klares NEIN!
Reguliert würde dabei auch nicht die künstlerische Gestaltung, sondern die sichere Durchführung eines invasiven Eingriffs am menschlichen Körper.
Übersetzt heisst das:“Du kannst mir für 20 Euros die übelste Gurke ins Bein tätowieren aber Du musst wissen und mir nachweisen wie es richtig tätowiert wird.„
Und hier sehen wir aktuell die erste Problematik: Was ist mit jenen Tattoo-Artists, die sich der TätowierKUNST zugeneigt sehen und ihrem künstlerischen Freigeist frönen wollen?
Die BVT-Antwort darauf lautet in der Regel: „Die sollen doch weitermachen wie bisher. Der BFN ist ja kein Zwang!“ Im weiteren Kontext könnte der Befähigungsnachweis aber zur echten Krux für eben jene Freiheitsliebenden werden. Keywords, wie Convention oder Guestspot liessen den Tattoo-Planeten rasch mickrig werden.
Warum ein Tattoo-Befähigungsnachweis trotzdem seine Vorteile hat
Ein Befähigungsnachweis wäre für die Tattoo-Branche sicherlich kein Nachteil, sondern eher überfällig. Nicht als Zwangs-Meisterbrief, sondern als sachlich begründeter Mindeststandard ähnlich wie in der Kosmetik oder teils im Handwerk.
Um sich hiermit allerdings genauer auseinandersetzen zu können, bräuchte es mehr Details seitens des BVTs zu den Inhalten.
Die bisher vom BVT aufgeführten Punkte
Theorie – Medizin, Recht, Hygiene, Haut & Technik
Praxis – dein handwerkliches Können zählt
Fachgespräch – vertiefendes Wissen im Dialog
sind noch etwas dünn beseelt und zu lau für eine adäquate Debatte. Übrigens geht es wohl lediglich um PRÜFUNG der aufgeführten Themen und keine angebundene Fortbildung vorab! Aber dazu im Verlauf gleich unsere Anmerkung.
Zudem führt der BVT in seinen Social-Media Postings im Zitat an, dass „der BVT-Befähigungsnachweis kein Zwang und kein Bewertungssystem ist. Er soll Orientierung bieten, wo bislang oft Vergleichbarkeit fehlt. Ergänzend, freiwillig und transparent. Er ersetzt keine individuellen Wege und schafft keine Verpflichtungen. Er setzt einen klaren Rahmen für Verantwortung, Fachlichkeit und Sicherheit.„
Grunz – Fachlichkeit ist echt mal so ein KI Wort was keine Sau nutzt. Die Pro-Punkte sind derweil alle gut und wichtig. Aber schade ist, dass gerade unter diesem „transparenten“ Post die Kommentar-Funktion ausgeschaltet wurde, wie an anderen Stellen übrigens auch.
Das lässt die ganze Nummer aber auch zu einem wachsenden Problem werden, da die alleinige Initiative und Start für die Idee eines Befähigungsnachweises vom BVT ausgeht ohne sich mit äußerst relevanten und für die gesamte deutsche Tattoo-Branche wichtigen Playern im Vorfeld abzustimmen.
Und damit meinen wir nicht nur die Verbands-Kollegen aus dem DOT, proTattoo (wissen wir nicht) und Tätowierkunst e.V., sondern vor allen Dingen Deutschlands Tätowierinnen und Tätowierer, deren manche Aussage aus der großen BVT-Umfrage von Anfang 2025 entstammt und mit 672 Pro-Qualifikations-Stimmen nun zum BFN-Startschuss geführt hat. Was meinen die restlichen geschätzt 23.000 inländischen Tattoo-Artist eigentlich dazu?
Warum der Befähigungsnachweis trotz allem seine Vorteile hat? Weil er Verbrauchern mehr Vergleichbarkeit, Transparenz und Abgrenzung zu weniger legalen Hautverzierern liefert und somit für eine gesteigerte Sicherheit sorgen kann. Gleiches gilt natürlich für die Tattoo-Artists, wobei es mit dem Profi vs Laie Argument nicht nur zu mehr Anerkennung kommt, sondern auch zu mehr Rechtssicherheit für sein eigene Tun.
Der rostige Nagel im Bein des Tattoo-Befähigungsnachweises
Nach den Pros kommen die Contras und unsere erste Frage lautet: Seid Ihr bekloppt??
Wer aus der Tattoo-Szene nach mehr Regulierung schreit, muss mal auf die Couch … aber nicht bei Mutti!!
Ein „selbstauferlegter“ Befähigungsnachweis in einer (noch) so freien Kreativ-Welt, wie der Tattoo-Branche, ist in dieser Form, wie vom BVT angeführt, wirklich mal mutig aus unserer Sicht.
Neben den hübschen Vorteilen gibt es nämlich auch wirklich nennenswerte Nachteile. Oder nennen wir sie ebenfalls Vorteile aber für Behörden. Als da wären einheitliche Prüfkriterien, einen reduzierten Kontrollaufwand und eine sehr viel bessere Durchsetzbarkeit.
Soll heißen, der Befähigungsnachweis kann schneller zum Must-Have werden, als der Tätowierer seinen Ink-Tropfen vom weißen Sneaker wischen kann. Tschö Freigeist und Kunstfreiheit.
Auswirkungen des BFN-Plans, die unbedingt mal debattiert werden sollten sind auch solche, wie zum Beispiel Versicherer, die den BFN plötzlich an Policen koppeln, Studios die nur noch Guest-Artists mit BFN aufnehmen oder Veranstalter, die den BFN zur Bedingung machen.
Btw. entstehen staatliche Regelwerke genau so: freiwilliger Standard → Referenz → Norm.
Man sollte sich das mit dem Tattoo-Befähigungsnachweis wirklich gut überlegen. Auch im Hinblick darauf, dass es das illegale Tätowierern nicht automatisch einschränken oder verhindern würde.
Darf der Bundesverband Tattoo e.V. eigentlich den Befähigungsnachweis selber prüfen?
Ja, aber nur aus privat-rechtlicher Sicht und somit privatem Qualitätsnachweis. Wir wissen leider zu wenig um die weitere geplante Entwicklung drumherum. Stand heute und nach BVT-Aussage, finden die Prüfungen innerhalb des BVTs bzw. im ersten Durchgang beim zweiten Vorstandsvorsitzenden in Rodgau statt.
So ein Vorgehen ist aber wirklich mit Vorsicht zu genießen, da es nur dann sinnvoll ist, wenn es extern legitimiert, fachlich stringent und transparent geprüft wurde. Das Wichtigste dabei ist, dass es frei von eigenen Marketinginteressen ist.
Inhalte müssen fachlich belastbar sein, denn ohne Substanz sind sie wertlos. Das geht aber nur im größeren Verbund. Alles andere und ein Alleingang könnte der Tattoo-Branche mehr schaden, als es final nutzt.
Soll übersetzt heißen, wenn der Befähigungsnachweis aus der Tattoo-Szene alleine kommt, dann wird er eher wenig Akzeptanz erfahren. Wenn er interdisziplinär (wir lieben den Ausdruck) aufgesetzt wird (Medizin, Hygiene, Recht, Audit, unabhängige Prüfungsordnung, ff.) hat er eine ernsthafte Chance.
Entscheidender Knackpunkt ist die Glaubwürdigkeit. Wenn wirtschaftliche Eigeninteresse Beteidigter bestehen und „Gefälligkeitsprüfungen“ möglich sind und keine externe Kontrolle besteht, dann ist der Tattoo-Befähigungsnachweis nix weiter als ein Marketing-Zertifikat.
Wir freuen uns derweil schon auf das Insta-Live (YT sicherlich auch?!) zu dem Altmeister und Tattoolegende Jörn Elsenbruch, Cheffe von Magic Moon Tattoo Supply via hardboiledtattooland am 02. Februar 2026 nicht nur den BVT, sondern auch den DOT und Tätowierkunst e.V. zur Debatte eingeladen hat.
Feelfarbig scheint sich in der Debattenkultur um den Befähigungsnachweis auch kundzutun und hat zusammen mit dem DOT e.V. und Tätowierkunst e.V. einen neuen Account bei Instagram angelegt namens tattoozertifikate .
