Ein kurzgepulster Laser erhitzt die Tattoopigmente, sprengt sie in der Haut und das Lymphsystem macht den Rest, fertig. So lesen sich fast alle Erklärungen zur Tattooentfernung im Web. Für Pikosekunden-Laser stimmt das aber nicht mehr so ganz. Wir erklären, was physikalisch wirklich passiert, wo die Studienlage steht und warum eine pauschale Sitzungsanzahl zu oft eine reine Marketingzahl ist.
Der gesellschaftliche Diskurs dreht sich beim Tattoo oder Permanent make-up meist um Stilfragen, Entfernungstechniken oder Tattoo-Regret-Management. Kaum thematisiert wird hingegen eine Realität, die fachlich wie ethisch deutlich komplexer ist, wenn man auf das Thema Zwangs-Tätowierung schaut. Über einen Artikel des Ethic Journalclubs des JAAD (USA). >>
Die Tattooentfernung zählt weiterhin zu den anspruchsvollsten Anwendungen in der gewerblich ästhetisch-kosmetischen Dermatologie. Trotz moderner Lasertechnologien bleibt der Behandlungsprozess für viele Laser-Kunden mit Schmerzen für Zeit, Geld und Geduld verbunden. Mal abgesehen davon, dass die Tattooentfernung auch ordentlich zeckt. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage zunehmend in den Fokus, ob eine schnellere Tattooentfernung mit Pico-Laser in Kombination mit akustischer Stosswelle effektiver ist? >>
Am 31. Juli 2025 hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem vielbeachteten Verfahren entschieden, dass das Bewerben von ästhetischen Unterspritzungen, etwa mit Hyaluronsäure oder Botox, durch Vorher‑Nachher-Bilder unzulässig ist. Hintergrund ist die Klage von der Verbraucherzentrale NRW gegen das Unternehmen Aesthetify der Social‑Media-Influencer-Ärzte „Dr. Rick & Dr. Nick“.
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