Die schmerzhafte Prozedur im Tattoo-Studio ist überstanden. Endlich ziert das langersehnte Tattoo-Motiv das dafür ausgewählte Körperteil.
Da steht man nach der ganzen Anspannung und Aufregung noch vollgepumpt mit Adrenalin und Serotonin vor dem heimischen Spiegel und betrachtet euphorisch sein neues Kunstwerk, doch plötzlich schmerzen die Muskeln und Gelenke, überkommt einen der Schauer und der Kopf wummert als bekäme man eine Erkältung. Ein Tattoo-Flu?
Um es vorweg zu nehmen: Eine Tätowierung ist eine Verletzung, Schädigung und Störung (Läsion) der anatomischen Struktur oder physiologischen Funktion unseres Körpers!
Wenn man sich klar macht, dass der Vorgang des Tätowierens eine gezielte und wiederholte Verletzung der oberen Hautschichten darstellt, so ist die richtige Wundversorgung die logische Konsequenz. Allerdings fallen die Urteile darüber, wie die verletzte Haut nach dem Tätowieren am besten zu versorgen ist, unterschiedlich aus.