Alle Neuigkeiten der Kategorie: Tattooentfernung

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Tinte rein, Gift raus!?

gepostet am 13.04.2016

Machen wir uns nichts vor: Eine Tätowierung bedeutet, fremde Substanzen absichtlich in den Körper einzubringen. Lasern wiederum bedeutet, diese Substanzen derart zu zerkleinern, dass sie einmal durch das Filterreinigungssystem des Körpers passen. Ob das der Gesundheit abträglich ist, lässt sich bisweilen schwer ermessen. Die gute Nachricht: Weder die Tätowierung, noch die Laserbehandlung alleine kann bis dato als alleiniger Urheber konkreter chronischer Erkrankungen identifiziert werden.     Der Blick auf die Zutaten der Farben lässt zumindest den Verdacht aufkommen, dass die körperfremden Stoffe, deren direkte Einnahme nachgewiesenermaßen negative Auswirkungen hätte, als Tinte in der Haut auch belastend wirken könnten. Ältere Semester mit Tätowierungen »aus der guten alten Zeit«, in der Gitarrensolos kein Ende finden wollten, tragen unter Umständen z.B. mehr Blei mit sich herum als andere Zeitgenossen. Eine Vergiftung mit Blei kann u.a. Nervenleiden zur Folge haben – konfuses Verhalten eingeschlossen. Blei wird leicht über Atmung und Haut aufgenommen, wie auch der Erfinder des Bleizusatzes Thomas Midgley in den 1920er am eigenen Leib erfahren durfte. Eine der ersten Produktionsstätten für Bleizusätze, die Standard Oil in New Jersey, erhielt bald den Spitznamen »Loony Gas Building« (loony bin = Klapsmühle), weil die Arbeiter sich dort zunehmend merkwürdig aufführten und schließlich schwer erkrankt ins Krankenhaus verbracht wurden. Schon 70 Jahre später (!) ist dann das Tetraethylblei als Antiklopfmittel aus dem Benzin verbannt worden. Die tägliche Dosis der alten Unbedenklichkeitsmarke von 5 µg/dl (Mikrogramm pro Deziliter), gilt nach gegenwärtiger Einschätzung der WHO nicht mehr. Doch letztlich – was bringt uns um? Alle Dinge sind Gift, lehrte Paracelsus, und alle Grenzwerte sind eine politische Entscheidung.   ...allein die Gift-Dosis macht’s Im Durchschnitt verfügt ein Mensch über ein Blutvolumen von 8 % seines Körpergewichts. Also ein 85-Kilo-Mann wird von etwa 6,8 l Blut durchströmt. Bei Frauen ist es weniger. Alter spielt auch eine Rolle. Bei einer in der Zivilisation kaum vermeidlichen Aufnahme von mindestens 100 µg Blei am Tag verteilt dieser 85-Kilo-Mann also knapp 1,5 µg täglich auf einen Zehntelliter seines Blutes – das sind 0,0015 mg. Was davon tatsächlich in Hirn, Leber, Nieren, Knochen und Zähnen gelangt ist, verweilt länger und bildet Depots. Um sich auf die Dauer chronisch zu vergiften, bedarf es wohl 1 mg Blei pro Tag. Das ist selbst mit einem sehr, sehr großen, zudem illegalerweise bleihaltigen Tattoo alleine nie zu schaffen. Fühlen Sie sich also leicht reizbar, verwirrt und abgeschlagen nach jahrzehntelangem Genuss Ihrer schwermetallhaltigen Berliner Balkon-Tomaten, drei Päckchen Roth-Händle ohne Filter täglich und ausgiebigen Tiffany-Lampen-Basteleien, könnte es auch am Blei liegen. Allerdings haben Sie dann auch noch andere Probleme...   Qualitätsbewusstsein ist gefragt Dass Blei in Tätowierfarben nichts zu suchen hat, weiß jeder inländische professionelle Tätowierer und achtet dementsprechend auf die Qualität und Herkunft seiner Tinten. Doch was ist mit dem Tattoo-Künstler, der mehr in- als offiziell zusticht oder dem Freiluftstrandstudio, welches Sie während einer Auslandsreise besucht haben? Weiß der Tattoo-Farben-Laie um die Bestandteile von Tattoo-Pigmenten, wie Nickel, Zinnober, Cadmium, Chromoxid, Aluminium, Eisenoxid, Titandioxid, Zinkoxid oder Bariumsulfat usw.? Und kennt er die Vor- und möglichen Nachteile für den menschlichen Körper? Wie Dr. Julie Verfurth (RediMedi Laser Skin Clinics, Portland, USA) schreibt, besteht als Beispiel in ihrem Land USA das Problem darin, dass das Rezept für Tinte so geheim gehalten werden darf, wie die Zutaten einer weltbekannten Koffein-Brause. Bloß, dass die Brausen unter das Lebensmittelrecht fallen, die Tinten jedoch in der Rubrik Kosmetik geführt werden. Aber keine Bange – auch bei professionellen US-amerikanischen Tattoo-Farben-Herstellern kann man hier und da Prüfzertifikate über verwendete Inhaltsstoffe einsehen. In Deutschland ist es etwas anders: Hier herrscht bis dato die Tätowiermittel-Verordnung (TätOV) und zeigt auf, welche Stoffe in Tattoo-Farben nicht enthalten sein dürfen (Negativ-Liste). Schon mal gut! Und an einer Positiv-Liste wird auf EU-Ebene hart gearbeitet.     »...und was ist mit Sonnenlicht und Laser?« Die Frage stellt sich im Zusammenhang von Licht und Pigment. Also neben dem Sonnenbad auch für das Entfernen der Farbpartikel per Laser. Dabei werden die einzelnen eingelagerten Tattoo-Pigmente zertrümmert und in kleinen Portionen über das Lymphsystem verarbeitet. Sie verlassen den Körper auf anderem Wege, als sie hineingelangt sind. Sie passieren verschiedene Stationen, und wir wissen nicht genau, wie diese Zwischenstationen auf den Besuch ihrer ungebetenen Gäste reagieren. Es fehlt an belastbaren und langzeitlichen Studien. Die bisherige Erfahrung lehrt freilich, dass Tätowierungen auf Licht reagieren können. Unter der direkten Sonneneinstrahlung beginnt der bunte Koi-Karpfen plötzlich zu jucken und nimmt echte Formen an, dank Schwellungen seiner roten Schuppen. Grundsätzlich gilt bei solchen Erscheinungen: individuelle körperliche Veranlagung, Lebensführung, bestehende Leiden spielen im Falle des Falles eben eine wichtige Zusatzrolle. Tätowierung und Laser belasten das Konto der individuellen Gesundheit – welchen Ausschlag das hat, hängt aber vom jeweiligen Kontostand ab. Das Bundesamt für Risikobewertung schätzte 2013 auf Basis der von Klügl, Hiller, Landthaler und Bäumler 2010 durchgeführten deutschlandweiten Internet-Umfrage (Incidence of health problems associated with tattooed skin: a nation-wide survey in German-speaking countries.), dass 3 % der tätowierten Menschen »systemische« Schäden davontrügen, die von den Stoffen in Tätowierfarben herrührten. Bislang lässt sich nichts Genaues darüber aussagen, ob das Entfernen von Tattoos per Laser gesundheitliche Langzeitfolgen nach sich ziehen könnte. DocTattooentfernung ist u.a als Mitglied der European Society of Tattoo and Pigment Research zu diesem Thema im Dauerkontakt mit Dermatologen, Forschern und den Tattoo-Profis der Szene.   Unser Tipp an dieser Stelle: Think before you ink!! und wende Dich an professionelle Tattoo-Artists oder Laserologen.   Literatur: Klügl I., Hiller K., Landthaler M., Bäumler, W. (2010) Incidence of health problems associated withtattooed skin: a nation-wide survey in German-speaking countries. Dermatology 221, 43-50. Noelke, Wolfgang (2013): Bunte Gefahr unter der Haut. In: Deutschlandfunk, 04.06.2013.     . 
Seminar-Workshop Nd YAG Laser zur Tattooentfernung 2015
Sie möchten gerne wissen, wie das mit der Laser-Tattooentfernung richtig funktioniert? Gemeinsam mit SkinWorks AKP - Privatschule für professionelles Piercing & Lasertherapie, veranstalten wir am Sonntag, den 28.02.2016 in Köln den bereits 6ten Seminar-Workshop "Anwendung des Nd:YAG Lasers zur Tattooentfernung". Neben umfangreichen Informationen im theoretischen Teil der Veranstaltung, werden wir Ihnen im praktischen Teil (live) einen Einblick in die Laser-Behandlungen an Modellen geben. Es wird ein interessanter und umfangreicher Tag - anmelden lohnt sich also!   Referent/in:  Martina Lehnhoff - Lasertherapeutin seit 2006 (DGP Vorstand/ SkinWorks APK)                     Thomas Sembt - DocTattooentfernung (Mitglied ESTPresearch.org/ Bundesverband Tattoo e.V.)   Seminar-Workshop-Inhalte   Theoretisches Wissen: Kundenaufklärung und Einverständniserklärung Anamnese Bogen Rechtliche Hintergründe Behandlungsdokumentation Beurteilung der tätowierten Hautstelle Möglichkeiten und Grenzen der Tattooentfernung Wartung und Pflege des Lasers Wie reagieren verschiedene Tattoofarben auf den Laser Risiken und mögliche Nebenwirkungen Nachbehandlung, Produkte und Pflegehinweise Einstellung und Anwendung des Nd:YAG Lasers auf individuelle Kundenanforderung     Praktische Anwendungen (in kleineren Gruppen): Tattooentfernungen (live) mit einem modernen Q-switched Nd:YAG Lasersystem an Modellen     Veranstaltungort: SkinWorks - Praxis für Körperschmuck Händelstrasse 2-4 50674 Köln   Workshop Zeiten: Sonntag, den 28. Februar 2016 von 12.00 bis 18.00 Uhr      Teilnahmegebühren: Der Preis für den Seminar-Workshop beträgt einmalig 389,- € zuzüglich 19% MwSt. pro Person.   inklusive Mittagsbuffet sowie kalte und warme Getränke. Die Teilnahme wird mittels Zertifikat bestätigt. Eine Seminarunterlage mit den vermittelten Inhalten wird bereitgestellt. Modelle sind ausreichend vor Ort. Ein modernes Lasersystem und Laserschutzbrillen sowie weiteres Equipment stehen zur Verfügung. Den Weg zur Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier oder direkt via Email unter info@skinworks.de   Anmelde-Formular zum Seminar-Workshop    Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!   .
Laser Aftercare L1L2L3 Box TattooMed Copyright 2015
    Die Pflegeproduktserie zur optimalen Rundumbegleitung der dermatologisch-ästhetischen und kosmetischen Laser-Behandlung. Stuttgart, den 17. November 2015 - Die Entwicklung modernster dermatologischer Lasersysteme eröffnet neue Möglichkeiten, unterschiedliche Hautmakel mit energiereichem Licht dauerhaft zu entfernen. Doch eine Laserbehandlung bedeutet oft auch einen Eingriff in den menschlichen Körper und seine Haut – Rötung, Schwellung, Juckreiz und Krustenbildung können im Anschluss an die Behandlung auftreten. Die gelaserten Hautareale sind vorübergehend äußerst empfindlich und bedürfen einer besonderen Pflege:       TattooMed® hat jetzt als weltweit erster Hersteller mit der dreiteiligen Hautpflegeserie LASER AFTERCARE auf diese sehr spezielle Herausforderung reagiert:   • L1 AKUT – die optimale Erstversorgung lindert den Schmerz, kühlt angenehm und beruhigt die Haut  • L2 SKIN REPAIR – fördert die nachhaltige Regeneration der Haut und beugt der Narbenbildung vor • L3 PROTECT – unterstützt die Zellregeneration und schützt hochwirksam vor UVA/ UVB -Sonnenstrahlen     Die LASER AFTERCARE L1, L2, L3 beschleunigt die Gesamtbehandlungszeit durch effektivere Regeneration des gelaserten Hautareals und bietet Kunden wie auch Fachanwendern ein bis dato einzigartiges, kompetentes Konzept für eine umfangreiche Pflege und Nachsorge. Die LASER AFTERCARE ist das Ergebnis einer professionellen Zusammenarbeit von Experten: Martina Lehnhoff, seit mehr als zwei Jahrzehnten erfolgreich mit der professionellen Standardisierung im Bereich Tattoo & Piercing befasst, steuerte wertvolles Know-how aus ihrer langjährigen Praxis als Lasertherapeutin und Inhaberin zweier Studios hinzu. Thomas Sembt, Gründer des Ärzte-Netzwerkes für Laser-Dermatologen DocTattooentfernung.com, Mitglied der European Society of Tattoo and Pigment Research Kopenhagen (ESTP) und Co-Initiator der Tattoo-Tagung in Bochum, brachte Erkenntnisse aus seiner Kooperation mit Medizinern, Tätowierern und Laser-Entwicklern mit ein. Der Hersteller TattooMed® hat ausführliche Produktanforderungen der Kunden und Anwender in eine professionelle Laserpflege verwandelt und im Herstellungsprozess die Synergien der Kooperationspartner genutzt. Entstanden ist eine Pflegeserie, die verlässlich und umfangreich die empfindlichen Hautpartien versorgt und schützt. Auch die Fachanwender zeigen sich vom ersten Gebrauch der Pflegeserie LASER AFTERCARE begeistert. Die von der Erstversorgung des sensibilisierten Hautareals, über die Linderung der Nebenwirkungen bis zur Förderung des Wundheilungsprozesses – inklusive UV-Strahlenschutz – alle Patientenwünsche ernst nimmt und sich gleichzeitig optimal in den Behandlungsablauf der dermatologischen Praxis einfügt. LASER AFTERCARE L1, L2, L3 ist ein dermatologisch bestätigtes Hautpflegeprodukt. Bei der zertifzierten pharmazeutischen Herstellung wird auf höchste Qualität der Inhaltsstoffe geachtet. Die LASER AFTERCARE Pflegeproduktserie ist zu 100 % vegan und wird ohne Tierversuche hergestellt.   Weitere Informationen zu Produkten, Services und den Online-Shop der TattooMed® GmbH finden Sie unter: www.laseraftercare.dewww.tattoomed.de Über TattooMed®: TattooMed® setzt auf Qualität und Hochwertigkeit. Die Produkte entsprechen der Auslobung einer medizinischen Hautpflege. Bei der Entwicklung der Produkte steht die optimale Erstversorgung und Pflege der Haut im Fokus. Nur hochwertige Inhaltsstoffe, frei von Allergenen, kommen zur Anwendung. Des Weiteren wird sensibel auf den Anwendungs- und Tragekomfort geachtet. Die Produkte ziehen schnell in die Haut ein und bieten eine optimale Feuchtigkeits- und Nährstoffregulierung, um so den natürlichen Regenerations- und Pflegeprozess zu unterstützen. Nachhaltigkeit ist der zweite wesentliche Faktor bei Produktentwicklungen. Alle Erzeugnisse werden auf 100% veganer Basis entwickelt und ohne Tierversuche getestet.     PRODUKTINFORMATION LASER AFTERCARE L1 AKUT - Erstversorgung laserbehandelter Haut PZN: 10963308 LASER AFTERCARE L2 SKIN REPAIR - Regeneration laserbehandelter Haut PZN: 10963314 LASER AFTERCARE L3 PROTECT LSF30 - UV-Schutz für laserbehandelte Haut PZN: 10963320 LASER AFTERCARE COMPLETE CARE BOX - Komplettpflegeserie für laserbehandelte Haut PZN:10963283   Hier geht es zum:  Kunden-Shop B2B-Shop   ____________________________ PRESSEKONTAKT TattooMed® GmbH Frau Madeleine Al Sahuri-Schwer Ulmer Straße 300 70327 Stuttgart - Germany Tel. +49 (0)711 – 6749 7070 Fax +49 (0)711 – 460 512 999 presse@tattoomed.de www.tattoomed.de www.laser-aftercare.de    KOOPERATIONSPARTNER www.skinworks.de www.Doc-Tattooentfernung.com .

Tattooentfernung ohne Laser

gepostet am 06.10.2015

Free Tattoo Removal Fotolia for Doctare 2015
Die Entscheidung der jungen Frau, wir nennen sie Kiki, steht fest: Das florale Tattoo an ihrem linken Unterarm hatte seinen Reiz in den letzten Jahren verloren. Objektiv gesehen hält sich sein künstlerischer Wert in Grenzen. Kiki will das jetzt loswerden. Leider fällt sie in alte Muster zurück, macht schon wieder den gleichen Fehler wie damals, als sie sich eine Tätowierung passend zu ihrer schmalen Börse hat stechen lassen. Sie möchte jetzt die Entfernung der Tätowierung ebenfalls möglichst preiswert haben. Ein Schönheitssalon findet sich bald, der die gewünschte Dienstleistung verspricht, relativ günstig im Vergleich zu einer Laser-Tattooentfernung in der Praxis eines spezialisierten Hautarztes. Sechs Termine werden im Salon vereinbart. Das Mittel der Wahl soll die Auflösung der Tinte mithilfe eines milchsäurehaltigen Gebräus eines Herstellers aus dem Ausland sein. Die Flüssigkeit wird mithilfe einer Art Tätowier-Maschine in die Haut eingebracht, und wie sich zeigt, löst sie tatsächlich die Tinte des Blumenmusters auf.   Leider zerstört die Milchsäure dabei derart die Haut, dass anstelle des nicht besonders wertvollen Tattoos nun eine Reihe von großen, blasenartigen, hellen, haarlosen, hypertrophe Narben entstanden ist. Ähnlich denen, die man behält, wenn man in dem Juckreiz bei einer Windpockenerkrankung nicht zu widerstehen vermochte. Die Behandlung und ihre Folgen sind so schmerzhaft, das Ergebnis so desaströs, dass Kiki die sogenannte Behandlung bereits nach der zweiten Sitzung abbricht.   Der Hautarzt, den Kiki anschließend aufsucht, ist Prof. Dr. Uwe Wollina, und er hat diesen Fall in einen wissenschaftlichen Beitrag für die »Wiener Medizinische Wochenschrift« (Depigmentation and hypertrophic scars after application of a fluid lactic acid tattoo eraser, in: WMW 165/2015, S. 195-198) aufgearbeitet. Für Kiki gab es erstmal Salbe mit Kortikosteroiden...   Lass es! Prof. Dr. Wollina hat den Fall zum Anlass genommen um die Literatur zu diesem Thema der chemischen Tattoo-Entferner und ihrer Nebenwirkungen genauer zu durchsuchen und er kommt zu einem ernüchternden Ergebnis:   Ja, milchsäurehaltige und andere chemische Tintenkiller entfernen durchaus Tätowier-Mittel.   Doch das Chance-Risiko-Verhältnis ist so schlecht, dass man nicht ernsthaft von einer Alternative zum Laser sprechen kann.   Etwas weniger statistisch zeigt der Blick in die einschlägige Literatur, dass die Nebenfolgen solch rabiater Methoden schlicht nicht zumutbar sind: Schmerzen und Narbenbildung, starke medikamentöse Behandlung in der Folge – und über allem schwebt der Ruch der Scharlatanerie, weil die angebotenen Mittel i.d.R. keineswegs medizinisch geprüft sind. Notabene: Wer meint, er könnte sich im Falle des Falle immerhin an den Hersteller wenden wird u. U. feststellen müssen, dass die Firma eventuell unter ursprünglicher Bezeichnung spurlos vom Markt verschwunden ist. Neuer Name, neues Glück?   Newsflash: »Deine Haut ist Teil Deines Körpers!« Ein anderer, wenn nicht der entscheidende Punkt ist, dass grundsätzlich Eingriffe in den Körper von geschultem, d. h. zertifizierten Personal durchgeführt werden sollte. Sicherer geht, der zum Hautarzt marschiert. Seriöse DermatologenInnen werden nur sehr selten eine Tattooentfernung mit derartigen Chemikalien vorschlagen. Da das mechanische Abtragen von Hautschichten aufgrund der heutigen durchschnittlichen Größe einer Tätowierung häufig nicht infrage kommt, bleibt der Laser das Mittel der Wahl. Nebst ausführlicher Beratung, Versorgung und realistischen Einschätzungen zu Behandlungserfolgen, empfehlen wir Ihnen, sich ausführlich mit dem Thema auseinander zu setzen. Doch darf nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Anwendung eines Lasers nicht zu 100% vor Bildung von Narben an entsprechender Hautstelle schützt. Eine professionelle Handhabung des Medizinproduktes ist genau so wichtig, wie eine optimale und disziplinierte Pflege des gelaserten Areals danach.    Wem das alles zu teuer bzw. zu aufwändig ist, sollte eher mit seiner Tätowierung leben als sich mit Laien-Methoden - möglicherweise sogar als do-it-at-home-Eigenbehandlungen - die Gesundheit zu ruinieren. „Save tattoo-money and think before you ink!“, dann klappt’s auch mit dem richtigen Motiv für die Ewigkeit. Profi-Tattoos gibt es beim Profi-Tätowierer. Fragen Sie bitte Ihren BVT e.V. oder DOT e.V.     .

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