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In diesem Forum finden Sie alle News zum Thema Tattooentfernung. Sie haben die Möglichkeit Blog-Einträge zu kommentieren und ärztliche Ratschläge einzuholen.

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PMU Laserbehandlung Lippenkontur (c) Copyright Doctare 2013
Permanent Make-up (kurz: PMU), Conture Make-up oder kosmetisches Tattoo - Man nennt es auch die Königsdisziplin der Schminkkunst. Gedacht ist das Permanent Make-up als dauerhafter Schmink-Ersatz, um die Schönheit der Frauen in allen Lebenslagen mit einem Basis Make-up zu unterstreichen. Egal ob Regen, Trauer, Sport oder der Urlaub am Pool. Dank dieser dauerhaften dekorativen Kosmetikmethode wird weniger Zeit für das Schminken verwendet. Der Vorgang zur Anbringung eines Permanent Make-ups ist mit dem Tätowieren eines Motivs gleich zu setzen. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass mit ultra-dünnen Nadeln eines Pigmentiergerätes gearbeitet wird. Mikrofeine synthetische und mineralische Farbpartikel werden im Gegensatz zur „normalen“ Tätowierung nur in die Oberhaut (Epidermis) gestochen. Ein Blockiersystem im Handstück der Maschine verhindert, dass das PMU in tiefere Hautschichten abrutscht. Lichte Augenbrauen werden so künstlich verdichtet, schmale Lippen erhalten mehr Kontur und wirken voluminöser, Wimpern werden verdichtet und bekommen einen dauerhaften Lidstrich der nicht mehr verläuft, und so manche Dame lässt sich mit der Pigmentiermaschine auch gerne mal einen Schönheitsflecken anbringen. Doch auch in der Medizin findet das kosmetische Tattoo immer öfter seinen Einsatz. Sei es, um Narben zu kaschieren oder Brustwarzen nach operativen Eingriffen neu zu gestalten.   Was ist, wenn die Pigmentierung im wahrsten Sinne schief läuft? Ziel der Pigmentierung ist von Anfang an die Korrektur eines Schönheitsmakels. Wenn hierbei schlecht gearbeitet wird, ist das Resultat von größerem Nachteil als der natürliche Urzustand. Dabei muss es nicht immer unbedingt nur die Verzeichnung sein, die einer Augenbraue eventuell zu viel oder zu wenig Schwung verleiht, oder zu hoch bzw. zu tief angesetzt wird. Fehler treten u.a. auch im Bereich der Farblehre d.h. der richtigen Farbauswahl und Mischung passend zum Hauttyp und der Haarfarbe auf. In diesem Zusammenhang wird auch zu wenig darüber aufgeklärt, dass der Begriff „permanent“ i.d.R. nur 3 bis 5 Jahre bedeutet. Gerade im Gesicht ist die in die Haut eingebrachte Farbe ständiger UV-Belastung durch das Sonnenlicht ausgesetzt. Eyeliner, Lippenkonturen und Augenbrauen verblassen schneller als die üblichen tätowierten Hautbilder an anderen Körperstellen und müssen daher des Öfteren nachgestochen werden. Bei junger noch schneller und in kürzeren Abständen als bei reiferer Haut. Die Gefahr von allergischen Reaktionen auf die verwendeten Farbpigmente ist ein weiterer Aspekt worüber man sich ausgiebig vom Profi beraten lassen sollte um unschöne Hautreaktionen zu vermeiden.   Was kann man tun, wenn selbst das perfekte Permanent Make-up irgendwann nicht mehr gefällt? Mode-Trends ändern sich in der heutigen Zeit rasend schnell. Was gestern noch trendy war, ist heute schon total überholt. Im Bereich des kosmetischen Tattoos fällt uns da die dunkle Lippenkontur oder die hoch angesetzte schmale Augenbraue im Gegensatz zur etwas voluminöseren dezenten Variante von heute ein. Abwechselung und Selbstbestimmung ist wieder gefragt und das erscheint schwieriger mit einem permanenten Lidstrich, der nun lieber blau als schwarz sein soll.   Permanent Make-up Entfernung mittels Laser Die moderne Lasertherapie hat sich bei allen Arten der Permanent Make-up Entfernung als effizientestes und sanftestes Verfahren durchgesetzt. Hierbei werden spezielle, auf die Farbpigmente der kosmetischen Tätowierung ausgerichtete Q-Switched Nd:YAG Laser verwendet. Sie haben den Vorteil, dass sie i.d.R.  über zwei unterschiedliche Wellenlängen des Laserlichtes verfügen und somit ein breiteres Spektrum an PMU- Farbmischungen abdecken. In einigen Fällen wird auch ein sogenannter Rubin-Laser mit einer weiteren Licht-Wellenlänge für die Behandlung herangezogen. Das Lasersystem arbeitet im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden besonders hautschonend. Das künstlich pigmentierte Hautareal wird mit ultrakurzen und hochenergetischen Lichtimpulsen nachgezeichnet. Der speziell gefilterte Laserstrahl trifft mit großer Hitze auf das in der Haut eingekapselte PMU-Farbpigment, welches das Licht absorbiert und in Kleinstteilchen zersprengt wird. Die körpereigenen Fresszellen transportieren diese Trümmer dann von der behandelten Hautstele über das Lymphsystem ab. Da diese Lasersysteme bei der Pigmententfernung punktweise arbeiten und nicht jeder Schuss alle Farbpigmente in der Haut sofort zertrümmert, wird die Behandlung je nach Größe, Einbringungstiefe, verwendeter Farbe, Alter und Körperstelle in Abständen von 4-6 Wochen so oft wiederholt, bis das Permanent Make-up gänzlich verschwunden ist. Der Eingriff selbst dauert zwischen 10 und 20 Minuten. Das Schmerzempfinden ist genau wie die körpereigene Konstitution eines Jeden sehr individuell. Um die Behandlung sanft und schmerzarm zu machen, kommen für das Hautareal  zwischendurch z.B. Kühlpacks zum Einsatz. Nach der Laserbehandlung kann es zu Rötungen, Blasenbildung oder leichten Schwellungen des Areals kommen, die aber nach kurzer Zeit und richtiger Nachsorge narbenfrei wieder verschwinden. Oftmals erleben wir, dass es nach der ersten Behandlung zu sogenannten Farbumschlägen (z.B. rot zu schwarz) oder Hypo- und Hyperpigmentierungen kommt. Das hängt bei einer Vielzahl der Fälle davon ab, welche Farbmischungen für das Permanent Make-up verwendet wurden. Die Farbumschläge lassen sich u.U. schwieriger behandeln und entfernen als die Ursprungsfarben. Auch die Inhaltsstoffe der verwendeten Farbpigmente spielen hierbei eine große Rolle. Lassen Sie sich von Ihrem Dermatologen zu Risiken und Nebenwirkungen ausführlich aufklären. Um solchen Problematiken von Anfang an entgegen zu wirken, sollte immer ein kleines Hautareal vorab zur Probebehandelt werden. Einige häufig gestellte Fragen haben wir in einem gesonderten Bereich hier bei DocTattooentfernung bereits aufgeführt.   Ihr Dermatologe kann Ihnen spezielle Pflegeprodukte für die Nachbehandlung empfehlen oder verschreiben. Was Sie selbst tun können? – trinken Sie Ananas-Saft! Die enthaltenen Enzyme beschleunigen den Heilungsprozess Ihrer Haut. Sobald die Spuren des Permanent Make-ups und der Lasertherapie verschwunden sind, können Sie sich endlich wieder ganz individuell schminken.   Doch bitte bedenken Sie auch: Der Laser ist kein Radiergummi!! Eine Lasertherapie ist aufwendig und kann eine 100%ige Entfernung nicht garantieren!   Haben Sie Fragen dazu, dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht!    .

Risiken der Tattoo-Entfernung:

gepostet am 16.01.2013

SchulterTattoo Rose (c) Copyright 2013 Doctare GmbH
  Wenn die Jugendsünde weg soll Arschgeweih, Herzmotiv, Engelsflügel: Was man einst als Tattoo cool oder schön fand, wird mit den Jahren vielleicht zur Peinlichkeit auf der Haut. Dann stellt sich die Frage nach der fachgerechten Entfernung. Worauf sollte man dabei achten? Ein interessanter Beitrag auf der Homepage von Spiegel-online in der Rubrik "Gesundheit" zum Thema Tattoo, Tattoo-Entfernung und seine Risiken  (von Eva Neumann, dpa 16.01.2013) Hier geht es zum Artikel auf www.spiegel-online.de >>
Tattoo-Farben-Pass
Seit Tagen wird mal wieder die Verträglichkeit von Tattoo-Farben und deren mögliche Gesundheitsgefährdung diskutiert. Da wir zu diesem Thema immer wieder Anfragen erhalten wie unter anderem: „Ist mein Tattoo jetzt krebserregend?“ „Welche Farbe mit welchen Inhaltsstoffen wurde denn für mein Tattoo verwendet?“ „Ich habe mir im China-Urlaub auf der Straße ein Tattoo stechen lassen. War das jetzt ungesund?“   Wir können zu solchen Fragen leider keine konkreten Antworten geben! Schon gar nicht am Telefon oder via Email ohne die Tätowierung je gesehen zu haben. Um es aber in Zukunft einfacher zu gestalten, plädieren wir – zumindest für den deutschsprachigen Raum – für einen Tattoo-Pass. Hierin sollten verwendete Tattoofarben (Farbenhersteller & Farb-Inhaltsstoffe), Körperstelle, Tattoo-Artist und persönliche Angaben zum Tattoo-Träger festgehalten werden. Wir wissen, dass es zu dieser Idee einen großen Haufen von Pros & Contras geben wird. Aber letztendlich erleichtert es den Nachweis bei möglichen gesundheitlichen Folgeerscheinungen und man kann gezielt medizinische Gegenmaßnahmen einleiten. Ein Kärtchen mehr oder weniger im Portemonnaie wird wohl kaum auffallen. Oder man legt sich den Pass zu den Impfausweisen für Hund, Katze, Maus und Kind, Optiker-Dioptrien-Ausweis, Schüler-Ausweis, Bibliotheksausweis, Fahrrad-Pass, Freischwimmer-Ausweis, Reisepass, Videotheksausweis, etc.   Wir freuen uns über Ihre Meinung und jeden Kommentar zu diesem Thema in unserem Blog oder den üblichen Social-Media-Kanälen! Nur zu!   .

Sind Tattoos bei der Polizei erlaubt?

gepostet am 29.11.2012

© Picture-Factory - Fotolia.com
Tätowierungen gehören mittlerweile, genau wie Piercings, ins alltägliche Erscheinungsbild deutscher Straßen und Büros. Doch häufig wird beim Bewerbungsgespräch ein sichtbares Hautbild zum Nachteil und Hindernis für den Kandidaten da viel Wert auf sein seriöses Auftreten gelegt wird. Gerade bei Berufen, die eine hohe Nachfrage beinhalten, entscheiden sich die Personalchefs oftmals für einen nicht tätowierten Bewerber. Auch wenn die sogenannten Soft Skills (soziale Kompetenz) der Berufsanwärter gleichauf sind, so spielt das äußere Erscheinungsbild für die letztendliche Entscheidung immer eine wichtige Rolle.   Dürfen Tätowierungen ein Ausschlussgrund für den Test zum Polizeidienst sein? Tattoos an sichtbaren Körperstellen wie Hand, Arm, Nacken und Gesicht sind in vielen deutschen Bundesländern ein klares Ausschlusskriterium für den Polizeidienst! Das wird durch das sogenannte Neutralitäts- und Mäßigungsgebot geregelt, welches Tattoos an sichtbaren Körperstellen verbietet. Die Begründung hierfür ist, dass Polizisten Repräsentanten des Landes sind und das äußere Erscheinungsbild und das persönliche Auftreten entscheidend dazu beitragen. Dagegen hat u.a. ein junger Bewerber aus Nordrhein-Westfalen 2012 geklagt nachdem er aufgrund einer großflächigen Tätowierung bereits vom Eignungstest ausgeschlossen wurde. Das Verwaltungsgericht Aachen entschied mit Beschluss vom 31.Juli 2012 im vorläufigen Rechtsschutzverfahren (Zitat, ff: 1 L 277/12), dass ein Bewerber für den Polizeidienst nicht deshalb aus dem Verfahren ausgeschlossen werden darf, weil er an beiden Armen großflächige Tätowierungen vom Schulterbereich bis zu den Unteramen aufweist. Das zuständige Landesamt für die Polizeiausbildung in Selm (Kreis Unna) wies den Einstellungsbewerber unter Hinweis auf dessen mangelnde Eignung wegen der Tätowierungen ab und berief sich u.a. darauf, dass deutlich sichtbare Tätowierungen mit der Neutralität eines Polizeibeamten nicht in Einklang zu bringen seien. Nach einem Erlass des Innenministeriums aus dem Jahre 1995 stellten Tätowierungen, die beim Tragen der Sommeruniform mit kurzärmeligen Hemd zu sehen seien, einen Eignungsmangel dar. Das Gericht hat betont, dem Antragsteller dürfe nicht bereits die Gelegenheit genommen werden, dass Testverfahren für die am 1. September 2012 beginnende Polizeiausbildung zu durchlaufen. Die ablehnende Entscheidung des Landesamtes mache nicht deutlich, welche konkreten Eignungsmängel dem Antragsteller vorgehalten würden. Die Vorgaben eines 17 Jahre alten Erlasses dürften angesichts des gesellschaftlichen Wandels nicht ohne nähere Prüfung eine mangelnde Eignung begründen können. Ob in großflächigen Tätowierungen im sichtbaren Hautbereich tatsächlich eine "überzogene Individualität" zum Ausdruck komme wie das Landesamt angenommen habe, müsse in einem Hauptsacheverfahren näher untersucht werden. Ob der Antragsteller tatsächlich die Voraussetzungen für die spätere Übernahme in den Polizeidienst erfülle, könne nun in dem anstehenden Testverfahren festgestellt werden. Der Beschluss ist nicht rechtskräftig. Am Donnerstag (29.11.2012) entscheidet das Verwaltungsgericht Aachen über die Eignung des jungen Bewerbers. Durch ein Eilverfahren wurde er zunächst zum Polizeieignungstest zugelassen.   Sollte man sichtbare Tätowierungen im öffentlichen Dienst und gerade bei der Polizei erlauben oder nicht? Pro & contra Begründungen gibt es reichlich dazu. Die Aussage, dass Tattoos in der Mitte der Gesellschaft angekommen seien, muss man hierbei tatsächlich in Frage stellen und genauer Betrachten. Zudem geht es darum festzulegen, welche Tätowierungen, Symbole, Schriftzüge und Motive erlaubt sind und welche unter keinen Umständen. Tattoos haben aber auch viel Interpretationsfläche. Für den einen ist die Fleur-de-Lys als Beispiel eine Kennzeichnung für Reinheit und Unschuld. Für den anderen ein Zeichen, dass jemand unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Aber vielleicht gefiel dem Tattooinhaber einfach nur das Symbol. Wie soll man sich da also entscheiden? Ein sehr aktuelles Beispiel aus unseren eigenen Kreisen zeigt die Problematik noch deutlicher. Ein junger Polizeianwärter ist zu drei verschiedenen Eignungstests in unterschiedlichen Bundesländern geladen worden. Er trägt voller Stolz eine Unterarmtätowierung mit dem Wort „Respect“. Mehr geht ja kaum - vielleicht noch „I love Polizei“. Aber wie entscheidet man nun auch im Hinblick auf andere Tattoo tragende Bewerber? „Respect“ ist okay aber ein „Bullterrier namens Waldi“ nicht? Wir werden den Fortlauf in den kommenden Tagen genauer Beobachten und darüber berichten. Die Einstellung zur Tätowierung hat sich in den letzten Jahren auf jeden Fall geändert und viele akzeptieren sie auch bereits. Allerdings ist eine Vielzahl der Tattooträger der ständigen Diskussion um ihre Hautstichelei überdrüssig und das Bedürfnis nach einer Tattooentfernung wächst seit einiger Zeit darum stetig. Eine professionelle, schmerzarme und effektive Entfernung von Tätowierungen ist dank der modernen medizinischen Lasertechnik möglich. Hierbei werden anhand von unterschiedlichen Laser-Licht-Wellenlängen die unter der Haut sitzenden Tattoo-Pigmente bestrahlt und aufgebrochen. So können sie vom körpereigenen Lymphsystem aus der Hautstelle abtransportiert werden. Die Lasertherapie beinhaltet mehrere Sitzungen im Abstand von 4 bis 6 Wochen in denen das Tattoo immer weiter aufhellt. Wer also in den Polizeidienst trotz Tätowierung eintreten möchte - und im Sommer auf Langarmhemden verzichten will - sollte sich einen Beratungstermin bei unseren Dermatologen vor Ort organisieren. Wir helfen Ihnen gerne weiter.   .

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