Alle Neuigkeiten der Kategorie: Wissenschaft

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European Congress on Tattoo and Pigment Research Copyright 2019
WILLKOMMEN ZUM BEREITS 4. EUROPÄISCHEN KONGRESS ZUR TATTOO UND PIGMENT FORSCHUNG Um es mit den Begrüßungsworten von Tagungspräsidenten Dr. Maurice Adatto zu sagen: "Dieser Kongress ist ein wichtiger Schauplatz für alle, die sich mit dem Thema Tätowierung beschäftigen, um von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren, sich kennenzulernen, sich auszutauschen und den Puls der Tattoo-Welt zu fühlen."    Der ECTP-Kongress findet vom 26. bis 28. März 2019 in Bern (Schweiz) statt und bringt echte Fachleute aus ganz Europa und von außerhalb zusammen, die im Bereich Tätowierungen, Pigmentforschung und Tätowiermedizin tätig sind Das am 26. März stattfindende Pre-Congress-Seminar beinhaltet zudem wichtige Keynote-Vorträge der EU und weiteren prominenten Rednern zu den bevorstehenden Herausforderungen möglicher neuer EU-weit geltenden Regularien, die die Zukunft der Tattoo-Industrie dramatisch beeinträchtigen könnten.     Das gesamte Programm finden Sie hier im Link:  https://ectp2019.org/fileadmin/user_upload/ECTP/ECTP_programbog_FINAL.pdf   Wir können den ECTP als ein multidisziplinäres Forum für Forscher, Tätowierer, PMU-Künstler, Industrie und Regulierungsbehörden nur empfehlen. Weltweit ist diese Zusammenarbeit derzeit sichelrich einzigartig. Anmelden lohnt!! https://ectp2019.org/       Inhalte des ECTP2019: VORKONGRESS-SEMINAR: BEVORSTEHNDE REGULIERUNG DURCH DIE EUROPÄISCHEN UNION Hauptkongress  Die Welt der Tattoos und Tätowierer Permanent Make-up und medizinisches Tätowieren, ein schnell wachsendes Gebiet Tätowierung und Pigmentforschung an der Spitze Klinische Komplikationen, Prävention und Behandlung  Untersuchung und neue Forschung zu Tätowierfarben Branchenseminare (Hersteller und Zulieferer von Tätowiermitteln, Instrumentehersteller) Tätowierer- und PMU-Künstlerseminare Entfernung von Tätowierungen durch Laser und neuartige Methoden Häufig gestellte Fragen, Q & A-Sitzung für Interessengruppen Handelsausstellung Tagungsort Inselspital Bern Pathologisches Institut Inselspital Auditorium Langhans Eingang 43a Murtenstrasse 31 3010 Bern Tagungssprache: Englisch Der Kongress ECTP 2019 wurde mit 7 Kreditpunkten der Swiss Dermatology Society (SGDV / SSDV) und 3 Kreditpunkten der Laserkommission FMCH CME-zertifiziert.

Die ältesten Tätowierungen der Welt

gepostet am 06.03.2018

Seit fast hundert Jahren im British Museum, doch bisher unerkannt: Die ältesten Tätowierungen, die der Archäologie bekannt sind, wurden unter Anwendung moderner Technik auf einer ca. 5200 Jahre alten Mumie aus Oberägypten entdeckt. Es handelt sich um den konservierten Leichnam eines Mannes um die 20 Jahre, der auf seinem rechten Oberarm die Bilder eines Stieres und einer Ziege trägt.       Tattoo-Kunst 1000 Jahre älter als bisher angenommen Der bisherige Stand der Forschung wird durch diesen neuen Fund auf den Kopf gestellt: Zum einen waren Tätowierungen mit einem Alter um 4000 Jahre nachgewiesen worden, zum anderen fanden sich Tätowierungen auf ägyptischen Mumien bisher nur bei Frauen, sodass bis zum jüngsten Fund davon ausgegangen wurde, Tätowierungen wären als Körperkunst ausschließlich für Frauen in Frage gekommen, die diese als Zeichen der Fruchtbarkeit oder möglicherweise aus Motiven der Erotik getragen hätten. Die Mumie des jungen Mannes ist nicht die einzige, die unter Einsatz von Computertomografie und Infrarotkamera untersucht worden ist. Der mumifizierte Körper einer Frau aus der gleichen Epoche weist auf der rechten Schulter Tätowierungen in Form von vier gleichmäßigen Schlangenlinien auf, die wie vier S aussehen. Die Archäologen Renée Friedman, Daniel Antoine, Sahra Talamo, Paula J. Reimer, John H. Taylor, Barbara Wills, Marcello A. Mannino deuten die Tätowierungen der beiden Mumien als Symbole für gesellschaftlichen Status, Mut und magische Kenntnisse.   War Ötzi nicht der älteste Tätowierte? Bislang galt die Gletschermumie »Ötzi« aus den Ötztaler Alpen in Tirol als Beleg für die früheste bekannte Tätowierung, und Ötzi könnte älter sein als die beiden oberägyptischen Mumien. Der Gletschermann aus der Jungsteinzeit dürfte zwischen 3350 und 3100 vor unserer Zeitrechnung gelebt haben, während die beiden Mumien aus Gebelein nahe Luxor eventuell knapp 100 Jahre jünger sind. Gemeinsam sind dem Tiroler und dem Ägypter, dass sie beide mutmaßlich einem Verbrechen zum Opfer gefallen waren – und dass ihre Körper auf natürliche Weise konserviert wurden. Der eine im Gletschereis, der andere im trockenen Wüstenklima. Was nun die Mumien aus Ägypten von Ötzi aus Tirol unterscheidet und zu den ältesten Tattoo-Kandidaten macht, ist die Tatsache, dass es sich bei den Tätowierungen erstens um die ältesten bildlichen Darstellungen handelt – die Tätowierungen Ötzis bestehen aus Strichen, wie sie zustande kommen, wenn Ruß in Ritzwunden gerieben wird. Und das führt zur zweiten Besonderheit: Die ägyptischen Tätowierungen wurden unter die Haut gestochen, vermutlich kam ebenfalls Ruß als Tätowier-Mittel zum Einsatz.   Where is Mr. Mustache??? Diese fortgeschrittene Form der Tätowierkunst konnte bisher nicht so weit in die Vergangenheit zurückdatiert werden, wenn man einmal vom Fall des »Mr. Mustache« absieht, eine Trocken-Mumie aus Chiles Chinchorro-Kultur: Der Fischer trug eine gestochene Linie aus Punkten auf der Oberlippe und galt als ältester diensthabender Tätowierter mit einer Datierung von 3 830 Jahren vor unserer Zeitrechnung. Der Tattoo-Anthropologe Lars Krutak stieß allerdings mit Kollegen in der Auswertung der Forschungen zu Mr. Mustache auf Ungereimtheiten, die möglicherweise auf einen kleinen, aber bedeutenden Tippfehler zurückzuführen waren: Die Abkürzung für »vor unserer Zeitrechnung« oder »vor Christus« lautet im Englischen »BC« (before Christ), alternativ kann man auch bis in die Gegenwart rechnen, also »before present«, »vor unserer Zeit«, was mit »BP« abgekürzt wird. Dem Autor der Studie von 1996 J. M. Allison war möglicherweise dieser Fehler unterlaufen – in seinem Forschungsaufsatz war von »BC« die Rede. Die Radiokarbonanalyse, mit der das Alter bestimmt worden war, gab 3 830 (+/- 100 Jahre) vor unserer Zeit an, also »BP« und nicht »vor Christus«. Lektorat könnte einen vor solchem »BS« bewahren! Übrigens ist »vor unserer Zeitrechnung« der objektivere Ausdruck, weil das Geburtsjahr des historischen Jesus auch nicht feststeht – das kann man glauben, wenn man will. Dass wir aber so rechnen, als ob wir es wüssten, das steht außer Zweifel ... Formulierungen können den Unterschied zwischen objektiver Berichterstattung und Fake-News ausmachen, nebenbei bemerkt. Kurzum: Ötzi ist im weitesten Sinne der Tattoo-Art der älteste bekannte Tintling. Das sicherte seinen Platz im Guinnessbuch der Rekorde. Die beiden ägyptischen Youngster sind jedoch die ältesten bekannten Tattoo-Träger, die zu Lebzeiten im engeren Sinne tätowiert wurden, also gestochen und zudem mit bildlichen Motiven. Das wäre durchaus der Erwähnung im Guinnessbuch der Rekorde wert.   .
Tattoo-Tagung Köln Tattoo-Banner Copyright Morphomata 2017
Vom 01. bis 02. Dezember 2017 findet in Köln (NRW) die Tagung „Tattoo: The Histories and Aesthetics of Embodied Imaging and Writing“ statt. Frau Dr. Sinah Kloß, vom intern. Kolleg Morphomata der Uni-Köln, richtet diese Veranstaltung erstmalig aus. Die promovierte Ethnologin studierte unter anderem Indologie und Anthropologie in Göttingen und ist seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Morphomata mit Forschungs- schwerpunkten Religionsethnologie, Material Culture Studies, Anthropology of the Senses, Migration und Mobilität, indische Diaspora, Transkulturalität, Southern Theory, Kleidung und Mode.   Im Zuge ihrer Habilitation fokussiert sie ihre Forschung seit ein paar Monaten auf Südamerika, insbesondere Guyana, Surinam und die Karibik und wird zum Thema (rituelle) Tätowierungen im nächsten Jahr einige Feldforschungsaufenthalte vor Ort absolvieren. Also ein guter Grund, um vorab in Köln eine Tattoo-Tagung abzuhalten und dafür namhafte Wissenschaftler zusammen zu trommeln. Im Interview am 28.11.17 mit Dirk Riße vom Kölner Stadtanzeiger, sagt Frau Kloß zudem:    „Tattoos werden in unserer Gesellschaft immer präsenter und sind ein spannendes Thema, das in der Wissenschaft bislang wenig beleuchtet wurde. Bei Tätowierungen geht es nicht nur um eine bildliche Ausdrucksweise, sondern auch um den Prozess, auf der Haut zu schreiben. Nach Köln kommen Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die sich in unterschiedlichen Fachrichtungen mit dem Thema beschäftigen – unter anderem aus den USA, Kanada, Indien und Deutschland. Zu Gast ist auch der Ethnologe Lars Krutak, der in den USA bekannt ist durch seine Dokumentationen im Discovery Channel.“ – Quelle: https://www.ksta.de/28966322 ©2017   Wer sich das Tagungsprogramm gerne mal anschauen möchte, der findet hier auf der Website des Morphomata-Kollegs nähere Informationen. http://www.morphomata.uni-koeln.de/en/events/current-events/tattoo-the-h...   Die Veranstaltung ist öffentlich und Gäste sind herzlich willkommen. Tagungssprache ist Englisch! Veranstaltungsort: Library of the Morphomata International Center for Advanced Studies Weyertal 59 (Back Building, 3rd Floor) 50937 Cologne Tagungsbeginn: 01. Dezember 2017 um 09:00Uhr   Wir werden weiterhin mit Frau Dr. Kloß in Kontakt stehen und sind auf ihre Forschungsergebnisse jetzt schon sehr gespannt. Vieleicht was für unsere 4.Tattoo-Tagung 2019?     .
ECTP 2017 Universitätsklinikum Regensburg Copyright 2017
In Regensburg findet vom 28.-30. März 2017 der dritte Kongress der European Society of Tattoo and Pigment Research (ESTP) zum Thema Tätowierung und Pigmente aus hautmedizinischer Sicht statt. Prof. Dr. Wolfgang Bäumler (Klinik und Poliklinik für Dermatologie Regensburg) und Prof. Dr. Jørgen Serup (Dermatologische Abteilung des Bispebjerg University Hospital Kopenhagen) laden Vertreterinnen und Vertreter aus Medizin, Tätowiergewerbe und Industrie in die Universitätsklinik Regensburg ein.     Auf dem Programm stehen Expertenbeiträge, Open Sessions, eine Tattooist’s Corner und die Live-Zuschaltung einer Tattoo-Entfernung per Video-Konferenz Ein Überblick aus dem reichhaltigen Programm:   Die neuesten Regelungen zu Tätowiermitteln und -praxis auf EU-Ebene Leitlinien von Toxikologietests Blick über den großen Teich: Regulierungen zu Pigmenten in den USA Praxis und Epidemiologie von Tätowierungen Komplikationen mit Tattoos und deren Behandlung – ein unbestelltes Feld in der Dermatologie Standards des sicheren Tätowierens Tattoo-Laser-Entfernung – vom Piko- und Nanosekundenlaser Tattoo-Pigmente und Gesundheit u. v. m.   Die European Society of Tattoo and Pigment Research (ESTPresearch) wurde im Jahr 2013 ins Leben gerufen, um die Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bereichen rund um die Kulturtechnik der Tätowierung zusammenzubringen. Damit ist ein bedeutender Schritt gemacht worden, welcher der gesellschaftlichen Realität gerecht wird. Alleine rund 10% der deutschen Bevölkerung hat mittlerweile ein Tattoo. Das Hautbild erfreut sich breiter Akzeptanz, ist weltweit aber weiterhin recht unerforscht. Damit erweitert sich für die dermatologischen Mediziner und der professionell arbeitenden Tätowierer der Betätigungsbereich spürbar. Die innerhalb der ESTP gemeinsam gewonnenen Erkenntnisse setzen also genau zum richtigen Zeitpunkt ein. Mit der Entwicklung der dermatologischen Laser ist ein weiteres Kapitel auf dem Gebiet der professionellen medizinischen Hautbehandlung aufgeschlagen. Zusätzlich zur längst überfälligen Diskussion über Standards bei Tätowiermitteln und der Wirkung von Farbpigmenten in der Haut, geht es nun zunehmend auch um die Erforschung der Funktionsweise, der korrekten Auswahl des Lasersystems und der Folgen von Tattoo-Entfernung mittels Lasertherapie. Als ESTP-Mitglied der ersten Stunde sind wir von DocTattooentfernung für unsere Kunden und angeschlossenen Netzwerk-Dermatologen natürlich mit vor Ort in Regensburg. Die hier gemeinsam zusammengetragenen und zum Kernthema „Tattoo“ gebündelten Erkenntnisse bleiben international in dieser Form immer noch ein Novum. Wir werden 3 Tage lang Know-how aus der ersten Reihe der Tattoo-Forschung sammeln und berichten.   Aktuelle Informationen zum Kongress finden sich auf der Webseite des ECTP 2017.     .

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