Beispiele für Lasertypen in der Dermatologie

Laserbehandlung

Lasertypen

Stand: 26. Januar 2010Autor: Onmeda-Redaktion

In der Medizin kommen im Rahmen der Laserbehandlung verschiedene Lasertypen zum Einsatz. Sie unterscheiden sich einerseits nach dem Lasermedium, das die Energie weitergibt. Als Lasermedium dienen unter anderem Festkörper (z.B. Rubinkristall), Flüssigkeiten (z.B. gelöste Farbstoffe) oder Gase (z.B. Gemisch aus Helium und Neon). Andererseits variieren sie in der Stärke der abgegebenen Energie und darin, wie sie die Energie abgeben, das heißt, ob sie kontinuierlich oder in unterbrochenen, einzelnen Impulsen strahlen.

Ein Argonionenlaser gibt blaugrünes Licht mit zwei Hauptwellenlängen ab. Er sendet kontinuierlich Strahlung aus, die besonders stark von braunen und schwarzen Pigmenten (Melanin) und dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin aufgenommen wird. Deshalb ist der Laser zum oberflächlichen Verschmoren von Pigment- und Gefäßveränderungen (bis zu einer Tiefe von 1 mm, bei längeren Bestrahlungszeiten von 3 mm) geeignet. Während der Bestrahlung wird die Hautoberfläche gekühlt, um die durch Hitze entstehenden Schäden zu verringern.

Kupferdampflaser geben Strahlung nicht kontinuierlich, sondern unterbrochen, das heißt gepulst, ab. Auch auf dieses Licht reagiert Hämoglobin besonders stark, sodass sich dieser Laser zur Behandlung von veränderten Blutgefäßen eignet. Die Anwendungsgebiete decken sich in etwa mit denen des Argonionenlasers.

Ein Neodym-YAG-Laser gibt Infrarotstrahlung ab, die relativ schwach vom Gewebe aufgenommen und gestreut wird und deshalb tief in die Haut vordringt. Mit diesem Laser ist es möglich, Gewebe in einer Tiefe von fünf bis sechs Millimetern Tiefe zu verschmoren. Um die Narbenbildung möglichst gering zu halten, ist es ratsam, die Hauoberfläche während der Anwendung zu kühlen. Neodym-YAG-Laser mit Güteschaltung ermöglichen extrem kurze Impulse mit hoher Leistung. Ein Güteschalter ist ein optischer Schalter. Wenn dieser Schalter geschlossen ist, lässt er kein Licht durch. Dadurch lässt sich das Licht "anstauen" – beim Öffnen des Schalters entsteht ein intensiver Lichtblitz. Gütegeschaltete Neodym-YAG-Laser kommen bei der Entfernung von Tätowierungen zum Einsatz, da sie sehr gezielt einsetzbar sind und so das umliegende Gewebe schonen. Mit einem frequenzverdoppelten Neodym-YAG-Laser lassen sich auch hartnäckige rote Pigmentierungsfarbstoffe entfernen.

Ein CO2-Laser sendet ebenfalls infrarote Strahlung aus. Das Licht absorbiert stark im Wasser, sodass in kleinen Geweberäumen sehr viel Energie entsteht. Mit diesem Laser ist es möglich, Gewebe oberflächlich zu verschmoren, zu verdampfen oder zu schneiden. Die Abtragungstiefe hängt von der Laserleistung und der Bestrahlungsdauer ab: Je höher die Laserleistung und je länger die Bestrahlung, desto mehr Gewebe wird abgetragen.

Ein blitzlampengepumpter Farbstofflaser sendet gelbes Licht in sehr kurzen Impulsen aus. Die Impulse sind so kurz, dass das bestrahlte Gewebe die durch die Strahlung aufgenommene Wärme nicht an seine Umgebung weitergeben kann. So wird bei der Behandlung kleiner Hautgefäße das umliegende Gewebe geschont. Dieser Laser kommt allerdings für dickere Hautveränderungen wie zum Beispiel knotenförmige (tuberöse) Feuermale oder größere Blutschwämme eher nicht infrage, da der Laser nicht sehr tief in die Gefäßwände eindringen kann.

Um Krampfadern wie Besenreiser zu behandeln, bieten sich Farbstofflaser mit variablen längeren Wellenlängen und einer längeren Impulsdauer an. Mit diesem Laser lassen sich auch größere Blutgefäße behandeln.

Gütegeschaltete Rubinlaser geben sehr kurze energiereiche Impulse ab. Die hochenergetische Strahlung dringt tief in die Haut ein, wo sie stark von Melanin und Tätowierungsfarbstoffen aufgenommen wird. So eignet sich dieser Laser dazu, Tuschetätowierungen zu entfernen, ohne dass Narbenzurückbleiben. Um Tätowierungen zu entfernen, kommen außerdem sogenannte gütegeschaltete Alexandrit-Laser und Pigmented Lesion Dye Laser (PLSL) zum Einsatz.

Ein Erbium-YAG-Laser ist ein gepulster Laser, der infrarote Strahlung abgibt. Wie auch bei einem CO2-Laser wird die Strahlung stark von Wasser absorbiert, allerdings um das zehnfache stärker. Dadurch ist es mit diesem Laser möglich, Haut abzutragen, ohne das darunter liegende Gewebe zu schädigen.

 

Quelle: http://www.onmeda.de/ratgeber/schoenheit/operation/laserbehandlung-laser...


golden goose pas cher golden goose pas cher golden goose pas cher golden goose pas cher golden goose pas cher golden goose outlet golden goose outlet golden goose outlet golden goose outlet golden goose outlet parajumpers pas cher parajumpers pas cher parajumpers pas cher parajumpers pas cher parajumpers pas cher parajumpers pas cher moncler outlet moncler outlet moncler outlet moncler outlet moncler outlet moncler outlet moncler outlet moncler outlet online air max pas cher air max 90 pas cher golden goose outlet golden goose saldi golden goose pas cher golden goose soldes