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(Berlin, Juli 2013) Seit die Industrie gelernt hat, potenzielle Konsumenten durch scheinbar individuelle Ansprachen in reale Käufer zu verwandeln, sind wir Bürger unter einen gewissen Entscheidungsdruck gekommen. Man kauft nicht einfach ein Getränk, ein Kleidungsstück oder ein Auto, man kauft ein Image – aber welches? Die unübersichtliche Zahl der Alternativen und die unbeantwortbare Frage, ob die getroffene Wahl die richtige war – das erzeugt bei nicht wenigen Zeitgenossen den rastlosen Wunsch, sich von »der Masse« abzusetzen.

 

 

Tätowierungen sind eines der Mittel, dies zu bewerkstelligen. Tätowierungen waren auf dem Bau nie ein Problem und gehören mittlerweile zum weitgehend geduldeten Werkzeug zur Schöpfung der eigenen Identität. Einst das Kennzeichen gesellschaftlicher Randgruppen, ist diese Grenzüberschreitung heute in das Konsumangebot integriert – und die BILD-Zeitung sekundiert mit Ratschlägen. Darauf beruht der Tattoo-Boom der letzten Jahre, dem langsam auch andere Spielarten der Body Modification folgen. Es kündigt sich sogar die allgemeinere Mode einer »Experience Modification« an, betrachtet man die allmähliche Popularisierung solcher Rituale wie z. B. Bondage und Body-Suspension. Vergessen wir nicht: Auch das nicht mehr ganz hippe Bungee-Springen hat seine Wurzeln im Land-Diving-Ritus auf Vanuatu und ist mittlerweile nur noch eine Risikosportart unter vielen. 

 

Nun kann die Intensität des momentanen Wunsches, den eigenen Körper in etwas Besonderes zu verwandeln, in Widerspruch geraten und zu der langfristigen Konsequenz, mit solchen Veränderungen alt zu werden. Denn älter zu werden heißt meistens, die Vorlieben zu wechseln. 

 

  • Tribals: Nach einiger Zeit möchte man vielleicht nicht mehr daran erinnert werden, dass man in jüngeren Jahren zu einem »Tribe«, einem Stamm gehören wollte und sich ein Tribal hat stechen lassen. 

 

 

  • Kindernamen: Echtes Konfliktpotenzial bahnt sich an, wenn man bemerkt, dass im gestochenen Bekenntnis zum Nachwuchs, das Recht der Kinder einfach übergangen wurde. In einem gewissen Alter müssen Kinder die Eltern nämlich peinlich finden. So werden die Vögel flügge! 

 

  • Porträts: Ist das Bild eines Verstorbenen auf der Wade neben den Krampfadern und Besenreisern wirklich die Form von Würdigung, die der Hingeschiedene sich zu Lebzeiten gewünscht hätte? 

 

Das manchmal einzig Gute, was sich über Konsumgüter sagen lässt ist, dass sie komplett aus unserem Leben verschwunden sind. In Hinsicht auf ungewünschte Tattoo-Motive erscheint das naturgemäß schwieriger. Dabei ist die Entfernung längst nicht mehr so raubeinig wie in der Vergangenheit. Heute bietet die moderne Lasermedizin durchaus gangbare Wege der Wiedergutmachung von früheren Fehlentscheidungen. 

 

Die DocTattooRemoval, kurz: Doctare GmbH in Berlin bietet mit Doc-Tattooentfernung.com sowohl die Lasertechnik wie auch das Netzwerk für ausgesuchte Spezialisten auf dem Gebiet der Tattoo-Entfernung. Mithilfe eines BiAxis QS Medical Neodym YAG-Lasers lassen sich als Beispiel die meisten Tätowierungen narbenfrei und im Vergleich zu anderen Methoden schmerzreduziert entfernen. Das trifft übrigens auch für die Vorbereitung zu Cover-ups, Entfernung von Permanent Make-up und natürliche Alterungserscheinungen sowie kleine Hautvernarbungen zu. Mittels fein abgestimmter und milliardstelsekunden schnellen Lichtimpulsen, die der Dermatologe zielgenau auf die Farbpigmente richtet, wird in kurzen Sitzungen eine endgültige Auslösung der Tattoo-Pigmente aus der Haut bewirkt. Es ist sinnvoll dabei auf Nummer sicher zu gehen und sich einem Hautarzt anzuvertrauen, damit spontane Reaktionen im Falle des Falles fachgerecht behandelt werden. Neben möglichen lokalen allergischen Reaktionen kann es im seltenen aber ernsten Fall u.U. als Beispiel zu einem anaphylaktischen Schock kommen. Es liegt also auf der Hand, dass medizinische Fachkompetenzen bei der Tattoo-Entfernung einen nicht zu unterschätzenden Sicherheitsfaktor darstellen. 

 

Doctare bringt hierbei Veränderungswillige und Laser-, Haut- und Tattoo-Profis zusammen. Die Webseite www.doc-tattooentfernung.com bietet Patienten eine Suchfunktion für ihren lokalen, professionellen Laser-Dermatologen. Interessierte Hautärzte finden gebündelte Informationen rund um die Lasertherapie und eine interdisziplinäre Kommunikationsplattform.

 

Dr. Strauss

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