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In diesem Forum finden Sie alle News zum Thema Tattooentfernung. Sie haben die Möglichkeit Blog-Einträge zu kommentieren und ärztliche Ratschläge einzuholen.

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Liebes-Tattoo Copyright (c) Fotolia 2012
Das Liebes-Tattoo – eine heikle Sache   In diesen Tagen erregte der Hollywoodstar Angelina Jolie Aufsehen mit einem offenen Brief an die New York Times, in dem sie die Gründe für ihre Entscheidung darlegte, sich präventiv die Brüste amputieren zu lassen. Das sicherte natürlich mediale Aufmerksamkeit, wobei das gemischte Doppel „Brangelina“ ohnehin zu den Lieblingen der Celebrity News Industrie zählt. Also, honni soit qui mal y pense ( Ein Schelm, wer Böses dabei denkt )! Angelina Jolie bietet aber nicht nur durch Schauspielerei Anlass für allerlei Projektionen, sie lässt sich auch mit Wonne Lebensereignisse buchstäblich auf den Leib dokumentieren. Wie damals der gestochene Liebesbeweis an ihren Verflossenen, Mr. Thornton. In brachialer Typografie unter einem chinesischen Drachen prangte „Billy Bob“ auf dem linken Oberarm der Engelsgleichen. Nun verschwand das gemeinsame Glück der beiden recht bald, aber wohin jetzt mit „Billy Bob“? Er wurde mit Laserlicht zum Verblassen gebracht. (Der Schriftzug, nicht der Mann.) Nach bereits fünf Sitzungen soll sich das Tattoo verflüchtigt haben. Gut möglich, denn es handelte sich um eine dunkle Tätowiertinte – und diese sprechen seit jeher besonders gut auf die Behandlung per Laser an. Zehn Jahre nach Angelina Jolies Laser-Behandlung ist z. B. der gütegeschaltete Nd:YAG Laser eines der bevorzugten Mittel der Wahl. Geschulte Dermatologen arbeiten mit dieser Sorte Laser sehr rasch und hautschonend. Damit werden Tattoo-Geschichten mit Partnern, die selbst schon Geschichte sind, reversibel. Je nach Physiologie des Patienten sowie Größe und Farbigkeit der Tätowierung variiert die Dauer der Behandlungen. Besser ist natürlich, sich solche Dinge von Anfang an gut zu überlegen. Vielleicht doch lieber ein allgemeines Lob auf die Liebe in die Haut pieksen lassen? Das kann bei Bedarf mit neuer Bedeutung aufgeladen werden! Form und Inhalt gehen gut zusammen, wenn das schmachtende Herz schwungvoll mit „Love hurts“ unterzeichnet wird. Oder „semper fidelis“, wahlweise kann das der Gattin oder dem Vaterlande gelten. Nüchtern betrachtet gleicht der Hirnzustand von Verliebten, wie der Komödiant und Mediziner Eckart von Hirschhausen es formuliert, dem einer Psychose. Das ist nicht die beste Ausgangssituation für eine so weit reichende Entscheidung wie die, sich tätowieren zu lassen. Hier soll Frau Jolie das letzte Wort haben: »I'll never be stupid enough to have a man's name tattooed on me again.«   Fragen und Antworten zum Thema Entfernung (nicht nur von Liebes-)Tattoos mittels Laser finden Sie auf unserer Homepage und im Blog.   .

Weg mit dem Tattoo! (DW Artikel)

gepostet am 26.03.2013

Tattooentfernung Nd YAG Laser (c) Copyright Doctare GmbH 2013
Wenn das Tattoo-Motiv nicht mehr gefällt oder bedingt durch berufliche wie private Anforderungen das gestichelte Hautbildchen einfach nur noch stört, kommt immer öfter modernste Medizintechnik zum Einsatz.   Eine Lasertherapie zur Tattooentfernung ist die derzeit sanfteste und effektivste Methode die ungewünschten Farbpigmente aus der Haut zu lösen. Doch die Laserbehandlung birgt auch Risiken.     Lesen Sie im Folgenden einen interessanten Deutsche Welle Artikel von Autorin Gudrun Heise im Gespräch mit unserer Bonner Dermatologin Frau Dr. Marina Scheler (Oberärztin in der Jungbrunnen Klinik Dr. Fratila GmbH)      Zum Artikel geht es hier >>   Verlinkung mit freundlicher Genehmigung der Chef-Redaktion von Deutsche Welle (März 2013)   .
© fotorince - Fotolia (c) Copyright 2013
„Die ultimative Form der Selbstdarstellung“, wie der U.S.-amerikanische Erfinder und Hersteller Violent-Lips® LLC. aus Beverly-Hills, Kalifornien selber sagt. Die Unternehmensgründer Jeff Haddad und Lori Magnier ließen sich 2011 von Haddas Töchtern Isabella und Sophia inspirieren, als diese mit den selbstklebenden Fake-Tattoos ihrer Mutter spielten und sich diese unter anderem auf die Lippen klebten. Zwei Jahre später wird Violent-Lips® laut dem Allure Magazin als der am schnellsten wachsende Trend im Markt der Lippenstift-Innovationen gefeiert.   Lippen-Tattoos sind temporäre Applikationen, die via bunter bedruckter Klebefolie auf den Lippen angebracht werden und rund 8 Stunden lang halten sollen. Ihre Form ist individuell anpassbar, da die Folie auf jede Lippe zugeschnitten werden kann.   Auffallende Muster passend zu jeglichem Outfit Der Kreativität bei der Farbwahl sind keine Grenzen gesetzt. Ob Tiermuster, Punkte, Karos oder ganze Schriftzüge. Alles was sich drucken lässt, kann nun zeitlich begrenzt auf Ober- und Unterlippe geklebt werden. Im Gegensatz zu anderen Kosmetikprodukten mussten keine Tierversuche durchgeführt werden um eine F.D.A. Zulassung in den USA zu erhalten. Die Lippen-Tattoos sind vegan und werden in der Form angebracht, wie wir es noch aus Zeiten von Fake- bzw. Kinder-Tattoos her kennen. Die Folie wird zugeschnitten, dann rund 40 Sekunden lang auf die angefeuchtete und von anderen kosmetischen Mitteln befreiten Lippen gepresst und abgezogen. Fertig ist die bunte Lippe! Anwender-Tipps gibt es hierzu ausreichend auf diversen Internetseiten. Ein Nachschminken der Lippenkonturen entfällt. Das wird vor allen Dingen den Herren beim Warten auf die Grün-Phase im Straßenverkehr erfreuen. Die Produkte von Violent-Lips® sind aus 100%igem Latex und Gluten-frei! (haben wir schon mal bei anderen Gummi-Produkten gelesen). Das soll für beide Seiten einen außergewöhnlichen Tragekomfort beinhalten. Ob die Lippen-Tattoos kussecht sind, können wir noch nicht bestätigen. Auf jeden Fall bleibt der Hemdkragen sauber. Einfacher zu entfernen als Permanent Make-ups sind die Violent-Lips® auch. Der Laser bleibt hierbei also im "Off"-Modus. Mit Baby-Öl oder Make-up Entferner lassen sich die Latex-Lippen wieder ablösen.      Essen und Trinken darf man weiterhin. Ob man mit der Klebefolie schlafen gehen, Sport machen oder in die Sauna gehen sollte? Wir raten mal vorsichtshalber davon ab. Ein individueller Hingucker sind die Lippen-Tattoos auf jeden Fall!   Wer sie im Internet bestellen möchte, dem empfehlen wir http://www.violentlips.com oder http://www.lippentattoo.org     .
© Haramis Kalfar Fotolia
Uns erreichen immer wieder Anfragen per Email oder über unsere Social-Media-Kanäle bei facebook, Twitter und Google+ zum Thema: "Welche Lasersysteme sind für welche Tattoofarben geeignet?" Unsere Erfahrungen und dabei vor allen Dingen die Zusammenarbeit mit den Medizinern hat ergeben, dass sich eine pauschale Antwort immer noch nicht liefern lässt. Jede Tätowierung ist so individuell wie sein Träger. Daher können wir nur eine grobe Übersicht erstellen. Dabei wird nicht berücksichtigt, woraus die Tattoofarben hergestellt wurden - also welche Inhaltsstoffe sie haben.     Für eine erfolgreiche Laserbehandlung von Tätowierungen spielen folgende Faktoren von Grund auf eine wichtige Rolle: - Profi- oder Laien-Tattoo - Größe der Tätowierung - ein- oder mehrfarbiges Tattoo - Einbringungstiefe der Tattoo-Tinte in die Haut - Pigmentdichte (Anzahl der Tattoopigmente in der Haut) - chemische Zusammensetzung der Tattoopigmente - Absorptionsverhalten der Tattoo-Farbe - Alter der Tätowierung - Körperstelle des Tattoos - eigene körperliche Konstitution des Tattoo-Trägers - Auswahl des/ der Lasersystem/e (inkl. Laserlicht-Wellenlängen) - Pulsdauer des Lasers (Nano- oder sogar Picosekunde) - Energiedichte-Einstellung am Laser (Joule bzw. Millijoule) - Einhaltung von Nachsorge- und Pflegehinweisen nach den Lasersitzungen    Folgende tabellarische Aufstellung zeigt nun, welches Lasersystem mit zugehöriger Licht-Wellenlänge für eine erfolgreiche Entfernung von Tattoo-Farben geeignet ist.     Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass schwarze, dunkelblaue und sehr dunkelgrüne Tattoo-Pigmente am effizientesten wieder entfernt werden können. Das liegt vor allen Dingen daran, dass diese Farbpigmente das entsprechende Laserlicht am besten absorbieren und somit schnell zertrümmert werden. Der gütegeschaltete Nd:YAG Laser mit Pulsdauern von 5 - 6ns (Nanosekunden) zeichnet sich hierbei besonders aus. Er ist oftmals mit seinen 2 vorhandenen Wellenlängen von 1064nm und frequenzverdoppelt 532nm das Lasersystem, welches hautschonend und trotzdem effektiv die meisten Tattoopigmente unter der Haut zerstört. Je kürzer der Lichtimpuls (Pulsdauer) des Lasers dabei ist, umso weniger Colletralschaden erfährt das zu behandelnde Hautareal dabei. Hellere und bunte Tattoo-Farben sprechen nur teilweise auf Laserlicht an. Grund hierfür ist, dass helle Farben wie gelb und weiß aber auch violett das meiste Laserlicht reflektieren und somit nur unbefriedigend behandelt werden können.  Bunte Tätowierungen sprechen sehr individuell auf das Laser an. Daher sollte jeder Lasertherapie eine kleine Probebehandlung an einer unauffälligen Stelle des Tattoos voran gehen. Hierbei zeigt unsere Erfahrung wiederum, dass bei orange-/ rot- und braunfarbenen Tätowierungen das Laserlicht des Nd:YAG Lasers bei Wellenlänge 532nm und das des gepulsten Pigment-Farbstofflasers bei 510nm (dieser allerdings nur bedingt) geeignet ist. Der Rubin- und Alexandritlaser (694nm/ 755nm) lässt grüne Tattoofarben aufhellen und verschwinden. Eine neue Generation von Alexandrit-Lasern, der sogenannte PicoSure-Laser verspricht hierbei umfassendere Behandlungsmöglichkeiten. Mit seiner Wellenlänge von 755nm ist er eigentlich bekannt für die Behandlung von grünen Tattoofarben. Durch die sehr kurze Impulsdauer des PicoSure-Lasers von unter einer Nanosekunde macht er sich zudem einen photoakkustischen Effekt zu Nutze, auf den eine ausgedehntere Anzahl von Tattoopigmenten reagiert (wir werden entsprechende Behandlungen mit diesem Laser weiter beobachten und darüber berichten).  Zu jeder Wahl des passenden Lasersystems kommt noch ein sehr wichtiger Punkt hinzu. Die Einstellung der Energiedichte - angezeigt in Joule, mini-Joule (J/mJ) oder auch Watt (W). Hierbei werden die größten Fehler gemacht. Hohe Energiedichte heißt nicht gleich schnelle Behandlungsresultate, sondern vor allen Dingen bedeutet es ein höheres Narbenrisiko. Laserbehandlung sollten immer mit einer niedrigen Energiedichte (um 300-400mJ oder weniger je nach Farbe) beginnen. Da sich noch eine Vielzahl von Tattoopigmenten in der Haut befinden, wird man selbst bei geringer Energieleistung schon eine Aufhellung des Behandlungsareals feststellen können. Je heller die Hautstelle von Behandlung zu Behandlung wird, um so höher kann die Energiedichte dann ausgewählt werden. Um auch die letzten hellen Pigmentreste einer Tätowierung aus der Haut zu entfernen, reichen die Einstellparameter bei sehr guten Q-switched Nd:YAG Lasersystemen bis 1000 und sogar 1800mJ.     Es ist also selbst für sehr erfahrene medizinische Lasertherapeuten recht schwierig den geeigneten Laser nebst Parameter-Einstellungen für das entsprechende Tattoo-Pigment auszuwählen. Daher raten wir – je nach Farbgebung der Tätowierung - immer dazu, ein Laserzentrum oder Dermatologen mit einer umfangreichen Laserausstattung für eine erfolgreiche Lasertherapie des „kompletten Tattoos“ aufzusuchen. Und bringen Sie Geduld mit! Eine Laser-Tattooentfernung ist kompliziert und langwierig! Jedenfalls ging das Stechen schneller - versprochen!   Weitere Fragen und Antworten haben wir auf den Seiten unserer Homepage für Sie auch im Blog zusammengetragen.   Möchten Sie eine Frage oder Anmerkungen an uns direkt stellen, dann senden Sie uns doch bitte hier eine Email!   Erfahrene und professionelle Mediziner zur Laser-Tattooentfernung finden Sie über unsere Arztsuche! .

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