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In diesem Forum finden Sie alle News zum Thema Tattooentfernung. Sie haben die Möglichkeit Blog-Einträge zu kommentieren und ärztliche Ratschläge einzuholen.

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(c) Copyright 2012 Dr. Marion Runnebaum
Ich will mein Tattoo nicht mehr! MDR Thüringen. Das Radio, 26.10.2012 Tattoo entfernen - kein Problem? Früher war eine Entfernung von Tattoos fast undenkbar oder zumindest äußert schwierig und unangenehm. Heute, so suggeriert man uns, ist das nur noch eine Frage des Preises. Aber ist es das wirklich? Welche Methoden gibt es, welche Risiken bestehen, wie hoch ist die Erfolgsquote? Haase und Waage fragen Experten, geben Tipps und Ratschläge. (Textquelle: MDR Thüringen. Das Radio)  Viele Informationen die wichtig sind, wenn Sie Ihr Tattoo entfernen lassen möchten. Klicken Sie hier: http://www.mdr.de/mdr-thueringen/service392.html
© Marko Morelli - Fotolia.com 25112814
Kaum haben unsere kleinen Windel tragenden Teppichflöhe den aufrechten Gang erlernt und sind seit kurzem in der Lage das erste Jugendmagazin zu durchblättern, schon entdecken Sie erste Bilder der musikalischen Milchzahnträger, verziert mit Tattoos an Oberarm oder Brust wie die ganz Großen.   „Mama, ich möchte auch so ein Tattoo wie Justin haben! Der war beim ersten Tattoo auch noch keine 18 Jahre alt!“     Wie soll man auf die Bitte der pubertierenden Flunschschnuten reagieren? Tattoo verbieten oder erlauben? Grundsätzlich bewegt man sich beim Tätowieren genau wie beim Piercen rein rechtlich im Tatbestand der Körperverletzung nach §223 des Strafgesetzbuches. Eine starre Altersbeschränkung, wann ich mir ein Tattoo stechen lassen darf, gibt es im Deutschen Recht nicht. Allerdings benötigen in den meisten Tattoo-Studios unter 18-jährige die Einwilligung der Eltern oder des gesetzlichen Vormundes, um sich vom Tätowierer ein Hautbild stechen lassen zu dürfen. Seriöse Profi-Tätowierer wissen das und klären interessierte Jugendliche darüber in Beratungsgesprächen auf. Jugendliche unter 14 Jahren werden generell nicht von ihnen tätowiert und selbst bei 14 bis 16-jährigen wird die Tattoonadel erst im Beisein der Eltern angesetzt. Mit Vorlage der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten wird die Haftung des Tätowierers §223 StGB ausgeschlossen.    Willigen Eltern nicht ein, kann auch eine Einwilligung des oder der betroffenen Minderjährigen selbst ausreichend sein. Da das Gesetz nicht vorschreibt, wann ein/e Minderjährige wirksam einwilligen kann, kommt es auf den persönlichen Reifegrad und die Einsichts- und Urteilsfähigkeit des Jugendlichen an. Er muss vom Stand seiner Entwicklung her in der Lage sein die Bedeutung und die Tragweite der Körperverletzung genau zu erfassen und richtig beurteilen zu können. Dabei muss er/sie genügend über die Gefahren und Risiken, zum Beispiel die Möglichkeit einer Entzündung aufgeklärt worden sein und sich ganz genau der (langfristigen) Folgen seiner Entscheidung bewusst sein. Wenn alle diese Voraussetzungen vorliegen, reicht es aus, dass der/die Jugendliche allein einwilligt. (zitiert: Bundesjustizministerium Seite 40 „Meine Erziehung, da rede ich mit“ .pdf)    Sollte man bei Minderjährigen den Wunsch nach einem Tattoo prinzipiell verneinen? Heranwachsende wollen in erster Linie ernst genommen werden. Reden Sie mit Ihrem Kind und versuchen Sie herauszufinden, warum es unbedingt ein Tattoo sein muss. Ist es, weil es gerade im Freundeskreis „jeder“ hat? Dient es als Verbindungssymbol zum prominenten Idol oder möchte Ihr Kind vielleicht ein stichfestes Zeichen für sich selbst setzen? Wo soll es platziert werden? Ist es wirklich der eigene Wunsch nach einer Körpermodifikation oder nur ein Nacheifern? Versuchen Sie verschiedene Situationen im späteren Leben dar zu stellen wo das prangernde Hautbildchen vielleicht stört oder man es bereuen könnte. Bei der späteren Berufswahl in Vorstellungsgesprächen kann eine sichtbar verzierte Hautstelle ausschlaggebend für ein Ja oder Nein sein. Beim Thema Schwangerschaft kann ein Bauchnabel-Tattoo schnell vom kreisenden Delphin zum von Schwangerschaftsstreifen durchzogenen Regenwurm werden. Gesundheitliche Folgen durch Tattoo-Tinten und deren Langzeitwirkung den Körper betreffend sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.   Beide Seiten sollten sich bei der Entscheidungsfindung mit Kompromissen begegnen! Experten raten von einer prinzipiellen Verneinung der sticheligen Körperverschönerung bei unter 18-jährigen ab. Auf der Suche nach der eigenen Identität werden die Jugendlichen in der Selbstfindungsphase gehemmt, schreibt als Beispiel die Mütterberatung.de ohne Quellenangabe im Netz. Wir empfinden das ein wenig anders da Eltern für die Gesundheit Ihres Kindes verantwortlich sind und eine Entscheidung gegen eine Tätowierung nachweislich noch keinem Kind geschadet hat. Die Möglichkeit eines Kompromisses sollte aber auf jeden Fall diskutiert werden. Selbst Profi-Tätowierer haben Argumente in petto, wie zum Beispiel die vorherige Aufzeichnung des gewünschten Hautbildchens mit schwer wasserlöslichen Farben. Diese Zeichnungen verschwinden erst nach ein paar Tagen wieder und wenn sie nach zwei bis drei Wochen immer noch gefallen, kann man über das Fixieren durch die Tattoo-Nadel immer noch nachdenken. Eine Alternative zur Profi-Tätowierung ist ein Henna-Tattoo. Hierbei wird Pflanzenfarbe in die oberste Hautschicht, die Hornhaut gestochen. Im natürlichen Hauterneuerungsprozess wird die Hornhaut innerhalb von 28 Tagen einmal runderneuert. Spätestens nach 4 Wochen sollte das Symbol aus der Haut wieder verschwunden sein. Von sogenannten Bio- oder Temp-Tattoos raten wir ab. (lesen Sie dazu bitte folgenden Blog-Beitrag) Gute sogenannte Fake-Tattoos die bei Film- und Fernsehproduktionen gerne Verwendet werden, sind im Internet zu finden. Sie werden mittels Feuchtigkeit und Wärme auf die Hautstelle gepresst und „kleben“ dort einige Tage zur „Anprobe“. Unsere Internet-Recherchen haben für Zugeständnisse bei kleinen versteckten Tätowierungen als Alternative zur rankenden Rose an der Wade allerdings Vorsicht walten lassen. Um überhaupt ein Tattoo von Zuhause genehmigt zu bekommen, entschieden sich viele Jugendliche für eine kleinere Motiv-Variante an versteckter Körperstelle. Hauptsache gestochen! Motiv war schon fast egal. Doch schon nach wenigen Wochen gefiel die alternative Hautstichelei an ungewollter Körperstelle nicht mehr und der Haussegen hing schief.   Tattooentfernung mittels Lasertherapie In solchen Fällen helfen wir Ihnen bei Doc-Tattooentfernung gerne weiter. Soll eine Tätowierung die eigentlich für die Ewigkeit gedacht war wieder entfernt werden kommt bei unseren Dermatologen ein Lasersystem zum Einsatz. Ja nach Einstichtiefe, Größe, Alter und Professionalität des Tattoos aber auch der eigenen körperlichen Konstitution des Trägers, kann eine Tätowierung in mehreren Sitzungen wieder entfernt werden. Als Beispiel mit Hilfe eines gütegeschalteten Nd:YAG Lasers. Mit seinem energiereichen Lichtstrahl lässt er die unter der Haut eingekapselten Tattoo-Pigmente zerspringen, die danach über das körpereigene Immunsystem abgebaut und –transportiert werden. Zwischen den einzelnen Behandlungen sollten 4 bis 6 Wochen Regenerierungsphase liegen. Die Anzahl der Behandlung hängt u.a. vom Fortschreiten des Pigmentabbaus ab. In den meisten Fällen sind es 6 bis 12 Behandlungswiederholungen. Und ein Versprechen für eine 100-prozentige Unsichtbarkeit des Hautbildes gibt es von seriösen Lasertherapeuten nicht. Vielleicht ist dies noch ein gutes Argument für Ihre Contra-Seite der Diskussion!?    Zum ausgewählten Foto möchten wir erwähnen, dass der Junge auf Nachfrage bemalt und nicht tätowiert ist! (Quelle: © Marko Morelli - Fotolia.com 2012) Quellen: Bundesministerium für Justiz, Mütterberatung.de, Gerechte Sache.de

Irgendwas, das bleibt

gepostet am 05.10.2012

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Warum lassen sich eigentlich immer mehr Menschen tätowieren? Die Stechereien stehen heutzutage im Gegensatz zu früher für Regelmäßigkeit und paradoxerweise Beständigkeit. Die Zeiten, in denen tätowierte Menschen entweder Rocker, Seemänner oder "Knackis" waren, sind vorbei. Quer durch die Milieus und Bildungsstände nutzen Menschen immer häufiger ihre Haut für persönliche "Außenwerbung". Bunter, ausgefallener und größer werdend zieren Rosen, Totenschädel, Kinder- und Familienbilder sowie das immer noch beliebte "Arschgeweih" die äußere Hülle. Nicht selten ist auch bei kräftig-muskulösen Männern an prominenter Stelle ein dickes "Mama" eingraviert. Aus welchem Grunde lassen sich zunehmend mehr Menschen freiwillig tätowieren? Weshalb möchten viele ihre Haut und deren Bilder auch ungeniert zu Markte tragen? Tätowierungen waren einmal Zeichen für Rebellion und Anderssein. Mit ihnen sollte bewusst gegen Normen und Regeln demonstriert werden. Man wollte quasi werben für ein alternatives Leben in einer Zeit, in der jeder Tag dem gleichen Rhythmus folgte und mittags gegessen wurde, was auf den Tisch kam. Hingegen hat der Alltag heute für viele Menschen kaum noch Regelmäßigkeiten. Sonntags wird gearbeitet, im Urlaub E-Mails gecheckt und mittags wird gefrühstückt. Beziehungen und Familien haben eine viel geringere Halbwertszeit, und mehr als jede dritte Ehe wird geschieden. Was früher Freiheit bedeutete, ist jetzt ein Mangel an Sicherheit, Konstanz und Beständigkeit. Auch die Sehnsucht nach der großen immerwährenden Liebe wächst. Und junge Menschen suchen inzwischen wieder Jobs mit geregelten Arbeitszeiten und Feierabend um 17.00 Uhr. Immer noch werben Tattoos für ein alternatives Leben. Nur sieht das heute bezogen auf den eigenen Alltag ganz anders aus: Es ist ein sicheres, konstanteres Leben, bei dem man sich auf etwas verlassen kann. Tattoos greifen diese Suche nach der Beständigkeit auf. Entsprechend sind sie auch seltener jugendlicher Leichtsinn, sondern werden oft im fortgeschrittenen Alter nach reiflicher Überlegung gestochen. Die Motive zeigen kaum noch Namen von verflossenen Jugendsünden. Ausgewählt wird eher, was die Menschen wirklich 'unvergänglich' berührt und ihnen unter die Haut geht. Liebhaber und Geliebte sind das kaum, denn die können sich ändern. Stattdessen sieht man Bilder der eigenen Kinder, des verstorbenen Bruders oder eben schlicht den Schriftzug Mama! Allgemeinere Motive wie Rosen, Sterne oder Geburtsdaten symbolisieren persönliche Werte, die man in seinem Leben für "unvergänglich" hält. Ein Tattoo ist dann letztlich selbst auch beständig und unvergänglich - und gibt den Menschen wie in dem Song der Band Juli beschrieben zumindest "irgendwas, das bleibt". Die Autorin ist eine von fünf Kolumnisten, die an dieser Stelle im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben.   von Ines Imdahl Die Autorin: Ines Imdahl ist Psychologin und Inhaberin der Marktforschungsagentur Rheingold Salon. Sie ist einer von fünf Kolumnisten, die im täglichen Wechsel über Kommunikation schreiben. Wir von DocTattooentfernung haben mit großer Freude ihren Artikel im "Der Werber Rat" der Handelsblatt-Kolumne gelesen und freuen uns nach Rücksprache mit Frau Imdahl diesen in unseren Blog aufnehmen zu dürfen. Auch wenn der Ausdruck der Beständigkeit eines Tattoos durch uns Tattooentferner beeinträchtigt wird, so denken wir, dass dieser Artikel sehr gut beschreibt warum sich immer mehr Menschen zum Tätowierer begeben und sich viele von ihnen vorab mehr Gedanken über unvergängliche und beständige Hautverzierungen machen.      Ines Imdahl 25.09.2012, 06:18 Uhr im Handelsblatt - Der Werber Rat Quelle: Handelsblatt http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/werber-rat/der-werber-rat-i... .
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Die Motive reichen von kleinen Röschen und Schmetterlingen über Totenköpfe, Wikinger und Schlangen bis hin zum Emblem des Lieblingsvereins: Jeder neunte Deutsche ist tätowiert. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Gesundheitsportals “www.apotheken-umschau.de”. Dabei ziert die meisten der tätowierten Körper nur ein Bild (8,5 %), weitere 3,0 % haben mehrere Tätowierungen. Besonders beliebt sind die Tattoos bei Männern und Frauen zwischen 20 und 39 Jahren.   Jeder Vierte von ihnen hat sich der Umfrage zufolge ein Bild in die Haut stechen lassen (20- bis 39-Jährige: 25,0 %). Drei Viertel der Deutschen (76,8 %) sind immer wieder erstaunt, wie viele Menschen heutzutage tätowiert sind.  Viele halten den Trend nur für eine vorübergehende Modeerscheinung (52,2 %).     Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsportals “www.apotheken-umschau.de”, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.925 Frauen und Männern ab 14 Jahren. Dieser Text ist nur mit Quellenangabe “www.apotheken-umschau.de” zur Veröffentlichung frei. Die Inhalte weiterführender Links, auf die in dieser Pressemitteilung verwiesen wird, unterliegen dem Copyright des jeweiligen Anbieters der verlinkten Seite. Pressekontakt:Ruth PirhallaTel. 089 / 744 33 123Fax 089 / 744 33 459E-Mail: pirhalla(at)wortundbildverlag.dewww.wortundbildverlag.dewww.apotheken-umschau.de

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