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Unter die Haut Fachgespräch CDUCSU Bundestag März 2019 Copyright BVT eV
Und wieder einmal gaben sich die Tattooverbände BVT, DOT und ProTattoo am 13. März 2019 gemeinsam mit der stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundtagsfraktion und Initiatorin des Tattoo-Gipfels, Frau Gitta Connemann im Bundestag die Ehre. Voll motiviert und auf einer Linie setzten sie sich im politischen Fachgespräch zum Thema Berufszugangsregelung für Tätowierer/innen für die gute Sache ein.            Eine kurze Zusammenfassung hier von Rechtsanwalt Urban Slamal, Vorstand des Bundesverband Tattoo e.V.:    "Da uns jetzt – verständlicher Weise – schon verschiedene Anfragen erreicht haben, was denn da eigentlich gerade in Berlin passiert und was die Tätowiererschaft dort zu suchen hat und vor allem auch Bedenken bestehen mögen, was wir dort eigentlich vorhaben, hier nur eine kurze Zusammenfassung dessen, worüber gerade – und zwar ganz an Anfang eines politischen Prozesses – in Berlin geredet wird:   Gegenstand unserer Unterredung war (und ist) das von allen Verbänden Bundesverband Tattoo e.V., Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. und ProTattoo e.V. gemeinsam getragene Vorhaben, in Zukunft die Aufnahme des Berufs des Tätowierers an gewisse Eingangsvoraussetzungen zu knüpfen. Nichts absurd kompliziertes, nur Dinge, die sich für einen seriösen Tätowierer ohnehin von selbst verstehen: Ausreichende Hygienekenntnisse (hier sollte die von dem DOT e.V. initiierte kommende DIN 17169 Maßstab sein) und ein paar weitere Skills wie z.B. erste Hilfe, grundlegende Kenntnisse der rechtlichen Rahmenbedingungen des Tätowierens, ein Minimum Dermatologie (wie soll man sonst seine Kunden korrekt aufklären?) und solche Sachen. Nichts Unerfüllbares und keine große Geschichte.   Natürlich werden wir uns bemühen, soweit als möglich, bestehende Studios aus solchen Regelungen draußen zu halten. Wir können natürlich nicht garantieren, dass uns das in allen Punkten gelingt – auf der anderen Seite ist man ja als Studiobetreiber ohnehin ab und an mal einer Hygienekontrolle unterworfen, so dass sich für bestehende Unternehmen nichts Wesentliches ändern sollte.   Aktuell haben wir uns gegen die Vorgabe eines bestimmten Ausbildungswegs ausgesprochen. Aus unserer Sicht ist es wichtiger, dass bestimmte Grundfähigkeiten bzw. -Kenntnisse vorhanden sind, als sich mit der Frage zu befassen, woher die jeweilige Person diese hat.   Wichtig erscheint uns indes, dass ein entsprechender Kenntnisnachweis auch von solchen Leuten zu erbringen ist, die zwar ein Tattoostudio betreiben, selbst aber keine Tätowierer sind. Wie soll man sein Studio im Griff haben, wenn man nicht weiß, worauf man zu achten hat?   Um eine möglicherweise bestehende Sorge zu adressieren: Niemand hat vor, aus einer solchen Regelung ein bürokratisches Ungetüm werden zu lassen, welches Tätowierer in erhebliche Kosten stürzt oder von ihnen Dinge abverlangt, die nicht ohnehin eigentlich selbstverständlich sind. Es geht nicht darum, Tätowieren oder Studiobetreibern das Leben schwer zu machen, sondern schwarze Schafe daran zu hindern, Schindluder an ahnungslosen Kunden zu betreiben. Bitte vergesst nicht, dass der weit überwiegende Teil derjenigen Leute, die für die Branche in Berlin waren (und zukünftig sein werden) ihrerseits Tätowierer sind, die sich sicher das Leben nicht selbst unnötig verkomplizieren wollen.   Wenn es von Eurer Seite Klärungsbedarf, Nachfragen oder auch Kritik gibt: Bitte setzt Euch mit uns in Kontakt. Bedenken, Sorgen oder Wünsche können wir nur berücksichtigen, wenn wir diese auch kennen!   Danke für die Aufmerksamkeit!"   Urban Slamal   Infos und Kontakt zum Bundesverband Tattoo e.V. findet Ihr hier http://www.bundesverband-tattoo.de/    . 
Jahr des Schweins 2019 (kottofei AdobeStock)
Der chinesische Mondkalender beschert uns 2019 Schwein in Kombination mit dem Element Erde – das „Erde-Schwein“ (己亥 jihai) Das soll besonders für Glück und wirtschaftlichen Wohlstand stehen, nicht für Schnitzel mit Pommes, Gott bewahre! Jene die in einem der Jahrgänge 1935, 1947, 1959, 1971, 1983 und 1995 geboren wurden, könnten dem chinesischen Horoskop zufolge ordentlich „Fett zulegen“ und sich „freuen wie Schnitzel“.     Auch in der westlichen Kultur gilt das Schwein als Symbol des Glücks. Es soll sogar Leute geben, die ein Schweineantlitz als Tattoo tragen – warum auch nicht? Das domestizierte Schwein ­– Sus scrofa domesticus – begleitet die Menschheit seit rund 9 000 Jahren. Das will was heißen!   Was war los im vergangenen Hunde-Jahr 2018? Der treue Hund (狗 gǒu), der 2018 den protzig-prahlenden Hahn abgelöst hatte, stand für soziale Stabilität und Verlässlichkeit – vermutlich müssen wir die Sache so deuten, dass es alles noch viel schlimmer hätte kommen können. Immerhin hat die deutsche Equipe 14 mal Gold bei der Winterolympiade geholt, Kim und Don haben die Größe ihrer roten Knöpfe verglichen, die deutschen Journalisten Deniz Yücel und Meşale Tolu sind freigekommen, Höhlen-Taucher retteten eine Fußballmannschaft, das englische Parlament diskutierte den Brexit und über Deutschland schien die Sonne dermaßen, dass man praktisch im Rhein hätte spazieren gehen können. Vom Fußball wollen wir an dieser Stelle lieber nicht reden … Haben wir jetzt in 2019 Schwein? Nun stehen die Zeichen auf Prosperität – und wir reiben uns die Augen. Kann das sein? Es knirscht hörbar im Gebälk der Weltordnung, die zeitgenössischen Auguren murmeln vom Abschwung Die Indizes zeigen gen Süden – doch da steht ein Schwein auf dem Flur und grunzt uns fröhlich an. Es ist eine Frage der Perspektive und der Nerven: Große Veränderungen bergen große Chancen, der Fengshui-Index orakelt von Mai, Juni und November als günstige Momente für einen Cash-in (wenn man denn Cash hatte, um vorher zu investieren). Die typischen Bauernhofbewohner scheinen übrigens auch vom Jahr des Schweins zu profitieren: Wer im Zeichen von Ochse, Hase, Ziege und Ratte geboren wurde, sollte 2019 einen guten Lauf haben. Und wer ist alles im Zyklus des „Erde-Schwein“ geboren? Da ist man mit Humphrey Bogart, Alfred Hitchcock und Ernest Hemingway in guter Gesellschaft. Schauspieler Ronald Reagan, der den Präsidenten der USA mimte, ist mit von der Partie. Heike Makatsch, Winona Ryder und Anna Netrebko sind übrigens Schweine, so auch Elon Musk, Vitali Klitschko und Iggy Pop – nur im besten Sinne des chinesischen Horoskops natürlich. Also greifen wir uns eine von den Jiaozi-Teigtaschen, die traditionell zum Jahr des Schweins gereicht werden und freuen uns auf eine Zeitspanne, in dem die Guten besser werden und die Spielverderber im Abseits stehen. Damit könnte man leben, oder? Vielleicht sollten Sie nun auch den lange ersehnten Jobwechsel ins Auge fassen. Möglicherweise ist ein Besuch beim Laser-Dermatologen anzuraten, denn immer noch sind Tattoos in manchen Branchen verpönt. Hier profitieren Sie vom Netzwerk von Doc Tattooentfernung – finden Sie hier Ihren Arzt und Dermatologen.   Happy New 2019!   .
Tattoo-Gipfel Berlin CDU/CSU Fraktion 2018 Copyright DocTattooentfernung
„Unter die Haut - Rahmenbedingungen für Tätowierungen“ im Deutschen Bundestag.   Gemeinsame Presseerklärung der Tätowierverbände, Bundesverband Tattoo e.V. (BVT), Deutsche Organisierte Tätowierer e.V. (DOT) und ProTattoo e.V. zum Fachgespräch „Unter die Haut - Rahmenbedingungen für Tätowierungen“ am 28.11.2018 im Deutschen Bundestag.         Der Austausch zwischen Vertretern der CDU/CSU Fraktion, Wissenschaft, Forschung, Wirtschaft, Gesundheit und den Tätowierverbänden war sowohl informativ als auch konstruktiv. Dies stimmt uns optimistisch, ein solides Fundament geschaffen zu haben, um gemeinsam mit der Bundesregierung sinnvolle Lösungen für die Zukunft des Tätowierens zu finden.   Die Stichworte lauten dabei Verbraucherschutz und Hygiene. Für die Berufsverbände steht zudem auf der Agenda, die weitestgehende Freiheit unserer Branche zu gewährleisten und bei dieser Situation zu fragen, wo das Tätowieren beruflich angesiedelt ist. Abschließend spielt das Thema Altersvorsorge eine große Rolle. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Gitta Connemann MdB der CDU/CSU Fraktion des Deutschen Bundestages brachte im Juni diesen Jahres den Ball ins Rollen: Das Tätowieren ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und dabei so schnell gewachsen, dass viele Bereiche dieser Branche dem gesellschaftlichen Umfang entsprechend einer Überprüfung unterzogen werden sollten.   Die Veröffentlichung in der Presse fand unter dem Begriff des "Tattoo-Gipfels“ statt. Damit keimten natürlich auch bei uns sofort Ängste um die Zukunft des Tätowierens auf. Würde die neuzeitliche Gestaltung aus behördlicher Sicht womöglich über das Ziel hinausschießen? Aus diesem Grunde wurde seitens der Berufsverbände die Zusage zur Erörterung, Unterstützung und Dialog gemacht. Am Mittwoch der vergangenen Woche fand der Auftakt in Berlin statt. Details dazu nachfolgend:   Die Inhalte, Akteure und Gesprächsschwerpunkte waren sehr vielschichtig. Das Gespräch selbst war von der Initiatorin, Frau Gitta Connemann, stellvertretende Fraktionvorsitzende der CDU /CSU Bundestagsfraktion und ihrem Team sehr gut vorbereitet. Die positive Einschätzung, dass Frau Connemann mit Sinn und Verstand für alle Beteiligten an das Thema herangeht, wurde bereits während Ihrer Einleitung und Vorstellung der Agenda zum Fachgespräch deutlich. Sie resümierte Ihre Erkenntnisse zur Ausgangslage der Tattoobranche in Deutschland und Europa betreffend der folgenden Themen, welche im weitesten Sinne auch der Agenda des Fachgespräches entsprachen:   • Daten und Fakten zum Thema Tätowierungen • Derzeitige Regulierung im Bereich Sicherheit, Hygiene und Beratung • Regulierung für den Berufszugang • Regulierung von Tätowiermitteln • Rechtliche Rahmenbedingungen im europäischen Ausland • Forschung und valide statistische Daten   Das Ziel dieses Auftaktgespräches wurde von Frau Connemann sehr klar und deutlich formuliert. Am Ende des Fachgespräches sollte die derzeitige Ausgangssituation von allen Vertretern konkretisiert sein und es sollte klar werden welchen Handlungsbedarf alle Vertreter sehen.   Eine Grundlage der zukünftigen Arbeit bildet dabei die auch vom DOT e.V. über die vergangenen Jahre in Eigeninitiative und zum Großteil auf eigene Kosten mitentwickelte DIN/CEN-Norm. In einer EU-Arbeitsgruppe wurde unter der Leitung von Andy Schmidt (DOT e.V.) gemeinsam mit der DIN und anderen Experten aus 12 Ländern ein ausführliches Regelwerk für das Tätowieren geschaffen, dass Anfang kommenden Jahres durch die DIN publiziert werden soll. Auch der BVT e.V. unterstützte dieses Projekt. Damit wurde zeitgemäß fortgeführt, was mit der ersten Hygienerichtlinie-Empfehlung des DOT e.V. bereits im Jahre 1995 auf den Weg gebracht wurde. Also aus der Praxis für die Praxis.   In dem 2-Stunden-Gespräch in Berlin ging es um sichere Rahmenbedingungen für Verbraucher und diejenigen, die als Tätowierer tätig sind. Es ging nicht darum, künstliche Regulierungen zu generieren und den gesamten Bereich mit Regeln zu überziehen. Weiterhin war es nicht das Ziel, die Frage zu klären ob sich jemand tätowieren lässt bzw. wer sich tätowieren lässt. Alle Beteiligten waren sich außerdem einig: Hygiene-Standards sind unumgänglich, die Ästhetik der Gestaltung muss stets frei im Auge des Schaffenden und seines Kunden bleiben. Die gesetzten Ziele wurden von Frau Connemann und allen Vertretern auf Augenhöhe erörtert.   Wir freuen uns vor allem, dass unsere Erfahrungen und Kompetenzen aus dem Tätowier-Segment gehört wurden und ernsthafte Berücksichtigung fanden. Die Gespräche waren sehr konstruktiv und endeten darin, dass weitere Fachgespräche zu den Themen wie bspw. Hygiene und Sicherheit oder Berufszugang unabdingbar sind.   Alle drei Tätowierverbände nehmen auch an diesen Fachgesprächen gerne teil und setzen sich für eine gesunde Gestaltung des Tätigkeitsfeldes der von uns vertretenen Menschen ein. Wir bedanken uns an dieser Stelle recht herzlich bei Frau Connemann für Ihr Engagement und die hervorragende Moderation des Fachgespräches. Der weiteren gemeinsamen Gestaltung sehen wir mit Spannung und positiver Aufbruchstimmung entgegen - für eine gemeinsame bunte Zukunft.   An dem Fachgespräch beteiligten sich ca. 40 Vertreter der unterschiedlichsten Bundesministerien, Verbände und Institutionen. U.a.:   • Drei Mitglieder des Bundestages der CDU/CSU • Der Staatsekretär des Ministeriums für Ernährung und Landwirtschaft • Vertreter der Bundesministerien für Gesundheit • Vertreter des DIN-Normierungsausschusses • Vertreter des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD) • Vertreter des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) • Vertreter der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) • Vertreter der Unfallversicherungen • Vertreter des Robert Koch-Institutes     .
Tattoo Arzt  DocTattooentfernung Copyright by Manu Wolf 2018
Bestimmte Berufsgruppen haben immer noch den Nimbus einer gewissen Seriosität, wobei das für den Sozialwissenschaftler soviel heißt, dass bestimmte Werte aus dem konservativen Kanon mit dem Berufsbild verquickt sind. So haben es beispielsweise Polizeianwärter mit Tätowierungen zuweilen schwer, überhaupt zur Eignungsprüfung für den Staatsdienst zugelassen zu werden. Von Bankern, Anwälten und Flugbegleitern wird ebenfalls ein unauffälliger Auftritt erwartet, wenngleich auch hier und da seit neuestem die Krawatte fällt, um Kundennähe zu suggerieren.   Wie ist es nun um Ärzte bestellt? Wirkt sich eine sichtbare Tätowierung am Weisskittelträger negativ oder positiv auf die Wahrnehmung seitens des Patienten aus?   Prof. Dr. med. habil. Tattoo  – ob das gut geht? Die Forscher Marissa Cohen, Donald Jeanmonod, Holly Stankewicz, Keith Habeeb, Matthew Berrios und Rebecca Jeanmonod haben dazu kürzlich eine empirische Studie durchgeführt. Mit sieben Fragen zu Zuwendung, Behaglichkeit, Fachkompetenz, Professionalität und Bereitschaft, sich vom gleichen Arzt erneut behandeln zu lassen, wurden Patienten einer Notaufnahme nach der Behandlung befragt. Behandelt wurden sie von »präparierten« Ärzten, die mit und ohne Fake-Tattoos und sogar mit vorgetäuschten Piercings ans Werk gingen. Abgeglichen wurden die erzielten Werte nicht-tätowierter oder -gepiercter Ärzte mit den Varianten »Tattoo«, »Piercing« sowie »Tattoo & Piercing«. Das Ergebnis des Vergleichs zwischen den drei Testreihen mit der »konservativen« Vergleichsreihe lässt sich knapp zusammenfassen: In der Notaufnahme macht es in der Perspektive der Patienten wohl keinen Unterschied, ob der Arzt tätowiert und/oder gepierct ist oder nicht. Übrigens handelte es sich um Patienten aller Dringlichkeitsgrade.   In der Notaufnahme ist einem das Licht am Tunnelende näher als das Tattoo. Die gute Nachricht ist: In der Situation der Notaufnahme ist es den Patienten offenkundig schnuppe, ob die behandelnden Ärzt*innen Tribals am Arm (Männer), Nasenstecker (Frauen) oder Ohrringe (Männer) trugen. Die psychologische Seite eines Besuchs in der Notaufnahme dürfte von dem dringenden Anliegen geprägt sein, einen akuten „Notfall“ behandelt zu sehen. Die Prioritäten dieser Patienten liegen dann möglicherweise nicht auf der Wahrnehmung etwaigen Hautschmucks beim behandelnden Arzt, sondern darauf, dass endlich bitte mal einer die sprudelnde Varizenblutung an meinem Bein stoppen möge. Eventuell haben nicht alle Patienten die Körperverzierungen ihrer Docs wahrgenommen – was aus unserer Sicht nicht korrekt abgefragt wurde (hätte als letzte Frage nicht-verfälschend integriert werden können!). Auch sonst lässt der Versuchsaufbau einen ins Grübeln kommen: Tribals, Nasenstecker und Ohrringe? Abgesehen von der Motivwahl beim Fake-Tattoo – nicht sehr einfallsreich – sind Nasenstecker und Ohrringe eventuell nicht das Erste, was einem beim Stichwort Piercing einfällt ... Wie verhielte es sich bei Labret-, Tragus- oder Septum-Piercings? Wie werden aber tätowierte und/oder gepiercte Ärzte in deren Praxisalltag oder bei der Visite auf der Klinikstation wahrgenommen? Das heißt, in welchem Licht sähen Patienten ihr Gegenüber in einer weniger dringlichen Situation? Die These liegt nahe, dass allgemein verbreitete Vorurteile zu Tattoos und Piercings sich in diesen Fällen durchaus negativ auf die Zumessung von Vertrauenswürdigkeit auswirkten. Dr. B. Rinkmann aus der Black-Wood-Clinic mit Augenbrauenpiercing mit Ball Closure Ring und der Fleur de Lis am Hals tätoiwiert!? Faustregel: Wenn ein Vorurteil besteht, so zeigt es auch Wirkung und es ist schwerer zu spalten, als ein Haar. Kein Mensch ist frei von Vorurteilen. Dass wir von anderen ohne ausreichende Begründung erstmal schlecht denken, ist reiner Selbstschutz. Im Arzt-Patineten-Verhältnis könnten Tattoo-Motivwahl und Art des Piercings sicherlich auch eine Rolle spielen – ein Äskulapstab auf dem Unterarm tätowiert wäre schon ein anderes Statement als ein Totenkopf mit Messer zwischen den Zähnen, richtig? Einem Arzt zu begegnen, der den vollständigen Eid des Hippokrates auf dem Körper trägt, ist unsererseits nicht vollkommen ausgeschlossen – ein bisschen lang ist er aber schon. Eindruck würde es jedenfalls machen!!    Eine Tätowierung ist eine Form der Kommunikation innerhalb eines bestimmten Zeichensystems. Wer sich sichtbar tätowieren lässt, will seinen Mitmenschen etwas sagen. Vielleicht ist es ein guter Ansatz, sich als Arzt vorab zu überlegen, was man seinen Patienten auf dieser Ebene mitteilen möchte. Was sich ansonsten unter dem weißen Kittel verbirgt, bleibt Arztgeheimnis.  Gleiches gilt im Übrigen bei Airlines für Piloten und Flugbegleiter oder im Bankwesen, wie auch das Handelsblatt aktuell berichtet. Aber mal ganz ehrlich – wo kommen wir hin, wenn wir Tätowierungen am Arbeitsplatz in Zukunft nicht erlauben würden - denkt man an die Schar von jungen attraktiven studierenden Tattoo-Trägern, die in absehbarer Zeit unsere Jobs übernehmen, für unsere Rente sorgen und die Speerspitze der Deutschen Wirtschaft abbilden wollen. Wir hoffen die haben bis zum Bewerbungstermin auf die Vorstandsposten ihre Instagram-Profile alle im Griff...   Wir können Euch nicht alle lasern, also „Think before you Ink“!! Und an alle Untätowierten: Gewöhnt Euch bitte an unsere schöne, bunte, neue Welt! .

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