Alle Neuigkeiten der Kategorie: Medizin

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Um es vorweg zu nehmen: Eine Tätowierung ist eine Verletzung, Schädigung und Störung (Läsion) der anatomischen Struktur oder physiologischen Funktion unseres Körpers! Jede Beschädigung tut weh! Ja! Und ein von der Tätowiernadel durchstochenes und verletztes Hautgewebe hat eine natürliche Entzündungsreaktion zur Folge! Unser Körper ist, dank der Natur, ziemlich schlau und erkennt, dass hier an unserer Körperhülle irgendetwas nicht stimmt. Er aktiviert also alle seine Botenstoffe und Mechanismen, um die Verletzung zu schützen, zu heilen und in den natürlichen Urzustand zurück zu versetzen.   Hier gibt es 4 typische Zeichen des Körpers für die Aktivierung seines Immunsystems für den Start des Wundheilungsprozesses 1.) Erwärmung 2.) Rötung 3.) Schwellung 4.) Schmerz der frisch tätowierten Hautstelle.   Das Immunsystem hat nun die Information erhalten, dass es an der frisch tätowierten Hautstelle zu Verletzungen des Gewebes kam und sondert dort sogenanntes Exsudat (Wundsekret) ab, um die Körperstelle schnellstmöglich zu reinigen, zu reparieren und vor Infektionen zu schützen.   Das ist ein normaler und natürlicher Effekt, der die Läsion nach außen hin schützt, eintrocknet und als sogenannten Schorf nach Abheilung abfallen lässt. Da ein Profi-Tätowierer die Hautschichten nicht komplett sondern lediglich bis in die 2. Hautschicht (Dermis) durchsticht, verbleiben bei korrekter Arbeit an dieser Stelle in der Regel auch keine Narben.   Mit der Vollendung des frisch gestochenen Tattoo-Kunstwerks ist es aber nicht getan. Es kommt jetzt und vor allen Dingen auf Ihre Mitarbeit an. Jeder Tätowierer und jedes Tattoo-Studio hat, genau wie jede/r Hautarzt/In, seine/Ihre eigene Strategie für eine optimale Wundheilung, die Ihnen schriftlich ausgehändigt werden sollte und von Ihnen unbedingt einzuhalten ist.    Da wir immer wieder auf Empfehlungen für eine optimale Wundheilung einer frischen Tätowierung angesprochen werden, haben wir uns mit Experten aus der Tattoo-Branche, Medizinern und Produktentwicklern ausgetauscht und folgende Pflegeanleitung für Sie erstellt: Allgemeine Handhabung einer frisch gestochenen Tätowierung: Hier gibt es nun zwei Wege für die Pflegestrategie, die Ihnen meistens der/die TätowiererIn aufgrund seiner/ihrer eigenen Erfahrung nahe bringt: 1.) trockene Wundheilung 2.) feuchte Wundheilung Beide Strategien beinhalten unzählige Variationen, unterschiedlichste Pflegeprodukte und Handhabungen. Wir haben uns für den, aus unserer Sicht, optimalsten Weg in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen Partner in der Tattoo-Pflege entschieden. Letztendlich müssen Sie es aber für sich entscheiden und eine individuelle Auswahl treffen! Wir können hierbei nur Empfehlungen abgeben und leider keine Garantien für Richtigkeit o.ä. übernehmen.   Wir bevorzugen die 2.) Variante - Die feuchte Wundheilung!   Hierbei wird die frisch tätowierte, gereinigte und desinfizierte Hautstelle mit einem flexiblen und hauchdünnen Folienverband namens Suprasorb® F geschützt. Bitte ohne vorherige Verwendung von Vaseline oder anderen Cremes! Suprasorb® F ist eine Polyurethanfolie, die atmungsaktiv (einseitig luftdurchlässig) und flexibel ist und ein wundheilungsförderndes feuchtes Wundmilieu durch Gas- und Wärmeaustausch ermöglicht. Suprasorb® F ist flüssigkeitsabweisend und schützt die Wunde bzw. die Punktionsstelle gegen Keimbesiedelung von außen. Die selbstklebende Membrane verbleibt während der gesamten Exsudationsphase und ohne Wechsel auf der Wunde. Auf Deutsch: „die Folie bleibt so lange auf dem Tattoo, bis es nicht mehr suppt!“ Der Vorteil liegt hierbei an vielen Stellen auf der Hand. Die Wundflüssigkeit kann von innen her verdunsten und von außen ist das Tattoo vor Verunreinigungen/ Schmierinfektionen durch eine wasserfeste Keimbarriere geschützt. Zudem entfällt das ewige Gefummel mit Küchen-Frischhaltefolien, sich lösendem Klebeband und im schlimmsten Fall noch Hautausschlägen durch das Klebeband bei (Pflaster-)Allergikern. Suprasorb® F schützt zudem vor Festtrocknen der Wunde an Verbänden, Kleidung oder Bettwäsche, wie es bei der handelsüblichen und so oft verrutschenden Frischhaltefolie gerne der Fall ist.   Suprasorb® F bleibt 48 Stunden lang als Schutz auf der tätowierten Haustelle. Duschen ist mit der Membran ganz normal möglich. Auf Sauna, Solarium, Sport, Fitness, Schwimmbad oder Badewannenbesuche muss zwingend bis zur kompletten Abheilung des Tattoos verzichtet werden! Sammelt sich Wundflüssigkeit unter der Membran in Form von Blasenbildung, ist das nicht schlimm sondern ein natürlicher Prozess. Bitte keines Falls die Blasen aufstechen. Nach 2 Tagen sollte die Suprasorb® F Membrane dann abgenommen werden. Bitte tragen Sie die Membrane nicht länger – auch wenn die durchschnittliche angegebene Tragedauer von 5 – 7 Tagen auf der Verpackung angegeben wird. Bei Tätowierungen verläuft der Heilungsprozess anders als bei „gewöhnlichen“ Wunden.    Je nach Körperstelle lässt sich die Suprsorb® F Membrane unter laufendem Wasser einfach entfernen. Bitte auf keinen Fall abreißen, wie wir es von Mutters Pflaster-Entfernungs-Techniken „ohne Schmerzen“ kennen. Eine Gewalteinwirkung auf Ihre Epidermis (Oberhaut) bzw. die hierüber frisch gewachsene und äußerst empfindliche Glashaut, kann Narben- und weitere Blasenbildungen an der Hautstelle zur Folge haben. Ist die Suprasorb® F Membrane entfernt, können Sie das Tattoo reinigen.   Hierfür empfehlen wir ein spezielles Cleansing-Gel von TattooMed®. Das medizinische Waschgel wurde von TattooMed® speziell für die Erstversorgung Ihres frisch gestochenen Tattoos entwickelt und befreit die Haut von Exsudatrückständen. Das Gel beruhigt die Haut, lindert den Juckreiz, der leider zum Heilungsprozess dazu gehört und spendet über einen gesunden Schutzfilm ausreichend Feuchtigkeit. Das TattooMed® cleansing gel wird in der Handfläche aufgeschäumt und mit leicht kreisenden Bewegungen auf der tätowierten Hautpartie ohne Druck verwendet. Anschließend bitte die Hautstelle mit klarem Wasser abspülen und mit einem weichen fusselfreien Tuch abtupfen – bitte nicht unter Druck rubbeln! Überprüfen Sie nun, ob Ihr frisch gestochenes Tattoo im normalen Heilungsprozess liegt indem Sie es ein paar Minuten unberührt an der Luft atmen lassen. Bildet sich immer noch Wundwasser (Exsudat), dann liegen Sie im Heilungsprozess hinter dem Durchschnitt. Bitte informieren Sie Ihren Tätowierer oder Hautarzt, um die Wundheilungs-Strategie im Zweifel anzupassen. Bleibt die frisch tätowierte Haustelle trocken, so wird ab diesem Zeitpunkt nur noch eingekremt. Von einer weiteren Verwendung von Suprasorb® oder anderer Folien kann von hier an nun abgesehen werden. Bitte verwenden Sie keine fettigen Cremes wie Vaseline, Melkfett oder normale Handcreme. Wir raten außerdem von einem Überkremen der Haustelle ab, da beides den mehr oder minder gleichen Effekt hätte und die Wunde daraufhin erneut anfangen kann zu nässen.   Zur weiteren Behandlung Ihrer frischen Tätowierung empfehlen wir Ihnen TattooMed® after tattoo SKIN PROTECTION als intensive Pflege nach dem Stechen. Die speziell von TattooMed® für die Nachbehandlung entwickelte Creme dringt tief in die Haut ein, fördert die Zellbildung und lässt das Tattoo schnell regenerieren. TattooMed® after tattoo SKIN PROTECTION fettet nicht und macht die Haut dank des Wirkstoffes Dexpanthenol sehr geschmeidig und hält sie feucht. Die Creme wird dünn auf der Hautstelle verrieben und kann mehrmals (3-4 Mal) am Tag verwendet werden.   Haben Sie alle Pflegehinweise für die Abheilung Ihrer neuen Tätowierung eingehalten und befolgt, dann empfehlen wir Ihnen jetzt noch TattooMed® color protection, um die Strahlkraft Ihres Tattoos auch für die Zukunft zu schützen und zu stärken. Der natürliche Alterungsprozess und Umwelteinflüsse auf und in unserer Haut, durch z.B. UV-Belastungen, werden immer wieder an Ihrer Tätowierung nagen. TattooMed® color protection bietet Ihnen einen soliden Basisschutz durch UVA- und UVB-Filter und schützt gerade die dunkleren und empfindlicheren tätowierten Hautstellen. Eine speziell entwickelte Formel bildet neben einem angenehmen Hautgefühl vor allen Dingen einen unsichtbaren täglichen Schutzfilm für Ihr Tattoo und erhält somit die Farbintensität. Die TattooMed® -Produkte wurden in Deutschland gemeinsam von Medizinern und Tätowierern zum Schutz und zur medizinischen Hautpflege Ihres Tattoos entwickelt. Sie sind zu 100% vegan, ohne Parabene oder Teebaumöl, frei von Tierversuchen und dermatologisch bestätigt.   Bei Fragen zu den Produkten empfehlen wir Ihnen den direkten Draht zu den Produktherstellern und -beratern. Die jeweiligen Kontaktdaten finden Sie hier >>   Suprasorb® F von Lohmann & Rauscher   TattooMed®   Weitere zu empfehlende Produkte zur Tattoo-Heilung und -Pflege finden Sie u.a. hier:   http://h2ocean.com/   http://prontolind.de/   http://hautcutuer.com/tattoopflege/   http://hustlebutter.com/   http://www.pegasuspro.de/   Bepanthen®   Octenisept®   uvm. Die Vorgehensweisen bei der Anwendung der Produkte, können sich von unserer oben beschriebenen unterscheiden. Fragen Sie bitte daher die jeweiligen Produktentwickler.    Wichtige Hinweise!!   Da wir hier nur allgemeine Empfehlungen und Tipps aber keine Garantien geben, geschweige denn Haftungen übernehmen können, lassen Sie sich bitte vor Ort von Ihrem Tätowierer, Hautarzt und/oder Apotheker individuell und ausführlich beraten. Deren Anweisungen, Pflege- und Nachsorgehinweise gehen unbedingt vor! Diese sind strikt von Ihnen einzuhalten, damit Sie lange Zeit Freude an Ihrem Tattoo haben!   Bei Fragen können Sie uns gerne unter +49(0)30-80105999 oder info@doctattooentfernung.com kontaktieren!   Erster Ansprechpartner ist und bleibt aber immer Ihr(e) Tätowierer(in)!!   .

Tattoos und Allergien

gepostet am 07.08.2014

Tattoo Couple for Doctare 2014 Copyright iStock 8510580
Immer öfter hören wir die Frage: „Kann man auf ein Tattoo allergisch reagieren?“ Es wird fleißig gewarnt - auch vor anderen Komplikationen. Aber wovor genau müssen Tattoo-Fans denn nun Angst haben? Wir haben mal nachgefragt: Interview Dr. Mark Benecke – Dr. med. Klaus Hoffmann Dr. Klaus Hoffmann ist seit über 30 Jahren für eine der größten Hautkliniken weltweit in leitender Funktion tätig. Dabei dürfte er rund 5.000 Menschen mit Tattoos gesehen haben, gerade mal 20 von Ihnen hatten „echte“ Komplikationen, wie z.B. eine Allergie. Folgend ein Interview mit ihm.   Dr. Mark Benecke: Lieber Klaus, Du bist leitender Arzt einer der größten Universitätshautkliniken der  Welt. Was sagst Du zum aktuellen Bericht bei Stiftung Warentest ? Dr. med. Klaus Hoffmann: Vom Grundsatz her ist es eindeutig zu begrüßen, dass Tätowierfarben überprüft werden. Ich denke jedem in der Szene ist klar, dass Sauberkeit und Reinheit das oberste Gebot sein müssen. Es ist gut, dass Farbhersteller überprüft werden, um Verunreinigungen aufzudecken. Auf der anderen Seite ist es mittlerweile ein Hobby der Testinstitute geworden,  auch auf kleinsten Verunreinigungen herumzureiten. Halten wir uns an alle Empfehlungen können wir kein Mineralwasser mehr trinken, zumindest nicht ohne Bedenken. Pilze, Gemüse, Obst sind dann auch gefährlich, da möglicherweise behandelt. Für mich ist es so, dass das Leben ein gewisses Grundrisiko inne hat. 100 % wird man nie alle Risiken ausschließen können. Dr. Mark Benecke: Nun haben aber die Tester auf bestimmte allergieauslösende Farben in den Stoffen hingewiesen. Was sagst Du denn dazu? Dr. med. Klaus Hoffmann: Vom Grundsatz her ist es so, dass Allergien und Unverträglichkeiten bei Tätowierungen überaus selten sind. Wir haben eine sehr große Hautklinik, wir sehen natürlich Unverträglichkeiten, Allergien und Abwehrreaktionen bei  Tätowierungen, aber dies ist extrem selten. Wenn die Zahlen stimmen, die die GfK im Auftrag der Verbände in Zusammenarbeit mit uns erhoben hat, sprechen wir von Abermillionen tätowierten Menschen in unserer Bevölkerung. Würde es eine besorgniserregende Unverträglichkeitsproblematik geben, seien dies Allergien, Abwehrreaktionen oder Ähnliches, so wüssten wir dies bereits. Wir würden diese Patienten sehen. Gleiches würde aus epidemiologischer Sicht, d.h. krankheitsstatistischer Sicht, für Folgekrankheiten gelten. Auch hier gibt es keinen Anhalt dafür, dass Tätowierungen wirklich gefährlich sind. Es darf uns natürlich nicht dazu bringen, dass wir unaufmerksam werden und Gefahren einfach verneinen. Dr. Mark Benecke: Die Stiftung Warentest hat auch eine medizinische Stellungnahme publiziert, bei der es heißt, dass man ggf. größere Tattoos herausschneiden müsse und man Tätowierungen nicht mehr entfernen könne. Selbst Laser würden hier große Schwierigkeiten machen. Außerdem würden Tätowierungen häufig Narben – direkt beim Tätowieren – hinterlassen. Dr. med. Klaus Hoffmann: Ich habe das Interview bei Stiftung Warentest ebenfalls gelesen. Hier sind so viele Fehler beinhaltet, dass man nur auf die wesentlichen Punkte eingehen kann. Natürlich können wir heute, relativ schmerzfrei, mit modernsten Lasern Tätowierungen relativ gut angehen. Dazu kommen gerade diejenigen, die sehr große Tattoos haben, nicht. Diese sind damit natürlich zufrieden. Es kommen diejenigen, die kleine Tattoos haben und es sich nicht richtig überlegt haben. Gerade diese sind aber sehr gut zu entfernen. Es ist auch falsch, dass man hunderte verschiedene Laser braucht. Die Pico- und Nanosekundenlaser können das Pigment, völlig unabhängig von der Kernfarbe,  zerschmettern und es wird dann als Staub im Körper absorbiert. Dass alle Tätowierungen Narben hinterlassen, ist eindeutig falsch. Genauso falsch ist es, dass man Farben, Narbenbildung oder Ähnliches, dann wenn sie klinisch von außen nicht sichtbar sind, mittels moderner bildgebender Technologien untersuchen kann. Natürlich geht das nicht, deswegen hat Stiftung Warentest ja die Farben im Labor untersuchen müssen. Das Problem ist, dass viel selbsternannte Experten unterwegs sind, die sich häufig nicht mit der Tiefe der Materie befasst haben oder über veraltete Technologien verfügen. Deshalb kommen auch solche Aussagen wie bei Stiftung Warentest zustande. Auf der anderen Seite – nehmen wir es mal positiv – die Diskussion ist eröffnet: Niemand will Schadstoffe in seiner Tätowierfarbe haben. Dass Nickel ein potentes Allergen ist, weiß jeder und der Neurodermitiker, das werden alle Tätowierer sehr leicht bestätigen können, ist nicht derjenige, der zum Tätowieren kommt. Der hat mit seiner Haut andere Sorgen. Von daher gehen die „Warnhinweise“ von Stiftung Warentest aus meiner Sicht ins Leere.   Info-Statements (weiterer) Experten: Dr. Mark Benecke, selbst passionierter Tattoofan, Redakteur einer Kolumne im TätowierMagazin, Gründungsmitglied der ESTPresearch.org (European Society of Tattoo and Pigment Research) und Vorstandsvorsitzender des Vereins ProTattoo e.V.: "Bei einer derart hohen, von Fach-ÄrztInnen aus ganz verschiedenen Bereichen, aber auch von TätowiererInnen in der laufenden Praxis ständig gesehenen Stichprobe, müsste es zwingend auffallen, wenn die Farben Allergien oder andere Komplikationen auslösen würden. Das ist nicht der Fall, nirgendwo auf der Welt.” Dr. med. Klaus Hoffmann (Ltd. Arzt der Abteilung für ästhetisch-operative Medizin und kosmetische Dermatologie in der Universitätshautklinik Bochum, Leitung des Zentrums für Lasermedizin (ZELM) in NRW: „Ja, man kann auf bestimmte Tattoofarben allergisch reagieren, man kann im Grunde auf alles, was es auf der Erde gibt, allergisch reagieren. Es gibt nichts – rein gar nichts -, auf das der Körper nicht potenziell auch eine Unverträglichkeit oder Allergie entwickeln könnte. So ist es naturgegeben, dass man auch auf Tattoofarben reagieren kann. Das, was unter allergisch zusammengefasst wird, ist aber nicht immer nur eine reine Allergie, sondern können auch andere Immunreaktionsmöglichkeiten des Körpers, wie z.B. eine Granolombildung (Abwehrzellen um einen Fremdkörper) o.ä., resultieren.“   Gordon Lickefett, Geschäftsführer bei tattoosafe - Greybusters International GmbH - einem Fachhandel für Tätowierbedarf : "Die Verbrauchersicherheit steht selbstverständlich bei der Bewertung von Tätowiermitteln an oberster Stelle - für Tätowierer und für Händler. Ich möchte dazu ergänzen, dass sich im Bereich der Verbrauchersicherheit bei Tätowiermitteln in den letzten Jahren unheimlich viel getan hat. Es gibt sicherlich kaum eine Branche, die so viel Optimierung erfahren hat, wie die unsere. Die beratenden Institute unserer Gesetzgebung, wie bspw. das BfR, arbeiten mit uns - engagierten Herstellern von Tätowiermitteln, Händlern und Verbänden - zusammen. So können wir gemeinsam Sicherheitsrichtlinien definieren und somit auch unsere Interessen für Tätowierer unter Berücksichtigung der Verbrauchersicherheit in die Gesetzgebung einfließen lassen. Nicht nur die Kunden wollen „gute“ Farbe in der Haut haben. Auch Tätowierer und Händler wollen neben der Sicherheit für ihre Kunden auch Sicherheit beim Ausführen ihrer Tätigkeit. Und daran arbeiten wir gemeinsam mehr denn je.“   Thomas Sembt, Geschäftsführer bei DocTattooentfernung.com, Mitglied im ProTattoo e.V. & ESTPresearch.org (European Society of Tattoo and Pigment Research): „Gemeinsame Forschung ist super gut und super wichtig! Wir haben aktuell bei unseren Dermatologen (D/A/CH) nachgefragt und können nur sagen: Nebenwirkungen auf Tattoo-Mittel sind sehr, sehr selten! Allerdings müssen wir bis dato auch mit dem Umstand leben, dass es für das Lasern (genau so, wie für das Tätowieren) keine genaue Berufszugangsregelung gibt, was eine umfangreiche Kommunikation für unseren Bereich der Laser-Tattooentfernung einschränkt. Man sollte in diesem Zuge auch dringend die aktuellen Neuentwicklungen auf dem Lasermarkt und unterschiedlichen Behandlungsmethoden beobachten und diskutieren. Gemeinsam! Mit den Tätowierern und den Medizinern - denn beide können vieles voneinander lernen und sich gegenseitig unterstützen.“   Carolin Stutzmann, Marketingleiterin bei Wildcat GmbH, Vorstandsmitglied bei ProTattoo e.V. und DGP e.V., Gründungsmitglied der ESTPresearch.org (European Society of Tattoo and Pigment Research): „Mittlerweile hat sich die Szene super vernetzt. Das ist gut, richtig und wichtig, dass wirklich alle gemeinsame Sache machen, egal ob Tätowierer, Ärzte, Kunden und auch Wissenschaftler weltweit. Der Austausch, der in der Vergangenheit fehlte, findet nun statt. Die Motivation der Beteiligten ist sehr hoch und wenn wir nicht regelmäßig ausgebremst würden, wären wir in der Forschung auch schon viel weiter. Natürlich sehen auch wir nicht die Erkrankten durch Tattoos, aber sollte doch irgendwo ein etwaiges Risiko bestehen, so müssen das eben alle wissen. Und alle sind da derweilen keine Minderheit mehr: 21.05.2014, Ergebnisse der GfK-Studie: Demnach tragen schätzungsweise 42 % aller deutschen Bundesbürger Körperschmuck – auf die eine oder andere Weise: Tattoos, Piercings und auch Ohrlöcher wurden hier gezählt. Immerhin 9,1 % der Deutschen – sozusagen jeder zehnte Bundesbürger – sind tätowiert, 6,3 % tragen ein Piercing. Zählen wir Ohrlöcher mit, sind es sogar 40 %. Von einer tätowierten bzw. gepiercten Randgruppe kann kaum mehr die Rede sein.“   Das Interview zwischen Dr. Mark Benecke und Dr. Klaus Hoffmann findet Ihr auch auf der Homepage des Bundesverband Tattoo e.V. (BVT), ProTattoo e.V. und tattoosafe .
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Ruhr-Universitätsklinik, dermatologische Abteilung im JosefCarrée Bochum, Haus B (Ebene 1), Seminarraum 9, Gudrunstr. 56 in 44791 Bochum Die großen Namen der Tattoo- und Piercingszene und die Crème de la Crème der Laser-Dermatologie unternehmen seit einiger Zeit gemeinsame Anstrengungen, um fundierte Qualitätsstandards zu etablieren. Damit reagieren sie auf eine steigende, gesellschaftsübergreifende Nachfrage nach Körperverziehrungen, wie die im Auftrag der Runde durchgeführte neue und repräsentative GfK-Studie »Tattoo & Piercing in Deutschland 2014« zeigt.   Diese aktuelle Studie ist das erste Ergebnis der Kooperation aus Unternehmern und Medizinern in diesem Feld. Langfristiges Ziel der Zusammenarbeit ist es, für das wachsende Geschäftsfeld »Tattoo & Piercing« wissenschaftlich gedeckte Standards in Sachen Qualität, Gesundheit, Sicherheit, Forschung und Richtlinien zu erreichen. Mittelfristig werden die Themen Positiv-Liste für Tätowierfarben, allgemeine Hygienevorschriften für Tattoo- und Piercing-Studios und eine Berufszugangsregelung von vorrangigem Interesse sein. Zur Vorstellung unserer aktuellen Studienergebnisse und Diskussion der grundsätzlichen Frage: Wer schmückt sich heute tatsächlich mit einem Tattoo und/oder einem Piercing? tritt eine hochkarätige Expertenrunde zusammen:   Dr. Mark Benecke, international renommierter Kriminalbiologe, Forensiker und Entomologe Dr. med. Klaus Hoffmann, leitender Arzt Ästhetische Medizin Universitätshautklinik Bochum und Spezialist für Laser-Behandlungsmethoden Dr. Hans-Joachim Trampisch, medizinischer Statistiker, Professor an der Ruhr-Universität Bochum und Leiter der Abteilung Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie.   zusätzlich stehen Ihnen aus der Expertenrunde für weitere Fragen und Auskünfte zur Verfügung:   Urban Slamal (Bundesverband Tattoo e.V.) Martina Lehnhoff (Deutsche Gesellschaft für Piercing/ DGP e.V.) Dr. Mark Benecke (ProTattoo e.V.) Martin Siedler (Wildcat GmbH) Gordon Lickefett (tattoosafe – Greybusters International GmbH) Carolin Stutzmann (Dortmunder Tattoo & Piercingconvention) Dr. Klaus Hoffmann (Kath. Klinikum Bochum, Universitätsklinikum Bochum) Thomas Sembt (DocTattooentfernung.com – Doctare Medical Services UG)   Begrenztes Kontingent an Plätzen! Wir bitten um Anmeldung per E-Mail: bokelmann@wortlaut-pr.de oder 02045 - 414770 Pressekonferenz – Ablaufplan                                                              Thema:                         Aktuelle repräsentative GfK-Umfrage „Tattoo & Piercing in Deutschland 2014"   Ort:                               Ruhr-Universitätsklinik, dermatologische Abteilung im JosefCarrée Bochum,                                     Haus B (Ebene 1), Seminarraum 9, Gudrunstr. 56 in 44791 Bochum   Uhrzeit:                         14:00 bis 14:45 Uhr   Podiumsteilnehmer/       Kath. Klinikum Bochum, Universitätsklinikum Bochum UK RUB Expertenrunde:              Wildcat GmbH                                     Dortmunder Tattoo & Piercingconvention                                     tattoosafe - Greybusters International GmbH                                     Bundesverband Tattoo e.V./ BVT e.V.                                                                        Deutsche Gesellschaft für Piercing/ DGP e.V.                                     ProTattoo e.V.                                     DocTattooentfernung.com – Doctare Medical Services UG                                     Moderation:                   Dipl.-Biol. Dr. rer. medic., M.Sc., Ph.D. Mark Benecke                                     internationaler Kriminalbiologe, Forensiker und Entomologe                                                                         Prof. Dr. Hans-Joachim Trampisch                                     Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie,                                     Ruhr-Universität Bochum                                       Dr. med. Klaus Hoffmann,                                     ltd. Arzt Ästhetische Universitätshautklinik Bochum   Beginn:  14:00 Uhr         Begrüßung durch Herrn Dr. med. Klaus Hoffmann                                                   14:05Uhr         Beginn Gespräch Dr. Benecke, Prof. Dr. Trampisch und Dr. med. Hoffmann                                     zu den Ergebnissen der gemeinsamen GfK-Umfrage „Tattoo & Piercing“                                     Die Expertenrunde wird Ihnen während der Präsentation und ab 14:30Uhr für Auskünfte und weitere Fragen zu den spezifischen Themengebieten zur Verfügung stehen:                                                                                                 Wildcat GmbH, Martin Siedler                                     tattoosafe – Greybusters GmbH, Gordon Lickefett                                     Bundesverband Tattoo e.V., Urban Slamal                                     Deutsche Gesellschaft für Piercing/ DGP e.V., Martina Lehnhoff                                     ProTattoo e.V., Mark Benecke                                     kath. Klinikum Bochum, Universitätsklinikum UK RUB Dr. K. Hoffmann                                     DocTattooentfernung.com, Thomas Sembt                                     Dortmunder Tattoo & Piercingconvention, Carolin Stutzmann              Ende:            14:45Uhr   Rückfragen gerne an: wort:laut PR & Redaktion Michael Bokelmann bokelmann@wortlaut-pr.de Tel: 02045 / 41 47 70  Mobil: 0170 / 9312434 www.wortlaut-pr.de     f.
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Wir suchen zusammen mit dem Hautteam der Hautklinik in Bochum für einen großen SERIÖSEN Presseartikel einer deutschen Zeitung Menschen, die Ihre Geschichte zu Ihrem Tattoo und einer gewünschten Tattooentfernung erzählen wollen. Die Behandlung mit der neuesten PicoSure® -Lasertechnologie in der Hautklink in Bochum, St. Josef Carée bei Dr. Klaus Hoffmann wird für die Interessenten hierfür vergünstigt angeboten!       Konkret gesucht werden: männliche/weibliche Partner-Tattoos, die nach einer Trennung wieder entfernt werden sollen Tattoo-Urlaubs-Mitbringsel, die in der Euphorie der guten Laune gestochen wurden und nun nicht mehr gefallen Tätowierungen, die aus Mangel an Form und Farbe nicht mehr gefallen und entfernt werden sollen Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, die sich bedingt durch Gesetzesänderungen von Tätowierungen im Sichtbereich trennen müssen (Polizei/ Feuerwehr/ Bundeswehr, ff.) Tätowerungen, die auf Grund von wechselnden Modetrends entfernt werden sollen Ur-Alt-Tattoos, die sich im Zuge des Hautalterungsprozesses verändert haben, nicht mehr schön anzuschauen sind und daher entfernt werden sollen Tattoo-Motive, die verändert werden bzw. übergestochen werden sollen durch sogenannte Cover-ups  Interessenten wenden sich bitte an das Hautteam der Hautklinik in Bochum, Ansprechpartner Herrn Dr. Klaus Hoffmann und/oder Frau Dr. Sophia Langela unter 0234-5096026 oder direkt  >> via Email am besten mit einem Foto von der tätowierten Hautstelle     DAS TEILEN DIESES POSTS IST AUSDRÜCKLICH GEWÜNSCHT!   .

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