Tattoos gelten längst als Teil des Mainstreams. Doch ausgerechnet die beliebteste Tätowierfarbe der Welt kann manchmal eine problematische sein. Eine neue Studie der Universität Münster, gemeinsam mit internationalen Partnern aus den Niederlanden und Österreich, zeigt, dass Pigment-schwarz chemisch alles andere als völlig harmlos ist.
Mit modernster Lasertechnik – nein nicht für die Tattooentfernung, sondern Bildgebung und Kartierung – haben die Forschenden untersucht, was in entzündeten schwarzen Tattoos wirklich steckt und wie tief die chemische Komplexität in und unter die Haut reicht.
Das Ergebnis eindrucksvoll und spannend >>
Das TAGU-Syndrom klingt erstmal lustig nach einem samstäglichen Kaufrausch-Anfall im Euro-Billig-Markt. Ist es aber leider nicht. Die Abkürzung beschreibt Tattoo-assoziierte Granulome mit Uveitis, was eine sehr seltene entzündliche Reaktion ist, die nach dem Stechen einer Tätowierung auftreten kann. Diese Erkrankung zeigt sich typischerweise durch granulomatöse (knötchen- oder körnchenförmige) Hautveränderungen in Tattoo-Arealen.