Alle Neuigkeiten der Kategorie: Wissenswertes

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1960 erstmals technisch umgesetzt, gelten Laser heute als vielseitig einsetzbare Geräte – ebenso zu finden in Industrie und Labor wie in der Medizin und Kosmetik. Wer einen Laser betreibt und anwendet, muss bestimmte gesetzliche Vorgaben hinsichtlich des Arbeits- und Unfallschutzes sowie der notwendigen fachlichen Qualifikation beachten. Welche Gesetze in Deutschland, insbesondere bei der Laseranwendung am Menschen, einzuhalten sind, darüber klärt Daniela Schädel von der Laseraplikon GmbH auf – einem zertifizierten Unternehmen, das spezialisierte Laserschutzkurse für Anwender von medizinischen Lasern anbietet.    Genereller Qualifikationsnachweis als Laserschutzbeauftragter für Laser der Klassen 3R, 3B und 4  Unabhängig von ihrem Einsatzgebiet sind bei der Anwendung von Lasern grundlegende Schutzmaßnahmen gegen direkte und indirekte Gefährdungen der Laserstrahlung einzuhalten. Diese betreffen in erster Linie die Augen und die Haut, erfordern aber auch besondere Berücksichtigung im Umgang mit Gefahrstoffen sowie möglichen Brand-, Explosions- oder elektrischen Gefährdungen.  Deswegen schreibt der Gesetzgeber für den Betrieb von Lasereinrichtungen der Klassen 3R, 3B und 4 auch generell die Bestellung eines / einer Laserschutzbeauftragten vor. Die Qualifikation als Laserschutzbeauftragter ist nach §5, Abs. 2 der anzuwendenden Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) und den daraus abgeleiteten Technischen Regeln Laserstrahlung (TROS Laserstrahlung) durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Laserschutzkurs nachzuweisen und durch Fortbildungen mindestens alle 5 Jahre auf aktuellem Stand zu halten.    Besonderes Ausbildungserfordernis für den Lasereinsatz am Menschen  Für Laseranwendungen am Menschen gelten zusätzlich besondere Anforderungen hinsichtlich der nachzuweisenden fachlichen Qualifikation.  Während das Gesetz zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSG) bereits seit 2010 den Fachkundenachweis für den Einsatz von Lasereinrichtungen zu medizinischen Zwecken in der Heil- und Zahnheilkunde nach entsprechender Indikationsstellung regelt, ist eine adäquate Verordnung für Laseranwendungen zu rein kosmetischen und sonstigen nichtmedizinischen Zwecken erst im November 2018 erlassen worden.  Demnach dürfen ab Inkrafttreten der Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung am Menschen (NiSV) am 31. Dezember 2020 Laseranwendungen, die die Hautoberfläche entfernen oder verletzen, die Behandlung von Gefäßveränderungen und von pigmentierten Hautveränderungen sowie die Entfernung von Tätowierungen oder Permanent-Make-up nur noch von approbierten Ärztinnen und Ärzten mit entsprechender ärztlicher Fort- und Weiterbildung durchgeführt werden.    Nachweispflichten für Anwender medizinischer Laser  Im Sinne eines verbesserten Patientenschutzes hat der Gesetzgeber klare Anforderungen an den Nachweis der fachlichen Qualifikation von Laseranwendern formuliert:  1.) Die Bestellung eines oder ggf. mehrerer Laserschutzbeauftragter für den Betrieb von Lasern ab Klasse 3R und höher ist zwingend vorgeschrieben!  2.) Für Laseranwendungen zu medizinischen Zwecken hat der behandelnde Arzt / die behandelnde Ärztin gegenüber der zuständigen Behörde auf Verlangen nachzuweisen, dass er / sie über die erforderliche Fachkunde verfügt, um die Risiken der jeweiligen Anwendung nichtionisierender Strahlung für den Menschen beurteilen zu können. Dieser Nachweis kann durch Besuch entsprechender ärztlicher Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen erbracht werden.  3.) Für Laseranwendungen zu nichtmedizinischen und kosmetischen Zwecken muss der Betrieb entsprechender Lasereinrichtungen spätestens 2 Wochen vor der Inbetriebnahme angezeigt und gleichzeitig der Nachweis über die Aneignung erforderlicher Fachkunde erbracht werden. Für Lasereinrichtungen, die bereits am 31. Dezember 2020 betrieben wurden, gilt hierbei eine Frist bis zum Ablauf des 31. März 2021.    Konsequenzen für die Tattooentfernung  Tattoos dürfen nach aktueller Gesetzeslage ab dem 31. Dezember 2020 nicht mehr von medizinischen Laien, sondern ausschließlich nur noch von approbierten Ärztinnen und Ärzten mit entsprechendem ärztlichen Fort- und Weiterbildungsnachweis durchgeführt werden.  Die Fachkunde kann durch erfolgreiche Teilnahme an einer geeigneten Schulung oder Aus- und Weiterbildung nachgewiesen werden. Die erworbene Fachkunde ist durch regelmäßigen Besuch einer Fortbildung (mindestens alle 5 Jahre) auf aktuellem Stand zu halten.    Kursauswahl  Die Laseraplikon GmbH berät gern zu Fragen des gesetzlichen Laserschutzes sowie zur Auswahl geeigneter Laserschutzkurse nach OStrV und Fachkundekurse nach NiSG und NiSV. Detaillierte Informationen zu den Gesetzesvorgaben finden Sie auf dem Kursportal der Laseraplikon GmbH unter https://www.laserkurse.de/laserschutzbeauftragter/. Hier können Sie sich auch über aktuelle Laserkurse und Weiterbildungsangebote, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, informieren.        Daniela Schädel Laseraplikon GmbH - Berlin Kursorganisation und Wissenschaftliches Lektorat https://www.laserkurse.de/    .
  (...) Dass frische Tattoos nicht in die Sonne gehören und Chlor- sowie Salzwasserkontakt besonders in den ersten vierzehn Tagen unbedingt zu vermeiden ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Doch wie verhält es sich mit abgeheilten Tätowierungen? (...) Unser Netzwerk-Dermatologe und Laser-Spezialist Dr. Dr. Hans Bayer, Oberarzt an der Universitätsklinik Freiburg und Inhaber einer eigenen Laser-Praxis, im Interview mit Diana Ringelsiep und Dirk-Boris Rödel für das TätowierMagazin.   Hier geht es zum Beitrag aus der auktuellen Ausgabe 09/ 2019 des TätowierMagazins >>  (Bild: TätowierMagazin Ausgabe 08/ 2019 Cover) Die komplette Ausgabe vom TätowierMagazin 08/19 findet Ihr hier >>       Dr. Dr. med. univ. Hans Bayer ist nicht nur selbst verziert und tattoobegeisterter Hautfacharzt, sondern koordinierender Oberarzt an der Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Freiburg mit dem Schwerpunkt Lasermedizin. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Erforschung und Weiterentwicklung lasergestützter Behandlungen.  Hauttumorzentrum in der Klinik für Dermaotlogie und Venerologie in Freiburg >> und Achromatique Tattooklinik Freiburg >>   .  
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Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit (BAG), Direktionsbereich Verbraucherschutz, Sektion nichtionisierende Strahlung und Dosimetrie hat im Zuge notwendiger Maßnahmen zum Schutz vor unsachgemäßer Anwendung von Geräten mit nichtionisierender Strahlung und Schallwellen neue Regeln in der V-NiSSG konkretisiert. Diese hat der Bundesrat am 27. Februar 2019 gutgeheissen, womit das Gesetz und die Verordnung am 01.Juni 2019 in Kraft treten.       Zwölf Behandlungen mit Geräten, die nichtionisierende Strahlung oder Schall aussenden, dürfen Anfang Juni 2024 nur noch von Personen durchgeführt und bedient werden, die einen Sachkundenachweis mit dem Titel "Sachkundige Person für NiS und Schall für kosmetische Zwecke" besitzen. Hierbei können unterschiedliche und spezielle Sachkundenachweise erworben werden, denen der entsprechende Behandlungsschwerpunkt im Titel beigefügt werden.   Folgende 12 Behandlungen dürfen ab 01. Jni 2024 nur noch mit Sachkundenachweis angeboten und durchgeführt werden:   Akne Cellulite und Fettpolster Couperose, Blutschwämmchen und Spider-Nävi (kleiner 3mm und nicht in Augennähe) Falten Narben Nagelpilz Postinflammatorische Hyperpigmentierung Striae Haarentfernung Permanent Make-up Entfernung (nicht in Augennähe) Tattooentfernung mittels nicht-ablativen Lasersystemen (nicht in Augennähe) Akupunktur mittels Laser      Folgende Behandlungen sind ab dem 01.Juni 2019 bereits verboten:   Die Entfernung von Permanent Make-up und Tätowierungen mittels IPL-Blitzlampen!    Weitere und ausführliche Informationen zur V-NiSSG finden Sie hier im Download-Bereich des BAG(CH) >>   .
Sonnenbrand auf der Haut
Sommer, Sonne, Sonnenschutz – der strahlende Sonnenschein hebt nicht nur die Stimmung, sondern birgt mit unter auch die ein oder andere Gefahr, vor der wir unsere Haut und unseren Körper schützen müssen. Wir haben hier ein paar wichtige Informationen zusammengetragen, damit Sie die Sonne unbeschwert genießen können.     Sonne nur mit ausreichendem Schutz für die Haut genießen! Wer ist seine winterliche Büroblässe auch satt und freut sich auf wolkenlosen Himmel, Sand unter den Füßen und prickelndes Meerwasser in das er eintauchen kann? Herrlich! Knackige Bräune in fernen Urlaubsgefilden tanken, bis sich dann nach dem ersten Tag am Strand diese feuerrot schmerzenden Stellen am Körper melden – Sonnenbrand.  Wird Haut ungeschützt UV-Strahlung ausgesetzt, riskiert man neben Verbrennungen, vor allen Dingen langfristige gesundheitliche Schäden des Körpers. Hautkrebserkrankungen haben in unseren westlichen Industrieregionen bei hellhäutigen Menschen die höchste Steigerungsrate. So schreibt der Okoderm e.V., ein bundesweites Netzwerk spezialisierter und innovativer Dermatologen auf seiner Website www.uv-schutz.info. Demnach haben sich Neuerkrankungen beim weißen Hautkrebs seit den 60-igern alle 10 Jahre verdoppelt und werden sich noch weiter steigern. Soll heißen: Im Jahr 2016 erkrankten in Deutschland rund 25.000 Menschen an Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs ist besonders gefährlich, da er durch Metastasenbildung im Körper streuen, andere Organe befallen und somit potenziell tödlich sein kann.    Ihr Hautarzt verfügt über das Wissen und die Möglichkeiten, Sie umfassend und nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen untersuchen und beraten zu können. Nutzen Sie diese Chance noch vor dem Sommerurlaub! Sonnenanbeter sind einem besonders hohen Risiko ausgesetzt, da die UV- (ultraviolette) Strahlung der Sonne als der wichtigste Risikofaktor von außen für unsere Haut gilt. Die jeweilige Haut-Typ Klassifizierung (nach Fitzpatrick I-VI) spielt hierbei eine gehaltvolle Rolle. Menschen mit heller Haut und vielen Muttermalen sind potenziell gefährdeter, als Menschen mit dunkleren Hautfarben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, der nutzt vor seinem Urlaub noch die Vorsorgeuntersuchung bei seinem Hautarzt und genießt neben dem Hautscreening auch gleich noch eine kostenlose Lichtschutzberatung.    Welche Sonnenlichtstrahlung ist schlecht für die Haut? Insgesamt gibt es drei verschiedene - für das menschliche Auge unsichtbare - Arten des UV-Lichts (UV = ultraviolett): UV-A: Eine langwellige Lichtstrahlung, die tief in die Haut eindringen kann. UV-A ist für eine vorzeitige Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich und stört die Neubildung von Kollagen UV-B: Eine kurzwellige Lichtstrahlung, die sehr energiereich ist. Sie erreicht die oberen Hautschichten und ist für den Sonnenbrand verantwortlich. Darüber hinaus sorgt sie für die langfristige Bräune. UV-C: Wird üblicher Weise von der Ozonschicht herausgefiltert und erreicht die Erde nicht Besondere Sorge bereitet den Dermatologen – neben akuten Hautreaktionen, wie einem Sonnenbrand – die Langzeitfolgen durch Sonnenexposition. Unsere Haut muss man als eine Art Sonnenkonto verstehen, das Sonnenbestrahlung über die Jahre speichert und nicht vergessen kann. Die tief in die Haut eindringende UV-Strahlung trifft auf unsere Hautzellen direkt in deren Regenerationszentrum und hemmt das Immunsystem. Hierdurch fehlerhaft mutierte Hautzellen können sich ungehindert vermehren und Hautkrebs kann entstehen.     Sollte man sich vor dem Sommerurlaub im Solarium vorbräunen? Die Haut-Experten geben dazu ein klares NEIN! Die Nutzung einer Sonnenbank ist generell nicht zu empfehlen, da die zusätzliche künstliche und konzentrierte UV-Strahlen-Exposition das Hautkrebsrisiko noch erhöht. Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an die Sonne. Tragen Sie Sonnenschutz auf und versuchen Sie nicht gleich in den ersten Sonnentagen braun zu werden. Die Krankenkassen geben auf ihren Websites zahlreiche Tipps für ein verantwortungsvolles Bad in der Sonne.   Wie erkennt man einen Sonnenbrand? „Das bisschen Rot ist morgen braun!“ – wer kennt den Satz nicht!? Aber jede Rötung der Haut nach Sonnenbad ist ein Sonnenbrand! Sobald die Haut sich auch nur partiell an einigen Stellen rot verfärbt, liegt eine Schädigung der Haut und der DNA vor. Die Haut schmerzt, spannt, ist heiß, juckt und es entstehen im schlimmsten Fall Blasen die auf keinen Fall selbständig aufgestochen werden dürfen, um einer Infektionsgefahr zu entgegen. Schält sich die Haut nach einigen Tagen selbständig, ist das ein Zeichen dafür, dass die verursachte Entzündung beendet ist und der Heilungsprozess des Körpers erfolgreich eingesetzt hat.   Wie schützt sich unsere Haut auf natürliche Weise vor Sonnenlicht? Der natürliche Mechanismus, der unsere menschliche Haut vor Sonnenlicht schützt, besteht aus zwei Systemen. Die UV-Strahlung der Sonne erhöht auf der einen Seite die Zellteilung in der Haut, was eine Verdickung ihrer obersten Hautschicht, der Hornschicht, zur Folge hat. Je dicker diese sogenannte Lichtschwiele ist, desto höher ist der Schutz. Auf der anderen Seite bildet sich aufgrund von UV-Lichteinfluss der Farbstoff Melanin in der Haut, der sich über die Zellkerne legt, um die darin befindliche DNA zu schützen. Eine „knackige Mallorca-Bräune“ als „gesunde Bräune“ zu bezeichnen ist eher falsch und der voll ausgereizte Hautschutz-Mechanismus ein Zeichen für zu viel Sonne. Zu Berücksichtigen ist beim Ganzen die persönliche Hauttyp-Klassifizierung. Heller Hauttypen haben laut Experten eine körpereigene Sonnen-Schutzzeit von maximal 10 Minuten, dunklere von 30 Minuten und länger. Bei Kindern und Kleinkindern sieht es dabei noch mal anders aus. Gerade sehr junge Haut kann noch keine beständige Lichtschwiele bilden. Kinder unter 2 Jahren sollten keiner extremen Sonnenexposition ausgesetzt werden. Es gibt spezielle Sonnenkremes für Kinder, die ca. 30 Minuten vorher aufgetragen werden. Sonnenhut, Brille und ggf. Kleidung und ein schattiges Plätzchen schützen die zarte, dünne und empfindliche Haut vor UV-Lichteinfluss.   Wie schützt man seine Haut am effektivsten vor Sonnenlicht? Am besten schützt man seine Haut und seinen Körper mit der richtigen Mischung aus Kleidung, Creme und Zeitmanagement, wie lange man sich der Sonnenstrahlung aussetzt. Bei der Kleidung sagt man, dass ein normales weißes Baumwoll-T-Shirt einen Lichtschutzfaktor (LSF) von rund 5 hat, wohingegen ein Schwarzes bei einem Faktor von ca. 15 liegt. Kremt man sich zudem noch mit Sonnenschutzcreme ein, so steht neben einem chemischen auch ein physikalischer Schutz zur Verfügung. Der chemische Schutzfilter absorbiert nach 30 Minuten Einwirkzeit hierbei UV-Strahlung. Der Physikalische reflektiert durch kleinste z.B. Zinkoxid-Partikel UV-Licht.   Ist Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF) besser? Zum Thema Lichtschutzfaktor (LSF) gibt es gleich mehrere Vorurteile und Irrtümer. Die verschiedenen Lichtschutzstufen der verwendeten UVA-/UVB Breitbandfiltersysteme reichen von LSF 6 und 10 (niedrig) LSF 15, 20 und 25 (mittel) LSF 30 und 50 (hoch)  LSF50+ (sehr hoch) und werden nach der COLIPA International Sun Protection Feactor Test Method bestimmt.  Der Lichtschutzfaktor auf dem Flaschen und Tuben gibt dabei an, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit (Hautrötungsschwelle) des eigenen Hauttyps verlängert wird und in der Sonne vor UV-Licht geschützt ist. Beträgt die Eigenschutzzeit eines hellen Hauttyps als Beispiel 10 Minuten, kann man rein rechnerisch mit einem LSF30 (LSF30 x 10Min. = 5Stunden) in der Sonne verbleiben. VORSICHT!!! Das ist ein theoretischer Laborwert, den die Hersteller mit Labortests nach der COLIPA Methode erarbeitet haben. Hierbei gehen die Hersteller von Sonnencremes aber davon aus, dass auch die richtige Menge an Sonnencreme beim einschmieren zum Sonnenschutz verwendet wird. Da dies aber in der Regel vom Creme-Nutzer meist nie korrekt durchgeführt wird, muss man kalkulieren, dass die Schutzwerte, die auf den Flaschen vermerkt sind gerne um über 25% differieren. Bemessen sind die LSF-Werte mit 2 Milligramm Creme pro Quadratzentimeter Haut. Der Bundesverband Deutscher Dermatologen (BVDD) schreibt dazu auf seiner Internetseite, dass die EU für ein einmaliges Eincremen des gesamten erwachsenen Körpers 6 Teelöffel bzw. 35 Gramm Sonnenmilch empfiehlt.  "Die Urlaubs- und Strandfotos dazu würden wir gerne mal sehen!" In der Praxis am Meer und Pool sieht das nach Rücksprache mit den Experten ledier ganz anders aus. In der Regel werden maximal 0,5 bis 1,0 Milligramm Sonnenmilch pro Quadratzentimeter Haut verwendet und zudem meist auch noch in der falschen Reihenfolge. Man geht zum Strand oder Pool, breitet sein Handtuch aus, entkleidet sich, bestellt sich was zu trinken und kremt sich erst nach einiger Zeit mit Sonnenmilch ein. Da diese aber wie schon erwähnt eine ungefähre Einwirkzeit von 30 Minuten hat, wird das Sonnenkonto schon vorab falsch gefüllt und die LSF-Werte kommen ins wanken. Generell gilt aber natürlich, dass Sonnenmilch mit höheren LSF-Werten effektiver schützt, als Produkte mit niedrigeren. Speziell bei den viel gekauften Cremes mit LSF 30 und LSF 50 muss man aber auch wissen, dass der Unterschied der beiden UVA-/UVB-Breitbandfiltersysteme bei ca. 2% liegt also keinen erwähnenswerten Unterschied macht. Die nächsthöhere Schutzklasse wäre dann also LSF50+. Vor dem Gebrauch von Cremes mit niedrigeren LSF-Klassen von unter 15 und Sonnenöls wird vor der Verwendung als Hautschutz in südlichen Sonnenregionen seitens der Hautärzte gewarnt.   Wie oft sollte man sich mit Sonnenmilch eincremen? Wie oft man sich mit seiner Sonnenmilch eincremen muss oder sollte, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Vorab dazu – Nachkremen erhöht nicht den Lichtschutzfaktor (2 x LSF30 macht nicht LSF60) aber verlängert trotzdem die Schutzzeit. Der Gang ins Meer oder in den Pool zur Abkühlung hat leider zur Folge, dass die Haut ihren Cremeschutz verliert. Ebenso wie durch Reibung bei sportlichen Aktivitäten und auch die damit verbundene Schweißbildung verringert den UV-Schutz der Sonnencreme auf der Haut. Zwischen 11:00Uhr und 15:00Uhr treffen rund 75% der schädlichen UV-B-Strahlen auf die Erde und somit auch auf die Sonnenanbeter gerade in den südlichen Urlaubsregionen. Schauen Sie sich gerne mal während der Mittagszeit um. Einheimische und Kenner halten während der Mittagszeit Siesta – aus guten Gründen.   Welche Körperstellen muss man besonders gut eincremen? Nicht nur die Köperstellen, an die man selbst nur schlecht herankommt, sollten durch eine Helferhand eingecremt werden. Viele Hotelpools bieten hierzu schon Fachpersonal an. Genieren Sie sich nicht, sondern nutzen Sie den Vorteil. Besonders gefährdet sind die sogenannten Lichtterrassen unseres Körpers, wie lichter Oberkopf bei Männern, Dekolleté bei Frauen, Gesicht, Nase, Ohren, Schultern, Fußrücken und Handrücken. Die Haut-Profis empfehlen hier Cremes mit LSF30 und LSF50, um zudem noch der Faltenbildung vorzubeugen.   Welche Sonnencreme ist am besten geeignet? Natürlich stellt sich nun die Frage, was kauft man für eine Sonnenmilch. Billig oder teuer? Was den Sonnenschutz und Lichtschutzfaktor angeht, so kann man getrost sagen, dass alle die gleiche Wirkung in Sachen Schutz - laut Ihrer Lichtschutzklasse - haben müssen bzw sollten. Es spielt also keine Rolle, ob teure oder billige Sonnencreme mit LSF30. Wichtig ist da schon eher, was sich für Zusatzstoffe, wie z.B. Parfümstoffe, Aditive oder Gelanik in den Cremes befinden. Lassen Sie sich gerne dazu von Ihrer Hautärztin/ Ihrem Hautarzt beraten. Billig muss dabei nicht immer schlecht sein!   Wieso ist Sonnenschutz wichtig bei der Laser-Tattooentfernung? Ein adäquater UV-Licht-Schutz ist vor, während auch noch Wochen nach der Lasertherapie notwendig, da nicht nur die Haut durch die massive Bestrahlung durch Laserlicht empfindlich ist, sondern auch die Melanienproduktion in der Haut beeinflusst werden kann. Die Folge können z.B. sogenannte Hyper- oder Hypopigmentierungen (Dunkel- oder Hellfärbungen/ Pigmentflecken) im gelaserten Hautareal sein. Zudem beeinträchtigt zu sehr gebräunte Haut aber auch die Energiewirkung des jeweiligen Laser-Impluses, die benötigt wird, um das anvisierte Tattoo-Pigment in der Haut zu zertrümmern. Das bedeutet für Sie also mehr Aufwand und mehr Kosten. Urlaubspläne können mit unseren Laserologen/ Dermatologen aber jederzeit vereinbart und berücksichtigt werden. Wichtig ist nur, dass Ihr tätowiertes Hautareal entweder zu 100% vor Urlaubssonne geschützt wird (entweder mit UV-Schutzpflastern oder Alufolie o.ä.), oder die weiterführende Laserbehandlung erst nach Abschwächung der Urlaubsbräune fortgeführt wird.   Der Fachhandel hat für solche Fälle aber auch spezielle Sonnencremes entwickelt. Gerade im Bereich Tattoo und Tattooentfernung sollte man sich an einen geeigneten Sonnenschutz halten, um nicht nur weiterhin viel Freude an seiner Tätowierung zu haben, sondern auch ein optimales Ergebnis bei der Laser-Tattooentfernung zu erhalten.       Weitere nützliche Tipps zu Pflege-Produkten rund ums Tattoo und die Tattooentfernung finden Sie zum Beispiel u.a. auf der Website von TattooMed https://tattoomed.de   .

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