Alle Neuigkeiten der Kategorie: Wissenswertes

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Sonnenbrand auf der Haut
Sommer, Sonne, Sonnenschutz – der strahlende Sonnenschein hebt nicht nur die Stimmung, sondern birgt mit unter auch die ein oder andere Gefahr, vor der wir unsere Haut und unseren Körper schützen müssen. Wir haben hier ein paar wichtige Informationen zusammengetragen, damit Sie die Sonne unbeschwert genießen können.     Sonne nur mit ausreichendem Schutz für die Haut genießen! Wer ist seine winterliche Büroblässe auch satt und freut sich auf wolkenlosen Himmel, Sand unter den Füßen und prickelndes Meerwasser in das er eintauchen kann? Herrlich! Knackige Bräune in fernen Urlaubsgefilden tanken, bis sich dann nach dem ersten Tag am Strand diese feuerrot schmerzenden Stellen am Körper melden – Sonnenbrand.  Wird Haut ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt, riskiert man neben Verbrennungen, vor allen Dingen langfristige gesundheitliche Schäden des Körpers. Hautkrebserkrankungen haben in unseren westlichen Industrieregionen bei hellhäutigen Menschen die höchste Steigerungsrate. So schreibt der Okoderm e.V., ein bundesweites Netzwerk spezialisierter und innovativer Dermatologen auf seiner Website www.uv-schutz.info. Demnach haben sich Neuerkrankungen beim weißen Hautkrebs seit den 60-igern alle 10 Jahre verdoppelt und werden sich noch weiter steigern. Soll heißen: Im Jahr 2016 erkrankten in Deutschland rund 25.000 Menschen an Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs ist besonders gefährlich, da er durch Metastasenbildung im Körper streuen, andere Organe befallen und somit potenziell tödlich sein kann.    Ihr Hautarzt verfügt über das Wissen und die Möglichkeiten, Sie umfassend und nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen untersuchen und beraten zu können. Nutzen Sie diese Chance noch vor dem Sommerurlaub! Sonnenanbeter sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, da die UV- (ultraviolette) Strahlung der Sonne als der wichtigste Risikofaktor von außen für unsere Haut gilt. Die jeweilige Haut-Typ Klassifizierung (nach Fitzpatrick I-VI) spielt hierbei eine gehaltvolle Rolle. Menschen mit heller Haut und vielen Muttermalen sind potenziell gefährdeter, als Menschen mit dunkleren Hautfarben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der nutzt vor seinem Urlaub noch die Vorsorgeuntersuchung bei seinem Hautarzt und genießt neben dem Hautscreening auch gleich noch eine kostenlose Lichtschutzberatung.    Welche Sonnenlichtstrahlung ist schlecht für die Haut? Insgesamt gibt es drei verschiedene - für das menschliche Auge unsichtbare - Arten des UV-Lichts (UV = ultraviolett): UV-A: Eine langwellige Lichtstrahlung, die tief in die Haut eindringen kann. UV-A ist für eine vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich und stört die Neubildung von Kollagen UV-B: Eine kurzwellige Lichtstrahlung, die sehr energiereich ist. Sie erreicht die oberen Hautschichten und ist für den Sonnenbrand verantwortlich. Darüber hinaus sorgt sie für die langfristige Bräune. UV-C: Wird üblicher Weise von der Ozonschicht herausgefiltert und erreicht die Erde nicht Besondere Sorge bereitet den Dermatologen – neben akuten Hautreaktionen, wie einem Sonnenbrand – die Langzeitfolgen durch Sonnenexposition. Unsere Haut muss man als eine Art Sonnenkonto verstehen, das Sonnenbestrahlung über die Jahre speichert und nicht vergessen kann. Die tief in die Haut eindringende UV-Strahlung trifft auf unsere Hautzellen direkt in deren Regenerationszentrum und hemmt das Immunsystem. Hierdurch fehlerhaft mutierte Hautzellen können sich ungehindert vermehren und Hautkrebs kann entstehen.     Sollte man sich vor dem Sommerurlaub im Solarium vorbräunen? Die Haut-Experten geben dazu ein klares NEIN! Die Nutzung einer Sonnenbank ist generell nicht zu empfehlen, da die zusätzliche künstliche und konzentrierte UV-Strahlen-Exposition das Hautkrebsrisiko noch erhöht. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne. Tragen Sie Sonnenschutz auf und versuchen Sie nicht gleich in den ersten Sonnentagen braun zu werden. Die Krankenkassen geben auf ihren Websites zahlreiche Tipps für ein verantwortungsvolles Bad in der Sonne.   Wie erkennt man einen Sonnenbrand? „Das bisschen Rot ist morgen braun!“ – wer kennt den Satz nicht!? Aber jede Rötung der Haut nach Sonnenbad ist ein Sonnenbrand! Sobald die Haut sich auch nur partiell an einigen Stellen rot verfärbt, liegt eine Schädigung der Haut und der DNA vor. Die Haut schmerzt, spannt, ist heiß, juckt und es entstehen im schlimmsten Fall Blasen die auf keinen Fall selbständig aufgestochen werden dürfen, um einer Infektionsgefahr zu entgegen. Schält sich die Haut nach einigen Tagen selbständig, ist das ein Zeichen dafür, dass die verursachte Entzündung beendet ist und der Heilungsprozess des Körpers erfolgreich eingesetzt hat.   Wie schützt sich unsere Haut auf natürliche Weise vor Sonnenlicht? Der natürliche Mechanismus, der unsere menschliche Haut vor Sonnenlicht schützt, besteht aus zwei Systemen. Die UV-Strahlung der Sonne erhöht auf der einen Seite die Zellteilung in der Haut, was eine Verdickung ihrer obersten Hautschicht, der Hornschicht, zur Folge hat. Je dicker diese sogenannte Lichtschwiele ist, desto höher ist der Schutz. Auf der anderen Seite bildet sich aufgrund von UV-Lichteinfluss der Farbstoff Melanin in der Haut, der sich über die Zellkerne legt, um die darin befindliche DNA zu schützen. Eine „knackige Mallorca-Bräune“ als „gesunde Bräune“ zu bezeichnen ist eher falsch und der voll ausgereizte Hautschutz-Mechanismus ein Zeichen für zu viel Sonne. Zu Berücksichtigen ist beim Ganzen die persönliche Hauttyp-Klassifizierung. Heller Hauttypen haben laut Experten eine körpereigene Sonnen-Schutzzeit von maximal 10 Minuten, dunklere von 30 Minuten und länger. Bei Kindern und Kleinkindern sieht es dabei noch mal anders aus. Gerade sehr junge Haut kann noch keine beständige Lichtschwiele bilden. Kinder unter 2 Jahren sollten keiner extremen Sonnenexposition ausgesetzt werden. Es gibt spezielle Sonnenkremes für Kinder, die ca. 30 Minuten vorher aufgetragen werden. Sonnenhut, Brille und ggf. Kleidung und ein schattiges Plätzchen schützen die zarte, dünne und empfindliche Haut vor UV-Lichteinfluss.   Wie schützt man seine Haut am effektivsten vor Sonnenlicht? Am besten schützt man seine Haut und seinen Körper mit der richtigen Mischung aus Kleidung, Creme und Zeitmanagement, wie lange man sich der Sonnenstrahlung aussetzt. Bei der Kleidung sagt man, dass ein normales weißes Baumwoll-T-Shirt einen Lichtschutzfaktor (LSF) von rund 5 hat, wohingegen ein Schwarzes bei einem Faktor von ca. 15 liegt. Kremt man sich zudem noch mit Sonnenschutzcreme ein, so steht neben einem chemischen auch ein physikalischer Schutz zur Verfügung. Der chemische Schutzfilter absorbiert nach 30 Minuten Einwirkzeit hierbei UV-Strahlung. Der Physikalische reflektiert durch kleinste z.B. Zinkoxid-Partikel UV-Licht.   Ist Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) besser? Zum Thema Lichtschutzfaktor (LSF) gibt es gleich mehrere Vorurteile und Irrtümer. Die verschiedenen Lichtschutzstufen der verwendeten UVA-/UVB Breitbandfiltersysteme reichen von LSF 6 und 10 (niedrig) LSF 15, 20 und 25 (mittel) LSF 30 und 50 (hoch)  LSF50+ (sehr hoch) und werden nach der COLIPA International Sun Protection Feactor Test Method bestimmt.  Der Lichtschutzfaktor auf dem Flaschen und Tuben gibt dabei an, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit (Hautrötungsschwelle) des eigenen Hauttyps verlängert wird und in der Sonne vor UV-Licht geschützt ist. Beträgt die Eigenschutzzeit eines hellen Hauttyps als Beispiel 10 Minuten, kann man rein rechnerisch mit einem LSF30 (LSF30 x 10Min. = 5Stunden) in der Sonne verbleiben. VORSICHT!!! Das ist ein theoretischer Laborwert, den die Hersteller mit Labortests nach der COLIPA Methode erarbeitet haben. Hierbei gehen die Hersteller von Sonnencremes aber davon aus, dass auch die richtige Menge an Sonnencreme beim einschmieren zum Sonnenschutz verwendet wird. Da dies aber in der Regel vom Creme-Nutzer meist nie korrekt durchgeführt wird, muss man kalkulieren, dass die Schutzwerte, die auf den Flaschen vermerkt sind gerne um über 25% differieren. Bemessen sind die LSF-Werte mit 2 Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut. Der Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) schreibt dazu auf seiner Internetseite, dass die EU für ein einmaliges Eincremen des gesamten erwachsenen Körpers 6 Teelöffel bzw. 35 Gramm Sonnenmilch empfiehlt.  "Die Urlaubs- und Strandfotos dazu würden wir gerne mal sehen!" In der Praxis am Meer und Pool sieht das nach Rücksprache mit den Experten ledier ganz anders aus. In der Regel werden maximal 0,5 bis 1,0 Milligramm Sonnenmilch pro Quadratzentimeter Haut verwendet und zudem meist auch noch in der falschen Reihenfolge. Man geht zum Strand oder Pool, breitet sein Handtuch aus, entkleidet sich, bestellt sich was zu trinken und kremt sich erst nach einiger Zeit mit Sonnenmilch ein. Da diese aber wie schon erwähnt eine ungefähre Einwirkzeit von 30 Minuten hat, wird das Sonnenkonto schon vorab falsch gefüllt und die LSF-Werte kommen ins wanken. Generell gilt aber natürlich, dass Sonnenmilch mit höheren LSF-Werten effektiver schützt, als Produkte mit niedrigeren. Speziell bei den viel gekauften Cremes mit LSF 30 und LSF 50 muss man aber auch wissen, dass der Unterschied der beiden UVA-/UVB-Breitbandfiltersysteme bei ca. 2% liegt also keinen erwähnenswerten Unterschied macht. Die nächsthöhere Schutzklasse wäre dann also LSF50+. Vor dem Gebrauch von Cremes mit niedrigeren LSF-Klassen von unter 15 und Sonnenöls wird vor der Verwendung als Hautschutz in südlichen Sonnenregionen seitens der Hautärzte gewarnt.   Wie oft sollte man sich mit Sonnenmilch eincremen? Wie oft man sich mit seiner Sonnenmilch eincremen muss oder sollte, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Vorab dazu – Nachkremen erhöht nicht den Lichtschutzfaktor (2 x LSF30 macht nicht LSF60) aber verlängert trotzdem die Schutzzeit. Der Gang ins Meer oder in den Pool zur Abkühlung hat leider zur Folge, dass die Haut ihren Cremeschutz verliert. Ebenso wie durch Reibung bei sportlichen Aktivitäten und auch die damit verbundene Schweißbildung verringert den UV-Schutz der Sonnencreme auf der Haut. Zwischen 11:00Uhr und 15:00Uhr treffen rund 75% der schädlichen UV-B-Strahlen auf die Erde und somit auch auf die Sonnenanbeter gerade in den südlichen Urlaubsregionen. Schauen Sie sich gerne mal während der Mittagszeit um. Einheimische und Kenner halten während der Mittagszeit Siesta – aus guten Gründen.   Welche Körperstellen muss man besonders gut eincremen? Nicht nur die Köperstellen, an die man selbst nur schlecht herankommt, sollten durch eine Helferhand eingecremt werden. Viele Hotelpools bieten hierzu schon Fachpersonal an. Genieren Sie sich nicht, sondern nutzen Sie den Vorteil. Besonders gefährdet sind die sogenannten Lichtterrassen unseres Körpers, wie lichter Oberkopf bei Männern, Dekolleté bei Frauen, Gesicht, Nase, Ohren, Schultern, Fußrücken und Handrücken. Die Haut-Profis empfehlen hier Cremes mit LSF30 und LSF50, um zudem noch der Faltenbildung vorzubeugen.   Welche Sonnencreme ist am besten geeignet? Natürlich stellt sich nun die Frage, was kauft man für eine Sonnenmilch. Billig oder teuer? Was den Sonnenschutz und Lichtschutzfaktor angeht, so kann man getrost sagen, dass alle die gleiche Wirkung in Sachen Schutz - laut Ihrer Lichtschutzklasse - haben müssen bzw sollten. Es spielt also keine Rolle, ob teure oder billige Sonnencreme mit LSF30. Wichtig ist da schon eher, was sich für Zusatzstoffe, wie z.B. Parfümstoffe, Aditive oder Gelanik in den Cremes befinden. Lassen Sie sich gerne dazu von Ihrer Hautärztin/ Ihrem Hautarzt beraten. Billig muss dabei nicht immer schlecht sein!   Wieso ist Sonnenschutz wichtig bei der Laser-Tattooentfernung? Ein adäquater UV-Licht-Schutz ist vor, während auch noch Wochen nach der Lasertherapie notwendig, da nicht nur die Haut durch die massive Bestrahlung durch Laserlicht empfindlich ist, sondern auch die Melanienproduktion in der Haut beeinflusst werden kann. Die Folge können z.B. sogenannte Hyper- oder Hypopigmentierungen (Dunkel- oder Hellfärbungen/ Pigmentflecken) im gelaserten Hautareal sein. Zudem beeinträchtigt zu sehr gebräunte Haut aber auch die Energiewirkung des jeweiligen Laser-Impluses, die benötigt wird, um das anvisierte Tattoo-Pigment in der Haut zu zertrümmern. Das bedeutet für Sie also mehr Aufwand und mehr Kosten. Urlaubspläne können mit unseren Laserologen/ Dermatologen aber jederzeit vereinbart und berücksichtigt werden. Wichtig ist nur, dass Ihr tätowiertes Hautareal entweder zu 100% vor Urlaubssonne geschützt wird (entweder mit UV-Schutzpflastern oder Alufolie o.ä.), oder die weiterführende Laserbehandlung erst nach Abschwächung der Urlaubsbräune fortgeführt wird.   Der Fachhandel hat für solche Fälle aber auch spezielle Sonnencremes entwickelt. Gerade im Bereich Tattoo und Tattooentfernung sollte man sich an einen geeigneten Sonnenschutz halten, um nicht nur weiterhin viel Freude an seiner Tätowierung zu haben, sondern auch ein optimales Ergebnis bei der Laser-Tattooentfernung zu erhalten.       Weitere nützliche Tipps zu Pflege-Produkten rund ums Tattoo und die Tattooentfernung finden Sie zum Beispiel u.a. auf der Website von TattooMed https://tattoomed.de   .
Laserschutzbrille Tattooentfernung Copyright DocTattooentfernung 2018
Wir werden immer wieder von Lasertherapeuten angesprochen, dass ihre Augen nach einem anstrengenden Tag nach der Laserbehandlung doch ordentlich schmerzen oder man gar helle Punkte sehen würde. Unsere Antwort darauf lautet: „Weil Du die falsche Laserschutzbrille trägst!“         Wie hell ist der Lichtblitz eines gütegeschalteten Nd:YAG Lasers? Hat sich je einer gefragt, wofür man bei der Laserbehandlung zur Tattooentfernung eine Laserschutzbrille trägt? „Ja klar! Um die Augen zu schützen und das haben sie beim Laserschutzkurs gesagt. So ein Laser der Klasse 4 ist gefährlich, wenn er ins Auge trifft.“   Dass der Laserstrahl selbst gefährlich für das Auge ist, ist nur die halbe Wahrheit! Natürlich ist es vollkommen korrekt, dass der Laserstrahl, den wir uns in verschiedenen Licht-Wellenlängen bei der Tattooentfernung zu Nutze machen, gefährlich für das Auge ist. Vor allen Dingen, wenn er direkt ins ungeschützte Auge und auf die Netzhaut trifft. Dann war es das erstmal mit Gucken. Der Laser-Lichtimpuls strahlt aber grundsätzlich extrem hell. Auch wenn es nur für Milliardstel oder Billionstel von Sekundenbruchteilen ist. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob wir den Laser-Impuls sehen können oder nicht oder er auf tätowierte oder nicht-tätowierte Haut trifft. (1064nm Wellenlängen im unsichtbaren nahen Infrarotbereich und 532nm Wellenlänge im grünen sichtbaren Bereich). Der Laser-Impuls strahlt immer! Bedenken muss man den Umstand, dass der äußerst kurze Laser-Lichtimpuls Millionen von Watt Leistung ausstrahlt. Eine Laser-Impulsenergie von 1,0Joule (1000mJ) bei einer Pulsbreite von 10 (ns) Nanosekunden, bedeutet eine Ausgangsleistung von 100Millionen Watt. Da möchte doch keiner in den Laserstrahl gucken, oder?   Das Wichtige für den Lasertherapeuten ist dabei aber, dass der Laser-Lichtimpuls nicht nur in die Haut des Kunden eindringt, sondern die Haut selbst dazu auch eine Reflexionsfläche bietet. »Die fresnelschen Formeln (nach Augustin Jean Fresnel) beschreiben quantitativ die Reflexion und Transmission einer ebenen, elektromagnetischen Welle an einer ebenen Grenzfläche. Der zunächst berechnete Reflexions- und Transmissionsfaktor ist das Verhältnis der reflektierten bzw. transmittierten Amplitude zu jener der einfallenden Welle. Durch Quadrieren erhält man den Reflexions- bzw. den Transmissionsgrad, welche als Energiegrößen Intensitätsverhältnisse darstellen.« (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fresnelsche_Formeln)   Die Formeln der Fresnel-Reflexionen kennt doch jeder gut ausgebildete Lasertherapeut, oder? Klar! What? Kurz übersetzt für unseren Bereich der Laser-Tattooentfernung bedeutet das, die Haut (je nach Hauttyp nach Fitzpatrick I-VI) reflektiert rund 4% des gesamten Lichts. Nehmen wir jetzt unsere eben errechnete Ausgangsenergie des Laserlichts von 100 Millionen Watt, sind das 4.000.000 Watt, die alleine die Haut als Reflexionsfläche in unsere Augen katapultiert. Als Do-it-yourself Versuch für zu Hause, empfehlen wir mal eine Lampe mit einer 100 Watt Birne eine Sekunde lang an und wieder aus zu knipsen und ohne Sonnenbrille ins Licht der Glühbirne zu schauen. Alternativ gerne auch ein Selfie mit einem iPhone 7 mit dem Quad-LED True Tone Flash machen – der Blitz hat rund 90 Watt.     Die Helligkeit der Wellenlänge 532nm ist beim Nd:YAG Laser enorm Die grüne, für das menschliche Auge sichtbare Lichtwellenlänge 532nm, erscheint als Laser-Lichtimpuls weitaus heller als die Wellenlänge 1064nm. Das liegt vor allen Dingen an dem Umstand, dass unsere Augen bei Grün sehr empfindlich reagieren. Wer einmal versucht hat seine Laser-Tattooentfernung während der Verwendung der Wellenlänge 532nm zu fotografieren, der wird bemerkt haben, dass Fotos genau zur Laser-Impulsauslösung meist vollkommen überbelichtet sind. Wer dies zudem mit einer Handykamera versucht hat, der wird im Nachhinein feststellen, dass der Lichtbildsensor an der ein oder anderen Stelle seinen Dienst quittiert hat und kleine grüne Makel auf ewig in seine Handybilder eingebrannt sind. Also bitte nicht nachmachen bei 532nm-Behandlungen. Hinzu kommt, dass auf den Fotos sichtbar wird, dass der gesamte Laserraum in grünes Laserlicht getaucht wird. Die Haut reflektiert nicht nur in unsere Augen, sondern auf alle Reflexionsflächen im Raum. Daher sollte eine Laserschutzbrille auch immer ordnungsgemäß auf der Nase sitzen und die Augen umfänglich geschützt sein.    Der korrekte Laserschutz für die Augen Um die Augen meiner Kunden und meine eigenen zu schützen, benötige ich die richtige Laserschutzbrille für die Laserbehandlung, passend zum jeweiligen Lasersystem und seinen Leistungen. Die renommierten Laserhersteller haben i.d.R. die korrekte Ausstattung für die persönliche Schutzausrüstung und stehen beratend zur Seite. Dazu gibt es Unternehmen, die sich auf den Laserschutz spezialisiert haben und ebenfalls gerne Rede und Antwort stehen. Fakt ist, das eine Laserschutzbrille ein hochwertiges optisches Produkt und zudem äußerst empfindlich ist, das pfleglich behandelt werden sollte. Kleinste Kratzer können einen einwandfreien Augenschutz bereits stark beeinträchtigen. Hier sollten Laserschutzbrillen ausgetauscht werden. Billig-Importe für 50Dollar aus Fernost sind meist nicht geeignet.   Beispielangaben, die man auf Laserschutzbrillen für die Laserbehandlung mit einem Q-switched Nd:YAG Laser (1064nm/ 532nm) zur Tattooentfernung finden sollte: Wellenlängen-Bereiche: 190-534nm      OD 7+ (heißt bei 107Watt Lichtstrahl auf den Brillenschutzfilter, kommt nur 1Watt im Auge an) 315-534nm      D L4 + IRM L6 925-1064nm    D L5 + IRM L6 960-1064nm    OD 7+ 980-1064nm    IRM L7   Nicht nur, dass die persönliche Schutzausrüstung bei der Verwendung von Klasse 4 Lasern gesetzlich vorgeschrieben ist - Qualität kostet Geld und Du hast nur ein Augenpaar!! – Also spare nicht an der falschen Stelle, dann hört es auch auf mit den abendlichen Augenschmerzen.     .

Das wird ein Hundejahr!

gepostet am 06.02.2018

Fotolia xiaoliangge für DocTattooentfernung 2018
Das neue Jahr im traditionellen chinesischen Mondkalender beginnt am 16. Februar. Es steht im Zeichen des Hundes (狗 gǒu), dem hierzulande als des Menschen liebster Freund manche Wade oder Oberarm geopfert wird – für ein Tattoo, versteht sich. Was also wird das Jahr des Hundes uns bringen? Dem Hund werden in der Ordnung des chinesischen Kalendariums die Eigenschaften zugeschrieben, treu und sozial zu sein. Das wäre deutlich ein Alternativprogramm zum protzig-prahlenden Feuer-Hahn, der im kürzlich vergangenen Jahr mit einem besonders geschwolenen Kamm daherkam…     Blicken wir ein Jahr zurück: 2017 sollte als Jahr des Feuer-Hahns ein gutes Geschäftsjahr werden. Zumindest die Börsenkurse gingen durch so ziemlich jede Decke, die Börsenanalysten in ihre Charts malen konnten. Fibonacci, Trendkanal, Ichimoku, Bollinger-Bänder, Elliot-Wellen – wozu das alles, wenn man genauso gut in den Feng-Shui-Index schauen kann? Es ergäben sich gute geschäftliche Chancen, begleitet einer gewissen Streitlust, hieß es vor einem Jahr.   Was soll man sagen?   Börsenkurse mal Diesel-Gate geteilt durch den Untersuchsuchungsausschuss Ihrer Wahl – das passt doch ganz hervorragend! Wer im Januar 2017 in den DAX investiert hat, war ein Jahr später gut 16 % reicher – vorausgesetzt, er hat rechtzeitig Kasse gemacht. Nun verabschiedet sich der feurige Hahn mit einem Knall und hinterlässt verbrannte Erde. Seit dem 23. Januar 2018 ist die Börsenparty vorbei, über 1000 Börsenpunkte ging’s in 10 Tagen abwärts. Damit verlassen wir das Element des Feuers und kommen zurück auf die Erde, also den Boden der Tatsachen… Da möchte der friedliebende Zeitgenosse seine Ruhe haben und zieht sich in seine Hundehütte zurück. Bloß nichts ändern, lautet die Parole im Hundejahr. In Deutschland hört der Hund daher auf den Spitznamen GroKo. Tattoo-Motive im Jahr 2018 sollten etwas mit Ausgeglichenheit, Gerechtigkeit und Treue zu tun haben (aber verzichten Sie bitte auf Partner-Tattoos, das geht selten gut und landet zu häufig bei der Tattooentfernung).   Was war los in den Hundejahren?   Jedem Tier wird im chinesischen Mondkalender ein Element zugeordnet. Der chinesische Tierkreis ist ein zwölfjährlicher Zyklus, der mit den fünf Elementen Erde, Wasser, Luft, Feuer und Metall kombiniert wird. Also kehrt die gleiche Konstellation alle 60 Jahre wieder. Blicken wir auf die Ereignisse vor 60 Jahren: Die Belgier errichten das Brüsseler Atomium zur Expo ’58 – eigentlich sollte es danach wieder demontiert werden, aber Hundejahre bringen Beständigkeit. Die revolutionären Kubaner verjagen endgültig die Schergen der Battista-Diktatur in der Schlacht bei Santa Clara, in Frankreich wird Charles de Gaulle Präsident der neuen Fünften Republik. Der Oberste Sowjet beschließt einseitig, die Atomwaffentests einzustellen, Elvis Presley zieht in die Goethestraße 14 nach Bad Nauheim, in Indianapolis wird der Klub der Aluhüte, die John-Birch-Society gegründet und setzt seither Verschwörungstheorien in die Welt – John Wayne war da Mitglied. Und Roy Cohn. Wer ist das? Der väterliche Freund, der Donald Trump (Jahrgang 1958!) beigebracht hat, wie man einen Knochen festhält. Der Kreis schließt sich.   Das Jahr des Hundes endet am 4. Februar 2019 – dann werden wir – so oder so – Schwein haben.   .

Das Tattoo als Trauertherapie

gepostet am 29.01.2018

Trauertattoo
Die Ausstellung »Trauertattoo – Unsere Haut als Gefühlslandschaft« kommt nach Berlin. Im Rahmen des Tages der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2018 wird die Ausstellung im Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene »Im Sonnenhof« der Björn Schulz Stiftung eröffnet.         Katrin Hartig, hauptberuflich Fernsehjournalistin, hatte während ihres Engagements in der Selbsthilfegruppe der »Verwaisten Eltern und trauernden Geschwister Deutschland e. V.« gelernt, dass Tätowierungen Menschen helfen können, ihre Trauer zu bewältigen. Aus zahlreichen Interviews und Foto-Shootings sind sowohl ein Buch wie eine Ausstellung entstanden. Gemeinsam mit der Hallenser Fotografin Stefanie Oeft-Geffarth sammelte sie zwei Jahre lang Geschichten über das Phänomen der Tätowierung aus Trauer um den Verlust eines Angehörigen.   Der Wunsch, den eigenen Gefühlen eine bleibende Sichtbarkeit zu verleihen, lässt die Tätowierung manchmal in neuem Licht erscheinen: »Unsere Trauer hat uns ja auch dahin geführt, dass sich unsere Meinung über Tattoos komplett geändert hat«, sagt der 51-jährige Jürgen, der um seine Tochter trauert. Die Tätowierung wird zum Bekenntnis, ihre lebenslange Präsenz erfüllt ein ureigenes menschliches Bedürfnis – die Verstorbenen zu ehren. Zugleich wird damit auf symbolische Weise ein Abschluss vollzogen, der es den Hinterbliebenen erlaubt, in ihrem Leben weiterzugehen. Trauer braucht Rituale, deswegen ist die Bestattung der Toten in allen Kulturen von höchster Bedeutung. Die Tätowierung gesellt sich als neuzeitliches Phänomen hinzu.   Der Aktionstag unter der Schirmherrschaft der Schauspielerin Jasmin Gerat bietet die Gelegenheit, sich über die ambulante Begleitung im Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zu informieren. In Deutschland sind Schätzungen zufolge 50 000 junge Menschen von einer schweren Erkrankung betroffen, die ihr Leben verkürzt, in jedem Jahr sterben etwa 5 000 von ihnen. Für Eltern ist es schwer erträglich, die eigenen Kinder zu überleben. Die Kinderhospize bieten hier wichtige Unterstützung, zum großen Teil auch mithilfe professionell geschulter ehrenamtlicher Mitarbeiter.   Tag der Kinderhospizarbeit in der Björn Schulz Stiftung, 12.00-15.00 Uhr, Wilhelm-Wolff-Straße 36-38, 13156 Berlin mit Führungen durch den Sonnenhof – Hospiz für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene um 13.00 / 14.00 und 15.00 Uhr 12.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Trauertattoo – Unsere Haut als Gefühlslandschaft“ von und mit Katrin Hartig. 13.00 Uhr – Gesprächsrunde zur Ausstellung   Zu sehen ist die Ausstellung bis 28. Februar 2018 hier in den Räumen der Björn Schulz Stiftung, Wilhelm-Wolff-Straße, 13156 Berlin.   .

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